Zeichnungen in Desktopauflösung

12. März 2010

Ein altes Problem wenn man Wallpapers erstellen will aus einer Zeichnung, ist die Desktopauflösung. Die Zeichnungen verlustfrei, das heißt ohne das die Zeichnung sich verzerrt, ist mit dem alleinigen anpassen der Bildgröße im Nachhinein nicht immer gegeben. Um eine Zeichnung die man vieleicht für ein Wallpaper benutzen will, mit Photoshop in form zu bekommen ohne das es  Verzerrungen gibt, lässt sich realisieren durch einen kleinen aber ganz simplen Trick. Er ist fast so simpel das es nicht Wert ist hier darüber zu schreiben, allerdings gibt es mehrere Möglichkeiten Zeichnungen verlustfrei zu biegen.

Dialog "Öffnen"

Dialog "Öffnen"

Zuerst öffnen wir ein neues Bild, also erstellt ein Neues Dokument… Im Dialog geben wir die Größe des Bildes in Pixel an, in unserem falle also 1440×900 für ein Widescreen Wallpaper, das so ziemlich auffälligste Größenformat. Nachdem das neue Dokument erstellt worden ist kehren wir erst einmal zurück zu unserer eingescannten Zeichnung. Indem wir auf das Menü “Auswahl” und “Alles auswählen” klicken, haben wir nun den gesamten Bereich des Bildes markiert das kopiert werden soll. Nachdem das gesehen ist klicken wir gleich danach ebenfalls im Menü auf “Bearbeiten” und dann auf “Kopieren” um den markierten Bereich zu kopieren.

Nun kehren wir zu unserem neu erstellten Dokument zurück und klicken wieder auf “Bearbeiten” aber diesmal auf “Einfügen“. Wenn wir dies getan haben, haben wir erst mal ein riesiges Bild das ganz und gar nicht passt. Das lässt sich aber leicht wieder ausbügeln, in dem wir erst einmal feststellen ob wir

Begrenzungsrahmen ausblenden

Begrenzungsrahmen ausblenden

die Option “Begrezungsrahmen einblenden” im Verschiebetool aktiviert haben damit wir mit den selbigen die Zeichnung der Größe nach anpassen können. Wir passen sie so an, dass die ohne Verzerrungen an die Auflösung des zuvor erstellten Bildes hinein passt. Wenn alles passt und die Zeichnung optimal sitzt bestätigen wir mit “Anwenden”. Es ist zu beachten das links und rechts, vor allem bei unserer Verwendeten Auflösung, weiße Streifen zurück bleiben und die übriggebliebene fläche größer ist als diese des Bildes. Das ist aber völlig normal und kann dann beim Einfärben des Bildes einfach übermalt werden.

Dies ist nur eine Lösung zum anpassen der Auflösung ohne das sich die Zeichnung verzerrt, aber auch eine recht einfache. Man könnte aber auch einfach mit Flash arbeiten wo man Objekt orientiert einfach die Pfade verschieben und Anpassen kann.

Selbstbau “IKEA” Serverschrank: Es geht weiter!

06. März 2010

Nachdem der Schrank fertig war, musste alles Sauber verkabelt werden und generell wollte ich schon seit einiger Zeit meine gesamte Elektronik Installation hier auf Vordermann bringen. Denn anders als bei vielen war das bei mir ein reines Chaos… 10 Steckdosenleisten teilweise hintereinander gesteckt und an jeder ging gerade mal 1 bis maximal 2 Geräte. Modem und Router sowie die Server hingen an zwei verschiedenen Steckdosen. ich wollte alles vereinheitlichen sowohl auch einen Überspannungsschutz vor eventuellen unangenehmen Überraschungen. Naja ich war jedenfalls erst mal Einkaufen im Mediamarkt und hab mir Folgendes besorgt:

  • 1x Netzwerkswitch von D-Link, Typ: DES-1005D – 39,95 €
  • 4x  3m Patchkabel von Hama – á 5,99 €
  • 1x Überspannungsschutz Steckdosenleiste mit “Master/Slave” Funktion- 17,95 €

Nachdem alles eingekauft war ging’s ans Verkabeln! Die Steckdosenleiste mit dem Master Slave Prinzip funktioniert ähnlich wie ein Relais, indem wen der Strom von dem Master Eingang ausgeht bzw. das Gerät das daran hängt, in meinem Fall mein PC, dass dann die ganzen Slave Ausgänge automatisch ausgeschaltet werden. Irre praktisch wenn man noch Peripherie am PC hängen hat und diese bislang immer manuell ausschalten muss. Allerdings einen Nachteil hat das ganze: Bei neuen PCs fehlt hinten der Netzschalter am Netzteil sodass in meinem falle, würde man den Stecker nicht rausziehen, die ganze Nacht das Netzteil Strom ziehen. Und wie schon in diversen Fernsehsendungen gezeigt braucht das auch Strom, und das nicht zu wenig. Zurück zu unserer Steckdose, die auch noch 2 “Permanent” Anschlüsse besetzt indem der Strom wie bei einer normalen Verteilerdose ständig da ist und unabhängig von der Master/Slave Schaltung agiert. Genau an dieser habe ich auch eine Weitere stinknormale weiße, schaltbare Steckdosenleiste gesteckt an der die Netzteile der Server, Modems, Router und des Switches hängen. Dank der Steckdose sind diese Bereiche gegen Spannungsspitzen und Überspannung geschützt.

Skizze der Verkabelung

Skizze der Verkabelung

Das Verkabeln der Netzwerkkomponenten erforderte ein wenig Planung und Geduld, denn das Patchkabel musste eben eingepasst werden und auch Notdürftig beschriftet werden. Da ich im Mediamarkt nur 3m Kabel fand musste ich wohl oder übel in den Sauren Apfel beißen und 3m nehmen. Da teilweise aber nur 30cm gebraucht wurden z.B für die Brücke vom Router zum Switch, war das schon ziemliche Verschwendung. Es gab zwar ganz kurze Kabel, diese kosteten aber 9 € und ich sah nicht ein für sowas so viel Geld auszugeben. Naja das Verkabeln ging recht zügig, musste es auch denn während den ganzen Arbeiten musste ich alle Server und Netzwerk relevanten Geräte vom Netz nehmen. An Weihnachten kommt die nächste Anschaffung, eine USV. Welche ich nehme, eine von APC oder eine Günstigere für den Home Office Bereich, muss ich noch überlegen, weil die APC Dinger arg teuer sind.

Beim Auspacken...

Beim Auspacken...

Triton

Triton

Tritons Verkabelung

Tritons Verkabelung sammt VGA für die Hauptkonsole!

Netserver

Netserver

Kabelstränge für die Server und für das Routing

Kabelstränge für die Server und für das Routing

Routing stage - Das Herzstück der Anlage wo sich Modem, Router und Switch befinden und alles zusammenläuft. Router und Modem extra, warscheinlich die beste Lösung, bekommt man allerdings kaum noch, da nur noch diese dümmlichen Kombigeräte angeboten werden.

Routing stage - Das Herzstück der Anlage wo sich Modem, Router und Switch befinden und alles zusammenläuft. Router und Modem extra, warscheinlich die beste Lösung, bekommt man allerdings kaum noch, da nur noch diese dümmlichen Kombigeräte angeboten werden.

Schrank

Schrank

Der “Thin Client”

26. Februar 2010

Nachdem vor einiger Zeit mein alter Gastrechner den ich Liebevoll “Schrotti” nannte das zeitliche segnete, aufgrund einer Kaputten Festplatte, und ich ihn Ausgeweidet hatte und seine Einzelteile schon anders wo eingeplant waren, beschloss ich mich doch ihn zu behalten.

Schrotti in einzelteilen

Schrotti in Einzelteilen

Die Rede ist von SCHROTTI, einem mit einem AMD Athlon 1000 MHz, 384 MB RAM ausgestatteten Rechner der schon seine besten Jahre hinter sich hatte und so etwas um den 2000/2001 dreh rum modern war. Schrotti war bzw. ist der ideale Rechner für Gäste oder eben für Bastelleien, wenn’s ums Netzwerk geht und aber auch andere Dinge sind durchaus zumutbar durch seinen im Vergleich schnellen Prozessor und seinem RAM der für damalige Verhältnisse schon recht üppig war. Ich beschloss Schrotti wieder zum Leben zu erwecken, allerdings war das nicht so ganz einfach denn ich habe, wie oben erwähnt, Schrotti schon in alle 4 Himmelsrichtungen zerstreut denn ich brauchte seine Ersatzteile. Allerdings war das Schicksal gnädig sodass meine Pläne sich änderten da das Projekt für das ich die Teile von Schrotti brauchte, nicht verwirklichen ließ.

Erhalten war gerade einmal ein ziemlich Ramponiertes Gehäuse wo etliche Gehäuse blenden fehlten und ebenfalls die Rechte Gehäuse- klappe die schon von Anfang an fehlte. Die Hardware zusammen zu suchen war schon recht schwierig und nervend. Dann hatte ich sie allerdings zusammen und so Sah es aus:

  • Hauptplatine Abit KT7A mit KT133A Chipsatz von VIA sowie Sockel A
  • AMD Athlon CPU mit 1000 MHz Taktfrequenz
  • anfänglich 384 MB Arbeitsspeicher
  • Eine alte 10M/Bit 3Com “3C900″ Kombokarte mit einer RJ45 sowie einem alten BNC Anschluss
  • Nvidia RIVA TNT2 Grafikkarte mit 32 MB Speicher

Dann Stand das zusammenbauen an. Das Motherboard sowie Speicher und Netzteil waren alle einzeln, allerdings gottseidank nicht zerlegt… So brauchte ich nur die einzelnen Komponenten einzubauen.

Schrottis gehäuse

Schrottis Gehäuse

Also erst mal Gehäuse aufschrauben sowie den Platinen halter bzw. das Gestell mit dem Abstandshaltern befestigen. Danach vorsichtig das Board einpassen und behutsam mit den passenden Schrauben befestigen. Aufpassen das man nicht ausversehen einen Kondensator oder eine leiterbahn beschädigt, und sei es noch der so kleinste Kratzer… Nachdem alles fest ist, von der Platine her, wenden wir uns erst mal der CPU. Hier ist zu beachten das man erst mal sich Entladen sollte, also mal kurz an PC Gehäuse (Oder Annen Heizkörper langen :p) fassen damit die Statische Ladung abfließen kann. Die CPU setzen wir RICHTIGRUM in den A Sockel und drücken ihn gleichmäßig am Keramik Gehäuse nach unten. Achtung: Wenn’s geht nicht auf den Die fassen, denn so ein Athlon hat noch einen außenliegenden Die. Anschließend den Sperrhebel wieder umlegen.

Jetzt müssen wir erst einmal die CPU mit Wärmeleitpaste präparieren… Aber Vorsicht, nicht eincremen! Und nur einen stecknadelgroßen tupfen auf den Die setzen (Dem Silber/dunklen Rechteck auf der CPU)… Stecknadelkopfgroß deswegen weil wir jetzt den Kühlkörper aufsetzen.. hier ist auch Vorsicht geboten, denn den kann man ganz schnell falsch aufsetzen sodass man nachher beim einschalten ne böse  Überraschung erlebt, nämlich das die CPU mitsamt Board im schlimmsten Falle abkocht. Den Kühlkörper also richtigrum aufsetzen und vorsichtig auf dem Die platzieren sodass sich die Wärmeleitpaste schön gleichmäßig auf dem Die und auf der aufsetzfläche des Kühlkörpers verteilt. Wenn wir dann zufrieden sind, müssen wir nur noch den “Spanngurt” also die Spannkleme um den Kühlkörper klemmen und befestigen. Vorsicht: Ist ziemlich schwierig denn man braucht ein bisschen Kraft dazu. Dann setzen wir den Arbeitsspeicher ein, 2 128 MB PC100 Riegel, also insgesamt 256 MB RAM in die Speicherbänke ein und gucken auch dort das wir die nicht falschrum einsetzen. Der andere RAM Baustein wurde mir zerstört indem ein Kumpel einfach mit seinen Fingern an die Chips gefasst hat und diese dann natürlich aufgrund seiner Statischen Aufladung den Geist aufgegeben haben.

Wenn dann alles sitzt und Luft hat,  ist erst mal die Heikelste Arbeit erledigt. Jetzt sollten wir das Netzteil mit den dazugehörigen Schrauben befestigen und gut festziehen. Denn wenn das Netzteil runter auf die Platine kracht, war alles umsonst… Kabellage und Stecker stecken wir dann in die vorhergesehenen Buchsen und verlegen die Kabel möglichst ordentlich.

Nun müssen wir die Festplatte in diesem falle war es eine 40 GB Platte von Western Digital, ein den Laufwerksträger einpassen und wenn möglich ohne irgendwo dran zuknallen. Wenn alles sauber eingepasst ist schrauben wir die platte notgedrungen fest und befestigen IDE sowie Stromkabel. Das gleiche machen wir mit dem CD Laufwerk einem stink normalen 52fach Laufwerk, und kontrollieren vor dem Einbau ob das Gerät richtig gejumpert ist. Das selbe sollen wir auch zuvor bei dem Einbau der Platte machen. Wenn alles OK ist passen wir das Laufwerk ein, verkabeln es mit dem Sekundären IDE Flachbandkabel und dem Strom und Schrauben alles fest. Jetzt stecken wir noch die Erweiterungskarten in die PCI/AGP Steckplätze und Schrauben diese dann fest.

Schrotti war also wieder zusammengesetzt, zwar mit weniger RAM als zuvor aber beim einschalten zeigte sich das Teil lief noch! Natürlich ohne Betriebssystem, allerdings hab ich noch eine Windows XP Lizenz, also auch kein Problem.

Schrotti läuft also wieder und wurde auch gleich in die Domäne gehängt…

Active Directory und co.

25. Februar 2010

Nachdem der Serverschrank steht und soweit alles provisorisch läuft, und alles so funktioniert wie ich mir das dachte, stand eines auf dem Programm: Die Konfiguration des Servers.

Windows 2000 Server bootet...

Windows 2000 Server bootet...

Ein Windows Server ist meist für größere bzw. verantwortungsvollere Aufgaben in einem Netzwerk verantwortlich. Beispielsweise werden in Firmen Windows Server meist als Domänencontroller oder DNS/WINS eingesetzt, die zusammen mit anderen Firmenservern Vertrauensstellungen, Replikationen oder gar Clustering betreiben. Ebenfalls werden Windows Server auch als Webserver eingesetzt, allerdings aber eher selten da in Sachen Webserver und Webhosting die Unix basierten Betriebssysteme die Nase vorne haben. Die Verfügbarkeit solcher Server in Firmen ist meistens mehr wert als Geld, denn ein Ausfall eines Servers der beispielsweise mehrere Workstations in einer Domäne verwaltet, oder gar Oracle oder SQL Datenbanken beinhaltet, bedeutet Verlustgeschäft! Darum werden Windows Server meistens noch mit sogenannten Backup DCs betrieben, den Backup Domänencontrollern die bei einem Ausfall des Primärservers für den einen einspringen. Damit Daten und Benutzerkonten auf beiden Rechnern Synchron gehalten werden damit ein reibungsloser Übergang vom meinen Server zum anderen vollstatten geht, wird meistens Dateispiegelung mit DFS, dem Distributed Filesystem verwirklicht. Wenn’s Um WINS Einträge geht ist es auch kein Problem diese mit einem Replizierungspartner zu teilen bzw. synchronisieren zu lassen.

Desktop von Windows 2000 Server

Desktop von Windows 2000 Server

Eine Vertrauensstellung ist ein Zustand zweiter oder mehrerer Server die sich gegenseitig vertrauen. Jeder einzelne Server ist in diesem Falle für eine eigene Domäne zuständig und befinden sich meistens in einem VPN z.B von Firma A und einer Partner Firma B oder einer anderen Abteilung z.B Verkauf oder Versand. Um den Benutzen von Workstations in der gesamten Firma den Zugriff auf die gleichen Ressourcen z.B Dokumente die auf dem Domänencontroller in Firma A liegen, zu erlauben ist es erforderlich eine Gesamtstrukturelle Vertrauensstellung zu haben. Diese erlaubt durch das gegenseitige Vertrauen auf Ressourcen oder Rechner ohne Anmeldung zu gewährleisten. Außerdem können sich dann Workstations egal in welcher Abteilung sie sich befinden, an die ganzen Domänen die sich in der Ganzen Firma oder sich in der VPN Wolke befinden, anmelden.

Ähnlich ist es bei mir in unserem Privaten VPN das es erlaubt das ich mich Domänen einloggen kann die von einem DC verwaltet werden der z.B in einem ganz anderen Bundesland befindet, wenn ich ein Domänenkonto besitze. Um Triton soweit zu bekommen das er diese Aufgaben bewältigt, war es allerdings noch ein wenig Arbeit. Denn erst mal musste ich Triton so platzieren das nicht Dauernd das Netzkabel dafür gesorgt

Die OUs und Benutzer

Die OUs und Benutzer

hatte das er ausging. Diese Wackelige Angelegenheit hatte schon für Ausfälle bei ritti gesorgt, denn er setzt dieses Server-Notebook nämlich bis vor kurzem selber als seinen Linux Server ein. Triton ist im übrigen der Netbios Name meines Windows Servers der hier in meinem Netzwerk als DC dient. Nachdem Triton einigermaßen Platz gefunden hat mussten Monitorkabel und Tastatur eingepasst werden um auch in das BIOS zu kommen damit die Zeit und Datum eingestellt werden können. Zuvor wurde das Server Betriebssystem installiert und das System selbst auf einer FAT Partition die 2GB groß ist abgelegt und der Rest auf einer 3 GB NTFS Partition. Die mit 2 GB bemessene FAT Partition war allerdings etwas zu klein bemessen denn nach dem „Hochpatchen“, also dem einspielen aller aktuellen Sicherheitsupdates, wurde der Platz schnell knapp sodass wir zwei Anläufe brauchten, weil wir erst die Temporären Updatedateien löschen mussten. Am Ende blieben auf der gesamten FAT Partition grade mal 70 MB übrig die klar zu wenig waren um das Active Directory bzw. den Server zu Promovieren. Promovieren nennt sich das Hochstufen eines Windows Servers zu einem Domänencontroller. Dadurch wird das Active Directory erstellt, sozusagen das Herzstück eines jeden DCs wo alle Benutzer, Clients und Informationen über die Domäne gespeichert werden. Dieses Verzeichnis muss nach vorgaben von Microsoft mit NTFS Formatiert sein um einen Ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten. Allerdings wäre das so oder so, so gekommen weil wir auf C: eh nur noch 70 MB Platz hatten und es außerdem eine FAT Partition ist.

Mit dem klick auf ‚Start‘ -> ‚Ausführen‘ „dcpromo“ rufen wir einen Assistenten auf der uns durch die Promovierung unseres Windows Servers führt. Nachdem wie alles ausgefüllt und ausgewählt haben was unseren Wünschen entsprach, dauerte es ca. 10 Minuten bis Windows unseren Server zu einem echten DC gemacht hat, denn man muss hinzufügen das unser Heim Windows Server nur einen 300 MHz Prozessor hat und 192 MB Arbeitsspeicher. Nachdem er Zu ende gerödelt hatte war ein Neustart fällig, was natürlich reine Vertrauenssache ist in unserem falle denn unser Server hat wie schon erwähnt einen kaputten Bildschirm und ist nur über Terminal Sitzungen erreichbar. Nachdem wir unseren Server wieder Pingen konnten, und alles wieder gestartet ist, konnten wir in Startmenü unter „Verwaltung“ neue Einträge sehn. Einträge zur Verwaltung von Computern und Benutzer des Active Directorys sowie diverse Konsolen für die Verwaltung von Sicherheitsrichtlinien.

Bearbeiten einer Orginistationseinheit

Bearbeiten einer Orginistationseinheit

Wo wir gerade von Sicherheitsrichtlinien und Computerrichtlinien reden… Richtlinien die von einen DC ausgeteilt werden verhalten sich wie ein Ticket System. Man bekommt ein Ticket und man kommt überall rein. Allerdings haben Tickets auch ihre Beschränkungen die auch gewollt sind, denn diese Beschränkung, teil der Sicherheit ist die auch der Hauptgrund für Domänen sind. Richtlinien sorgen dafür das man auch bestimmten Nutzern die ein Konto in der Domäne verfügen, bestimmte Rechte entziehen kann, z.B das deaktivieren der Systemsteuerung oder das „Branden“ des Browsers, also das der Firmenname im Useragent sowie in der Titelleiste steht. Solche Tickets laufen allerdings nicht immer sodass in den meisten Fällen ein Ticket eine Laufzeit von 20 – 30 Tagen hat und nach dieser Zeitspanne sich wieder mit dem Domänencontroller in Verbindung setzten muss da man sich sonst nicht mehr einloggen kann.

Hauptkonsole von Triton

Hauptkonsole von Triton

Triton hat jedenfalls seinen Regulären Dienst hier bei mir angetreten, allerdings warten neue Herausforderungen, z.B das die Interne Festplatte bald den Geist aufgeben wird da diese recht laut wird, und das ein deutliches Anzeichen dafür ist das der Sensenmann sehr bald meine platte in das Reich der toten führen wird. Was kann man also machen? Klar eine neue Festplatte, allerdings mit einer Vertrauensstellung und einem DC der auf eine Domäne hört und sich komplett eingegliedert hat eine Neuinstallation zu wagen ohne im Schema rum zu doktern ist schier Wahnsinn. Denn das würde einen bösen knall im Netzwerk geben! Windows Server sind als DC für die Ewigkeit gemacht, deswegen werden in großen Firmen auch RAID5-Verbände sowie Cluster verwendet um eine höchstmögliche Verfügbarkeit zu garantieren. Ein Backup machen kann man, allerdings erzähle ich das erst ein andermal.

Netzzensur: DeviantART machts vor…

23. Februar 2010

Immer wieder in den Medien und in der Internetszene ein Thema: Netzzensur! Nachdem Horst Köhler nun auch das Gesetz, das die Zensur möglich macht, abgesegnet hat drängeln sich die Meldungen aus China oder Iran und aus der ganzen Welt wie sich die Freiheit im Internet unterdrücken lässt.

System sagt das ist Pfui! Böser User!

System sagt das ist Pfui! Böser User!

Nun ist auch DeviantART wohl möglich auf diesen Zug aufgesprungen. DeviantART blockt nämlich neuerdings alle Kommentare in den die URL der Ecyclopedia Dramatica steht, einer pseudo Wiki die sich um  Netzkultur rankt. Es ist schon traurig das man nicht mit Kritik umgehen kann, denn in dieser Wiki werden Sachen wie das umstrittene Bannsystem von DevART sowie die manchmal willkürliche Ausnutzung der macht mancher Admins parodiert. DeviantART Meinungsfreiheit ade, denn das Thema hatten wir ja schon und ich kann mir sicher sein das nach der Veröffentlichung dieses Blogeintrags hier, in den nächsten Tagen ein paar Bilder aus meiner Galerie verschwinden werden weil es ein paar Admins , die meist aus irgendwelchen Hochreligiosen Landpomeranzen bestehen, nicht passt was ich hier schreibe ;)

Breitband für Neuberg!

20. Februar 2010
Breitband für Neuberg

Breitband für Neuberg

Soeben im Briefkasten gefunden, ein Fragebogen, wo die Neuberger gefragt werden ob Sie mehr Bandbreite fürs Internet benötigen oder nicht. Es wird gefragt ob genug Nachfrage bei Breitbandanschlüssen besteht sodass eventuell höhere Bandbreitenraten möglich werden als jetzt.

Im Moment ist ins ganz Neuberg die Datenrate recht mager. Ich selber habe nur einen mix aus DSL 1500 der aber ziemlich schwankt. Generell ist die Bandbreiten Versorgung hier in der Gegend recht bescheiden denn im 5km entfernten Ronneburg müssen sich die Leute selbst behelfen und ggf. mit Selbstgebastelten Richtfunkantennen sich selbst mit Internet versorgen, denn dort gibt’s schon kein DSL mehr. Bleibt zu hoffen das auch dort Leute irgendwann Internet bekommen. Hintendrann an diesem Schreiben ist ein kleiner Fragebogen der Auszufüllen ist und spätesdens bis zum 10. März bei der Gemeinde abzugeben ist via E-Mail, Fax oder persönlich.

Wie das nun weitergeht in Neuberg mit Breitband ist nicht abzusehen, allerdings finde ich es sehr löblich das sich die Kommunen bzw. auch unsere Bürgermeisterin darum kümmert, denn in manchen Gemeinden in Deutschland geht das den hiesigen Stadtvätern am Arsch vorbei. Darum ein Lob auf unsere Frau Bürgermeisterin, Iris Schröder! (SPD)

Was kommt denn da mit der Post ?

18. Februar 2010
Der Postmann war da!

Der Postmann war da!

*Aufsteh und kratz* *smack smack* Mhh nanu was steht denn da neben meiner Tür ? Ein Päckchen! Mal sehn

...und es ist vom Riddi *g*

...und es ist vom Riddi *g*

was das sein könnte ;) Also erst mal gucken von  wem das überhaupt ist… Ah ein Päckchen vom ritti *g* Gleich mal ausgepackt und war erleichtet!

Endlich war der Heißersehnte “Server” da! Naja eigentlich ist es ein antikes Peacock “Independer” Notebook das mit 192 MB RAM ausgestattet worden ist (64MB aufgelötet und 128MB erweitert). Naja erst mal musste das Notebook eine stunde stehen, weil es draußen Eiskalt war und sich das Notebook ebenfalls wie ein Eiswürfel anfühle musste es sich erst mal ne stunde an die Temperatur anpassen. Das Risiko von Kondenswasserbildung war einfach zu groß. Mit dabei war eine zuvor bei Ebay bestellte PCMCIA Netzwerkkarte für 9 Euro. Die 9 Euro sah man der kleinen karte auch sofort an. An den goldkontakten setzt sie stellenweise schon “Rost” oder ähnliche „oxidanzien“ an. Naja egal, sie tut ihren Dienst und braucht nicht mal Treiber dank des RTL8183A Chipsatzes der schon am Windows 98 von Haus aus unterstützt wird.

Der Zukünftige Domänencontroller für mein Netzwerk

Der Zukünftige Domänencontroller für mein Netzwerk

Das Notebook ist wenn mans so will gar kein Notebook mehr sondern eher, sieht man es aus der Sicht eines normalen Endverbrauchers, reif für den Müll. Aber die meisten wissen nicht das solche Notebooks bei denen vieleicht nur der Bildschirm kaputt ist, wahre schätze sind. In diesem Falle ist in diesem Peacock Notebook ein Defekten LCD Display, eine mittlerweile etwas in die Jahre gekommene IBM Festplatte, die schon langsam das Lied vom Tod singt und eine Defekte Tastatur da unser lieber ritti mal Wasser drüber geschüttet hatte *g* Eine weitere kleine Einschränkung ist das die BIOS Batterie kaputt ist und es notwendig ist nach vor dem Starten im BIOS die richtige Systemzeit ein zu geben. Außerdem muss man im BIOS von LCD auf CRT umstellen und das Jedes Mal wenn das Notebook vom Strom getrennt wurde. Schuld daran ist wie gesagt die kaputte BIOS Batterie die solche Einstellungen im BIOS gespeichert hält.

Naja, erst mal gucken ob wir den Brummer in unseren selbstbau Rack bekommen. Stellte sich raus das, dass Monitorkabel meines alten Fujitsu Monitors zu weit absteht wenn er eingesteckt ist und so nun das Notebook zu weit vorne steht sodass man die Tür nicht mehr schließen kann. Mhh.. da fings schon an das mir der Schweiz auf der Stirn stand weil es keine Lösung gab außer die Rückwand zu zertrümmern. Also tat ich das was ich am besten kann: Rohe Gewalt anwenden! Nach den verzweifelten

Beim Luftlöcher kloppen :p

Beim Luftlöcher kloppen :p

versuchen mit einem Seitenschneider das “Papierholz” zu zerbrechen hatte ich es geschafft. Also alles eingeschlossen und gebetet das es geht… Nein! Es tat sich nicht. Ritti hatte mich gewarnt das es nicht so einfach

Das BIOS wird eingestellt...

Das BIOS wird eingestellt...

sei das Teil zu starten, allerdings war ich mir sicher das es nicht am Server selbst lag, sonder eher am Monitor. Denn beim einschalten sieht man die BIOS Routine nämlich noch über den CRT, dies blieb hier allerdings aus. Komisch warum geht das nicht ?!? Ich versuchte folgendes: Ich holte einfach nen alten Belinea LCD Monitor den ich noch hier stehen hatte und habe den angeschlossen… Und ? Oh Wunder, es klappt! Im Nachhinein stellte sich raus das an den Steckkontakten des Fujitsu CRT Monitors widerliche schmiere befand die vorher allerdings fest war und sonst nie gestört hatte.. Naja jedenfalls wars klar das der kein Bild bekam dann…

Nachdem ich alle Einstellungen getätigt hatte wie die Uhrzeit einstellen und den CRT Modus eingeschaltet hatte startete nun endlich das Betriebssystem, ein Windows 2000 Server.

Nun muss der Server nur noch konfiguriert werden und das erzähle ich euch beim nächsten mal…

Projekt: Serverschrank

16. Februar 2010
Ein Serverschrank im selbstbau

Ein Serverschrank im selbstbau

Eigentlich jeder Server der eine mehr oder wenige wichtige Aufgabe hat, sei es als Domänen Controller oder Webserver, in einem Serverschrank um vor den Langen fingern der Mitarbeitern oder eben zum Schutz vor äußeren Einflüssen, geschützt zu werden. Das ist zwar nicht so ganz üblich bei Homeservern, aber bei meiner Verkabelung und dem ganzen Netzwerk krempel ist das schon erforderlich. Was brauchen wir? Naja erst mal eine mehr oder weniger gut erhaltene Vitrine aus Holz, ein bisschen Geduld und eben die Elektronik…

Der Schrank:

Erst mal müssen wir in der Vitrine für ausrechend Frischluft sorgen, denn wenn ihr mehrere Server in einer Vitrine stehen habt kann das ganz schnell warm werden oder im schlimmsten Falle sterben die Server oder sogar ihr selbst in einem brachialem feuer *g* Also deshalb am besten die meistens bei diesen Ikea Dingern enthaltenen rückblende die aus einem pappe ähnlichen Holz besteht, lockern oder zumindest einen kleinen offenen Bereich schaffen damit die Server atmen können. Falls ihr so eine Vitrine habt wie ich wo zusätzlich noch Lampen o.ä drinnen ist und deswegen löcher  in der Rückwand sind, kann man da auch prima die Kabel und die anderen wichtigen Verbindungen nach draußen verlegen. Um ganz sicher zu gehen in Sachen Temperatur solltet ihr euch ein kleines Thermometer in den Schrank stellen der die Umgebungstemperatur misst. Die Raumluft sollte nicht über 30°C gehen.

Kabeldurchführungen

Kabeldurchführungen

Die Verkabelung:

Die Verkabelung erfordert besonderes Augenmerk denn bei Falscher Verkabelung oder bei fahrlässiger Verkabelung kann das schon ganz schön gefährlich werden. So solltet ihr z.B keine Verteilerdosen nehmen wo die Isolierung vom Kabel schon lose ist o.ä Da besteht Lebensgefahr also Finger weg. Besser sollte man zu TÜV geprüften oder mit dem GS logo versehene Stecker leisten greifen, kosten zwar mehr dafür hat man aber auch die Gewissheit das man sich nicht so einfach 230V abholen kann. Zudem sollten stromführende kabel besser etwas weiter weg von anderen Datenführenden kabeln gelegt werden z.B Patchkabeln o.a. um Störungen zu vermeiden die durch die Stromkabel wo vieleicht besonders viel Leistung drüberfließt vermieden werden.

Der Opa im Schrank!

Der Opa im Schrank!

Die Komponenten:

Die meisten Leute die einen kleinen Heimserver haben stellen sich gleich einen Quadcore Rechner oder ganze PCs mit Netzteil in den Schrank um die beste Leistung zu erzielen. Das die dann hohe Leistung erzielen will ich nicht bestreiten allerdings wird die Stromrechnung dementsprechend hoch ausfallen, denn ein 24/7 Server der also Tag und Nacht an ist verbraucht ziemlich viel Strom sodass man je nach dem schon so 500 € Stromkosten zusammen bekommt. Um dem vorzubeugen und auch die Nerven eures Bankers zu schonen können wir anstatt den großen sperrigen Rechnern, einfach einen alten Pentium II Laptop nehmen die es mit ein wenig glück, voll funktionsfertig bei eBay oder beim hiesigen gebraucht PC Händler zu kaufen gibt. Noch mehr Strom sparen lässt sich indem man auf einen Server nicht Windows sondern ein Unix System installiert ohne grafische Oberfläche. Durch den verminderten Leistungshunger der Grafikkarte oder des Netzteils lässt sich noch mehr Strom sparen. Bei meinem Server, einer 366 MHz Maschine, komme ich grade mal auf 20W verbrauch, das nicht mal einer Glühlampe entspricht.

Wo wir gerade bei 366 MHz sind, das ist der Nachteil dieser stromsparenden Ausführung, denn je mehr Taktfrequenz oder neuer das verwendete Notebook ist, desto mehr Strom will der delinquent. Allerdings kann man mit 366 MHz, wenn man Linux oder ein anderes Unix OS benutzt, sehr gut arbeiten. So zum Beispiel lässt sich dieser Rechner prima als DNS-Server oder als Proxyserver benutzen. Zusätzlich löst meiner hier die Rechnernamen und Hostnamen in meinem Netzwerk auf  und dient als zentrale Anlaufstelle im Netzwerk um den gesamten Computern im Netz nach draußen zu routen. Weiter im Text: Nachdem wir den Server besprochen haben, können wir DSL Modem und Router, oder wenn ihr beides in einem habt, auch in den Schrank stellen. Auch hier ist wieder zu beachten dass die Geräte nicht zu warm werden und das ihr das vorher richtig testet und ggf. Luftlöcher in die Rückwand macht, und vieleicht noch mit einem handelsüblichen Gehäuselüfter ausstattet.

IP und Hostname

IP und Hostname

Sonstiges:

Um unseren kleinen Selbstbau Rack noch ein bisschen Übersichtlichkeit zu geben, empfehle ich jedem Server oder gerät das im Schrank steht ein kleines Schild zu verpassen auf dem sich die IP und Hostname des Gerätes befindet. Sieht putzig aus und es ist hilfreich wenn man mal die IPs vergisst (Gibt ja solche experten).

Er kann doch noch…

11. Februar 2010
IE2 auf der Seite des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V

IE2 auf der Seite des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V

Der Internet Explorer 2 von Microsoft, der der im Heutigen Web eine reine Codeschleuder ist und eher als Quelltextprogramm arbeiten könnte, ist doch nicht so nutzlos wie einige immer gesagt hätten. Denn wenn man die Möglichkeit hat und einen Proxy hat und den dazwischen schaltet, kann man auch noch heute Webseiten anzeigen die Fehlerfrei dargestellt sind. S0 z.B Der Verein zum Erhalt klassischer Computer, der seine Webseite aufgrund der Tatsache das auch Amiga Computer Browser einsetzen die kein CSS unterstützen, wird fehlerfrei angezeigt genau wie das Forum das mit einem alten Woltlab Burningboard 1.x läuft.

Wer also mal ausprobieren möchte wie das so ist kann mal mit dem IE2 reinschauen:

Verein zum Erhallt klassischer Computer e.V

Schneiden und Rendern von Videos in VirtualDubMod

04. Februar 2010
VirtualDub

VirtualDub

VirtualDubMod, die Modifizierte Version des normalen VirtualDub ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, allerdings

VirtualDubMod mit Doppelfenster

VirtualDubMod mit Doppelfenster

schwöre ich beim Schneiden von MPEG-Videos auf dieses Programm, auch wenn Aktuellere Versionen bereits mehr beherrschen. Das Schneiden und die Konfiguration ist allerdings aber Gewöhnungsbedürftig. VirtualDub ist ab Windows 98 lauffähig und war von Anfang an aus auf Schnelle und barierefreie Videobearbeitung. Da bereits früher  viele Videoprogramme auf dem Markt vorhanden waren, allerdings auch die meisten davon Geld kosteten, wuchs VirtualDub mitten in eine Marktlücke rein. Avery Lee, der Autor der Software, programmierte VirtualDub mit C++ und Assembler Code womit auch heute noch gearbeitet wird. VirtualDub beherrschte zunächst nur die wenigsten Videoformate, MPEG-2 wurde z.B gar nicht unterstützt. Das MEPG-2 Format womit viele DVD und Fernsehsendungen kodiert sind, das dazu führte das viele ein eigenes Projekt starteten um z.B die genannten Videoformate dennoch zu unterstützen. VirtualDub konnte anfangs nur natives AVI und MPEG-1 verarbeiten. Auch können Datentströme wie etwa von einer TV-Karte verarbeitet werden. Anbei ein kleines Tuturial wie man in diesem Programm Werbung oder auch überschüssiges Video Material schneidet.

dub10

dub10

Videos schneiden oder überschüssiges Material abschneiden ist relativ einfach mit diesem Programm, denn VirtualDubMod arbeitet mit sogenannten Markierungen, also einer Start-Markierung und einer Schluss-Markierung.  Mit diesen Markierungen kann man mithilfe der Zeitleiste eine entsprechende Passage markieren die man dann ganz einfach mit der “Entf” taste Entfernen kann.

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Kompression der Audiospur vorbereiten.

Als erstes sollten wir einen zuvor aufgenommenen MPEG Film öffnen indem wir auf “File” und dann auf “Open Video…” klicken. Gleich danach sollten wir unser Augenmerk auf den Menüeintrag “Streams” wo wir dann auf “Streamlist” klicken. Dann machen wir auf einen Rechtsklick auf die vorhandene Audiospur und Wählen “Full proccessing mode” aus.

Resizen

Resizen

Nun sollten wir das Video resizen, also eine vernünftige Bildgröße erzwingen. Da viele Fernsehsender in der für 4:3 Fernsehen vorgegebenen 720×576 senden, und das durch VirtualDub ohne resizen dann ein eher Hochkantes Videobild abgibt, müssen wir resizen. Dazu sollten wir in den Menüeintrag “Video” dann “Filters” gehen und dort die Schaltfläche “Add…” auswählen. Nun finden wir ein Menü mit den unterschiedlichsten Filtern, brauchen tun wir allerdings nur den Filter “resize“. Den wählen wir aus und bestätigen mit “OK“.

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Konfigurieren des Filters

Danach müssen wir den Filter konfigurieren indem wir auf die Schaltfläche “Configure…” klicken, und dort unsere gewünschte Videogröße einfügen. In den meisten Fällen ist es 720 x 576 und die verwendete Einstellung bzw. Filter methode “Bicubic“. Nun alles mit “OK” bestätigen.

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Kompression definieren

Nun müssen wir die Videokompression einstellen. Wenn ihr ein Codecpack installiert habt dann braucht ihr euch nicht zu kümmern, aber falls ihr ein Vista/7 System habt dann würde ich euch dennoch empfehlen um alle Codecs zu nutzen, eine Aktuelle Version von VurtualDub zu nutzen denn VirtualDubMod hat scheinbar Probleme unter Vista Systemen die richtigen Codecs an zu zeigen. Allerdings lässt sich diese Anleitung auch auf normalen VirtualDub zu verwenden. Wir Klicken auf “Video” und gehen nun auf “Compression…” um ein eine Auswahl zu bekommen von den auf eurem Computer installiertem Codecs zu bekommen. Ich persönlich benutze den etwas mit der Videoqualität geizenden ffshow codec. Wer gerne mehr Qualität und eine kleine Größe haben möchte, kann auch DiVX codecs o.ä benutzen.

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Speichern unter...

Nun ist es Zeit unseren Film zu speichern und wie gehen unter “File” und “Save as…” um eine Menümaske zu bekommen wo noch einmal Möglichkeiten für Einstellungen an der Kompression oder Audiospuren gezeigt werden. VirtualDubMod speichert wie gesagt meistens als AVI, aber auch andere AVI Containerformate wie Matroska (MKV) und Ogg Video.

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Das Rendern

Falls ihr einen Quadcore oder einen Prozessor mit mehreren Kernen habt könnt ihr die “Processing thread priority” auf “Highest” stellen, denn das Rendern braucht viel Power. Ein schnellerer Rechner ist also schon empfehlenswert.