Archiv für die Kategorie ‘Computer’

Typhoon Easycam repariert

Dienstag, 08. Juni 2010

Nachdem es unter Windows 7 und Vista zunehmend Treiberprobleme kommt noch eine große Schwachstelle dieser Kamera hinzu nämlich die Gefahr eines Kabelbruchs!

Die hintere Öffnung wo das USB-Kabel rauskommt, neigt dazu einfach zu brechen, und genau deshalb kann man nach einer gewissen Zeit das teil einfach wegschmeißen. Allerdings bin ich ein Geizhals und die 20 € die diese Webcam kostete sind es Wert zu sparen, und deshalb warum einfach nicht reparieren? ;)

Die Reparatur eines USB-Kabels erscheint auf den ersten Blick wahnwitzig, allerdings ist es im Grunde ganz einfach.

Wir brauchen für die Reparatur folgendes:

  • Einen Lötkolben samt Schwamm und Lötzinn
  • Präzisionsschraubendreher
  • Seitenschneider
  • Eine “dritte Hand
  • Ein Teppichmesser
  • Abisolierzange
  • Isolierband
  • Schrumpfschlauch
  • Heißluftfön
Kameramodul und Kabelbaum

Kameramodul und Kabelbaum

Als erstes nehmen wir die Präzisionsschraubendreher und schrauben die am hinteren Teil des Kamerakopfes gelegenen schrauben auf und heben vorsichtig den Deckel ab. Wir sollten nun die Platine sehen worauf die Kabel glücklicherweise nur mit Stecksystemen drauf gesteckt sind. Versuche am besten so vorsichtig wie möglich diese Steckerchen zu lösen und ziehe keinesfalls am Kabel um den Stecker zu lösen.

Das komplette Kameramodul legen wir beiseite und kümmern uns erstmals um den Kabelbaum dem wir erst mal den Kabelbruch rausschneiden, also den kompletten kabelbaum mit dem Seitenschneider abknipsen. Die Seite mit den Steckern sollte noch ausreichend lange Kabel haben damit es später beim Einbau keine Probleme gibt. Nun nehmen wir das Teppichmesser und perforieren vorsichtig vor dem angebrachten schrumpfschlauch die isolieren und ziehen die vorsichtig ab sodass die einzelnen kleinen Litzen hervorkommen. Hierbei ist Vorsicht geboten da man ganz leicht die feinen Litzen beschädigen kann. Danach entisolieren wir die kleinen Litzen, mit einer Entisolierzange. Gebt bitte acht das ihr die Zange gut einstellt nicht das die Zange beim ab isolieren das komplette käbelchen zerreißt. Jede

Die "dritte Hand"

Die "dritte Hand"

gute Entisolierzange hat eine Einstellungsmöglichkeit. Nun kommt der Einsatz unserer “dritten Hand”, einem Hilfsmittel beim Löten wo mithilfe von zwei zusätzlichen Ärmchen und einer Lupe das Werkstück gehalten werden kann während man den Lötkolben und den Lötzinn hält. Wenn man so etwas nicht hat kann man es sich günstig bei Conrad kaufen oder improvisieren und auf andere weite die Kabel halten. Zuvor bevor wir mit dem Löten anfangen schieben wir noch ein Stückchen Schrumpfschlauch über das Dicke USB Kabel damit wir später mithilfe des Heissluftföns die Reperaturstelle wieder isolieren können.

Wir platzieren mit den Ärmchen das eine Kabel rechts und der teil mit den Steckerchen links, und richten alles aus sodass wir damit beginnen können die feinen Litzen mit Lötzinn zu benetzen. Passt bitte drauf auf das ihr den Lötkolben nicht zu lange an die Litze haltet da sonst die isolieren schmilzt und sich wohlmöglich die Steckerchen schmelzen.

Das Massekabel

Das Massekabel

Zu beachten ist folgendes: In dem USB-Kabel mit drinnen ist eine Art nicht isoliertes stück Drahtlitze die sich um die Kabel gewickelt ist. Hierbei handelt es sich NICHT um Datenkabel sondern um ein Massekabel das an den Stecker geht und für die Masse verantwortlich ist. Dieses ist zu verdrillen und  nach dem Verlöten der kleinen Litzen an das kleine Kabel mit der dickeren Isolierung, das am Stecker, zu löten! Auf keinen Fall mit der anderen Schwarzen Litze verlöten!

Nachdem alle Litzen und auch das Massekabel verlötet sind sollten wir damit beginnen die Lötstellen jeder einzelnen Litze mit Isolierband zu isolieren. Das ist zwar eine filigrane fummel Arbeit aber ist sehr wichtig! Achtet bitte auch darauf das keine drahtstücke des massekabels an den Lötstellen der Litzen hängen da es sonst Kurzschlüssen kommen kann. Wenn alles mit Isolierband isoliert ist, schieben wir den vorm Löten aufgeschobenen Schrumpfschlauch über die Lötstellen und über die Litzen und nehmen unseren Heissluftfön und stellen ihn auch ca. 200°c und schrumpfen den Schrumpfschlauch zusammen so dass die Stelle wieder schön isoliert ist. Hierbei ist wieder zu beachten das die isolieren der kleinen Litzen nicht schmelzen.

Nun nehmen wir wieder den Deckel der Webcam und fädeln das Kabel wieder in das Loch in dem Webcam deckel ein. Danach stecken wir die Steckerchen wieder in die Platine und richten die Kabel aus sodass der Deckel wieder auf das Kameramodul passt. Nun schrauben wir alles wieder zu und die Webcam SOLLTE wieder funktionieren.

Natürlich übernehme ich hierfür keine Garantie und es sollte schon ein bisschen Erfahrung und Geschick mit dem Lötkolben vorhanden sein um solche Reparateuren ausführen zu können. Wer hier seine Webcam mithilfe dieser Anleitung kaputt macht, dem ist nicht zu helfen, und ich übernehme dafür auch keine Haftung! E-Mails mit „wähhh du hast meine Webcam kaputt gemacht“ ignoriere ich sowas wie in Amerika gibt’s hier nicht das ich mich hinter Disclaimer verstecken muss ;)

IKEA-Serverschrank – Lüfter

Samstag, 29. Mai 2010
Selbstbau Schranklüftung

Selbstbau Schranklüftung

Um uns mal wieder unserem IKEA Selbstbau Serverschrank zu widmen und gerade jetzt wo es wieder etwas wärmer

Unser IKEA-Serverschrank

Unser IKEA-Serverschrank

draußen wird, wird es Zeit mal über Kühlung zu sprechen… Am besten ein kleiner Lüfter der oben hinein bläst und weiter unten die warme Abluft raus pustet.

Um sowas zu realisieren brauchen wir eine Stichsäge, Zollstock, Schraubendreher und einen kleinen Ventilator ca. 19cm Radius erhältlich in jedem Baumarkt.

Im Grunde einfach das Dach abschrauben, und erst mal mit den Zollstock den Radius des Ventilator Gitters ausmessen. Am besten abschrauben vom Ventilator und sich Markierungen auf dem Holz machen. Danach mit einer Stichsäge ausschneiden, zuvor noch den stand fuß abschrauben den wir ja nicht mehr brauchen. Das ganze wird nun auf das Brett angepasst sodass der Ventilator einfach durchguckt. Das ganze wird nun wieder an den Schrank geschraubt und schon hat man eine selbstbau Lüftung.

Das ganze bin ich aber noch am Testen, also Geduld ;)

Mission Plattentausch: Windows Server

Samstag, 17. April 2010
Triton beim Sichern

Triton beim Sichern

Nun wurde es doch keine Woche draus allerdings konnte ich sonst auch nicht so früh damit anfangen. Da der Plattentausch vom Netserver reibungslos von statten ging konnte ich mich gestern an den Windows Server “Triton” machen und dort die Platte Tauschen. Wie ich schon im letzten Blogeintrag erwähnte ist das einfache neu installieren eines Domänencontrollers der obendrein auch noch eine Vertrauensstellung mit einem anderen DC hat nicht möglich. Möglich ist es zwar allerdings dürft ihr euch dann sicher sein dass euer Netzwerk zusammenkracht und gar nichts mehr geht und ihr euch nicht mehr in der Domäne mit eurem Konto anmelden könnt da die Master-Rollen und die SIDs nicht mehr stimmen.

Jedenfalls musste ich auch bei Triton handeln, und machte als ersten Schritt erst mal mit dem hausinternen Sicherungsprogramm vom Windows 2000 Server ein simples Backup und sicherte auch den Systemstatus. Danach griff ich zu einer Knoppix CD, einem Linux das komplett von CD Startet, ohne Installation.

Der Windows Server "Triton"

Der Windows Server "Triton"

die ich dann booten lies, und wartete bis ich auf der Shell war. Auf der Shell dann musste ich erst mal der Netzwerkkarte eine IP geben da bei mir für DHCP der Triton verantwortlich war, der ja gerade indisponiert war. Nachdem ich das getan habe Mountete ich erst mal mit CIFS eine Netzwerkfreigabe meines normalen Arbeitsrechners.

Jetzt kopierte er eine wunderbare 1:1 RAW-Kopie der Festplatte samt Bootloader und Bootsektor in die Freigabe des Gastrechners. Jetzt hieß es

Die Knoppix-Shell

Die Knoppix-Shell

erst mal Abwarten und Kaffee trinken… Nach 5 Stunden hatte er 6 GB in ein IMG-Image geschrieben. Jetzt konnte ich das System runterfahren um endlich die Platte zu Wechseln. Auch hier war wieder die Festplatte in einem Caddy, allerdings ohne Adapter denn einiger Hersteller stecken die Platte direkt an. Nachdem der Wechsel vollzogen war und ich den Computer wieder anschaltete und Knoppix wieder Bootete konnte ich das gleiche wieder machen wie vorher, also Freigaben mounten, IP vergeben etc. Das zurückspielen des Plattenimages dauerte im Gegensatz zum Sichern nur knapp eine halbe Stunde.

Nun gut Image war auch der neuen Platte, allerdings müsste man normal noch etwas Basteln, und zwar müsste man eigentlich den Bootloader und die Masterboottabelle neuschreiben. Allerdings war Tritons scheinbar nicht normal, denn der Sauhund startete einfach so als ob nichts gewesen sei!! Rotzfrech strahlte mich wieder der Desktop meines Servers an… Ich kann mir selber nicht erklären wie das ging, jedenfalls sparte mir das jede menge Arbeit! Alles ging wieder, sogar die Vertrauensstellung und das Active Directory hatte überlebt.

Mission Plattentausch: Debian Server

Donnerstag, 15. April 2010
Vorbereitung

Vorbereitung

Nachdem ich schon erwähnte das es den Festplatten in meinen Notebookservern, auch “Harz4 Server” oder “Harzer Host” genannt, allmählich die Lebenskraft entweicht, musste ich Handeln und Tauschte gestern erst mal die Festplatte von „netserver“ aus. Festplatten leben nicht ewig, denn durch ständiges an und Ausschalten des PCs aber auch durch Benutzung “leiern” Festplatten mit der Zeit eben aus, da sie eben immer noch Mechanik enthalten und getreu der Physik kann man kein Gerät herstellen das keine Verlustleistung hat, siehe auch Energieerhaltungssatz. Gerade bei alten Platten also der Generation bis zum Jahr 2001 hört man es ! Denn alte Platten kündigen ihren baldigen Ton meistens mit einem lauteren Laufgeräusch an, das dann im Laufe der Zeit zu einem „Flex“ ähnlichen Geräusch wird bis hin zum klingeln. Gefolgt wird ein Plattentot dann von langsam fehlerhaften Sektoren auf der Platte. Das waren die Alten Festplatten, denn die neuen Festplatten, also die Aktuellen die man sich im Laden kaufen kann und auch die schon etwas in die Jahre gekommene IDE Generation, wird nicht lauter… Nein, denn diese Kameraden fallen einfach von jetzt auf dann aus. Also man hört nur noch ein klackern und das war es dann.

Netserver liegt auf dem Rücken wie eine Schildkröte

Netserver liegt auf dem Rücken wie eine Schildkröte

Soweit kam es bei meinen Serverplatten jedoch nicht denn lediglich die alte, kreischende aber dennoch funktionstüchtige, 6GB Festplatte musste raus.  Da der netserver die Routing aufgaben in meinem Netzwerkübernimmt musste ich zunächst die Clientrechner im Netzwerk auf den Router Gateway und auch dem T-Online DNS verpassen damit man mit denen überhaupt ins Internet kam.  Nachdem dies erledigt war konnte ich das momentan auf dem Server vorhandene Debian 4.0 System runterfahren und den Server bzw. das alte Dell Notebook auf meinen Schreibtisch legen. Um nachher bei der Installation Netzwerkzugriff und Strom zu haben habe ich das Netzteil und  das Netzwerkkabel das beides aber noch nich angeschlossen wurde bereit gelegt. Das Netzwerkkabel habe ich einfach an eine Freie buchse des Switches im Rechenschrank gesteckt.

Die hat ausgedient...

Die hat ausgedient...

Dann begann die Bastellei. Die Festplatte des Notebooks verbarg sich an der rechten Seite des Gehäuses und war mit Schrauben gesichert. Ein Glück denn bei den neueren Notebooks werden die Platten aus Designgründen schön versteckt damit man gleich das gesamte Notebook auseinander nehmen muss. Dies ist hier nicht der Fall sodass ich ganz einfach, nachdem ich die Schrauben gelöst hatte, das Caddy rausziehen konnte worin die Festplatte lag. Das sogenannte “Caddy” ist wie eine Schublade in der die Festplatte drinnen liegt und befestigt wird. An der Festplatte vorne ist meist ein Adapter der den normalen 2,5′ IDE Anschluss mit dem Stecksystem der unterschiedlichsten Hersteller kreuzte. Diesen Adapter schraubte ich erst mal ab, aber Vorsichtig und ich passte auf wie der Adapter lag, denn auch wenn das Verpolen ausgeschlossen war, wegen

Das Festplattencaddy

Das Festplattencaddy

eines Fehlenden Pins auf der Festplatte, wollte ich auf Nummer sicher gehen. Die Alte Festplatte musste ich nur noch behutsam aus dem Caddy befreien und zur Seite legen.

Nun konnte ich die Neue Festplatte auspacken und sie in das Caddy legen. Eine stink normale 2,5′ 40 GB IDE Festplatte vom Conrad. Gut das noch ein paar günstige 2,5 IDE platten gekauft werden die eine für ältere Notebooks akzeptable Kapazität haben. Denn der in meinem Servernotebook enthaltene IDE Bus im Chipsatz, ein Intel 440BX, hat eine Maximale Ansprechgröße von 64 GB, sodass man nicht unnötig die Volle Breite ausnutzen sollte da das oft zu Fehlern führt. Die neue Festplatte schraubte ich dann also schön fest und schon den Adapter des Caddies vorsichtig auf die IDE Anschlüsse der Platte. Nun konnte ich den gesamten Caddy wieder reinschieben wie eine Schublade die ich dann auch festschraube.

Die neue Festplatte sammt Adapterbrücke

Die neue Festplatte sammt Adapterbrücke

Die wichtigsten Arbeiten waren nun erledigt. Allerdings musste ich noch gucken ob die Festplatte im BIOS überhaupt erkannt wird, weil wie gesagt der 440BX Chipsatz soll ja sehr pingelig gewesen sein der damals Standardmäßig in viele Modelle eingebaut wurde. Im BIOS dann Gewissheit, die Festplatte wurde wunderbar erkannt und zeigte die Volle Kapazität von 40 GB an. Nun konnte es ans Installieren gehen.

Grünes Licht im BIOS

Grünes Licht im BIOS

Als Betriebssystem kam wieder ein Debian zum Einsatz in der Aktuellen Version 5. Da ich vorher vor dem Plattentausch noch schnell ein Backup gemacht habe von “etc”, “home” und “www” brauchten wir nur zu installieren, als das Betriebssystem stand, und bequem die Config-Dateien des Backups zurückspielen. Der Server mache wieder seine gewohnte Arbeit und ich habe jetzt schön viel Platz für Programme die ich dann in meinem Netzwerk dann freigeben kann. Nächste Woche kommt dann Triton dran, mein Windows Server bei dem das dank Active Directory und Gesamtstruktureller Vertrauensstellung komplizierter und eine ganz andere Sache wird.

Selbstbau “IKEA” Serverschrank: Es geht weiter!

Samstag, 06. März 2010

Nachdem der Schrank fertig war, musste alles Sauber verkabelt werden und generell wollte ich schon seit einiger Zeit meine gesamte Elektronik Installation hier auf Vordermann bringen. Denn anders als bei vielen war das bei mir ein reines Chaos… 10 Steckdosenleisten teilweise hintereinander gesteckt und an jeder ging gerade mal 1 bis maximal 2 Geräte. Modem und Router sowie die Server hingen an zwei verschiedenen Steckdosen. ich wollte alles vereinheitlichen sowohl auch einen Überspannungsschutz vor eventuellen unangenehmen Überraschungen. Naja ich war jedenfalls erst mal Einkaufen im Mediamarkt und hab mir Folgendes besorgt:

  • 1x Netzwerkswitch von D-Link, Typ: DES-1005D – 39,95 €
  • 4x  3m Patchkabel von Hama – á 5,99 €
  • 1x Überspannungsschutz Steckdosenleiste mit “Master/Slave” Funktion- 17,95 €

Nachdem alles eingekauft war ging’s ans Verkabeln! Die Steckdosenleiste mit dem Master Slave Prinzip funktioniert ähnlich wie ein Relais, indem wen der Strom von dem Master Eingang ausgeht bzw. das Gerät das daran hängt, in meinem Fall mein PC, dass dann die ganzen Slave Ausgänge automatisch ausgeschaltet werden. Irre praktisch wenn man noch Peripherie am PC hängen hat und diese bislang immer manuell ausschalten muss. Allerdings einen Nachteil hat das ganze: Bei neuen PCs fehlt hinten der Netzschalter am Netzteil sodass in meinem falle, würde man den Stecker nicht rausziehen, die ganze Nacht das Netzteil Strom ziehen. Und wie schon in diversen Fernsehsendungen gezeigt braucht das auch Strom, und das nicht zu wenig. Zurück zu unserer Steckdose, die auch noch 2 “Permanent” Anschlüsse besetzt indem der Strom wie bei einer normalen Verteilerdose ständig da ist und unabhängig von der Master/Slave Schaltung agiert. Genau an dieser habe ich auch eine Weitere stinknormale weiße, schaltbare Steckdosenleiste gesteckt an der die Netzteile der Server, Modems, Router und des Switches hängen. Dank der Steckdose sind diese Bereiche gegen Spannungsspitzen und Überspannung geschützt.

Skizze der Verkabelung

Skizze der Verkabelung

Das Verkabeln der Netzwerkkomponenten erforderte ein wenig Planung und Geduld, denn das Patchkabel musste eben eingepasst werden und auch Notdürftig beschriftet werden. Da ich im Mediamarkt nur 3m Kabel fand musste ich wohl oder übel in den Sauren Apfel beißen und 3m nehmen. Da teilweise aber nur 30cm gebraucht wurden z.B für die Brücke vom Router zum Switch, war das schon ziemliche Verschwendung. Es gab zwar ganz kurze Kabel, diese kosteten aber 9 € und ich sah nicht ein für sowas so viel Geld auszugeben. Naja das Verkabeln ging recht zügig, musste es auch denn während den ganzen Arbeiten musste ich alle Server und Netzwerk relevanten Geräte vom Netz nehmen. An Weihnachten kommt die nächste Anschaffung, eine USV. Welche ich nehme, eine von APC oder eine Günstigere für den Home Office Bereich, muss ich noch überlegen, weil die APC Dinger arg teuer sind.

Beim Auspacken...

Beim Auspacken...

Triton

Triton

Tritons Verkabelung

Tritons Verkabelung sammt VGA für die Hauptkonsole!

Netserver

Netserver

Kabelstränge für die Server und für das Routing

Kabelstränge für die Server und für das Routing

Routing stage - Das Herzstück der Anlage wo sich Modem, Router und Switch befinden und alles zusammenläuft. Router und Modem extra, warscheinlich die beste Lösung, bekommt man allerdings kaum noch, da nur noch diese dümmlichen Kombigeräte angeboten werden.

Routing stage - Das Herzstück der Anlage wo sich Modem, Router und Switch befinden und alles zusammenläuft. Router und Modem extra, warscheinlich die beste Lösung, bekommt man allerdings kaum noch, da nur noch diese dümmlichen Kombigeräte angeboten werden.

Schrank

Schrank

Der “Thin Client”

Freitag, 26. Februar 2010

Nachdem vor einiger Zeit mein alter Gastrechner den ich Liebevoll “Schrotti” nannte das zeitliche segnete, aufgrund einer Kaputten Festplatte, und ich ihn Ausgeweidet hatte und seine Einzelteile schon anders wo eingeplant waren, beschloss ich mich doch ihn zu behalten.

Schrotti in einzelteilen

Schrotti in Einzelteilen

Die Rede ist von SCHROTTI, einem mit einem AMD Athlon 1000 MHz, 384 MB RAM ausgestatteten Rechner der schon seine besten Jahre hinter sich hatte und so etwas um den 2000/2001 dreh rum modern war. Schrotti war bzw. ist der ideale Rechner für Gäste oder eben für Bastelleien, wenn’s ums Netzwerk geht und aber auch andere Dinge sind durchaus zumutbar durch seinen im Vergleich schnellen Prozessor und seinem RAM der für damalige Verhältnisse schon recht üppig war. Ich beschloss Schrotti wieder zum Leben zu erwecken, allerdings war das nicht so ganz einfach denn ich habe, wie oben erwähnt, Schrotti schon in alle 4 Himmelsrichtungen zerstreut denn ich brauchte seine Ersatzteile. Allerdings war das Schicksal gnädig sodass meine Pläne sich änderten da das Projekt für das ich die Teile von Schrotti brauchte, nicht verwirklichen ließ.

Erhalten war gerade einmal ein ziemlich Ramponiertes Gehäuse wo etliche Gehäuse blenden fehlten und ebenfalls die Rechte Gehäuse- klappe die schon von Anfang an fehlte. Die Hardware zusammen zu suchen war schon recht schwierig und nervend. Dann hatte ich sie allerdings zusammen und so Sah es aus:

  • Hauptplatine Abit KT7A mit KT133A Chipsatz von VIA sowie Sockel A
  • AMD Athlon CPU mit 1000 MHz Taktfrequenz
  • anfänglich 384 MB Arbeitsspeicher
  • Eine alte 10M/Bit 3Com “3C900″ Kombokarte mit einer RJ45 sowie einem alten BNC Anschluss
  • Nvidia RIVA TNT2 Grafikkarte mit 32 MB Speicher

Dann Stand das zusammenbauen an. Das Motherboard sowie Speicher und Netzteil waren alle einzeln, allerdings gottseidank nicht zerlegt… So brauchte ich nur die einzelnen Komponenten einzubauen.

Schrottis gehäuse

Schrottis Gehäuse

Also erst mal Gehäuse aufschrauben sowie den Platinen halter bzw. das Gestell mit dem Abstandshaltern befestigen. Danach vorsichtig das Board einpassen und behutsam mit den passenden Schrauben befestigen. Aufpassen das man nicht ausversehen einen Kondensator oder eine leiterbahn beschädigt, und sei es noch der so kleinste Kratzer… Nachdem alles fest ist, von der Platine her, wenden wir uns erst mal der CPU. Hier ist zu beachten das man erst mal sich Entladen sollte, also mal kurz an PC Gehäuse (Oder Annen Heizkörper langen :p) fassen damit die Statische Ladung abfließen kann. Die CPU setzen wir RICHTIGRUM in den A Sockel und drücken ihn gleichmäßig am Keramik Gehäuse nach unten. Achtung: Wenn’s geht nicht auf den Die fassen, denn so ein Athlon hat noch einen außenliegenden Die. Anschließend den Sperrhebel wieder umlegen.

Jetzt müssen wir erst einmal die CPU mit Wärmeleitpaste präparieren… Aber Vorsicht, nicht eincremen! Und nur einen stecknadelgroßen tupfen auf den Die setzen (Dem Silber/dunklen Rechteck auf der CPU)… Stecknadelkopfgroß deswegen weil wir jetzt den Kühlkörper aufsetzen.. hier ist auch Vorsicht geboten, denn den kann man ganz schnell falsch aufsetzen sodass man nachher beim einschalten ne böse  Überraschung erlebt, nämlich das die CPU mitsamt Board im schlimmsten Falle abkocht. Den Kühlkörper also richtigrum aufsetzen und vorsichtig auf dem Die platzieren sodass sich die Wärmeleitpaste schön gleichmäßig auf dem Die und auf der aufsetzfläche des Kühlkörpers verteilt. Wenn wir dann zufrieden sind, müssen wir nur noch den “Spanngurt” also die Spannkleme um den Kühlkörper klemmen und befestigen. Vorsicht: Ist ziemlich schwierig denn man braucht ein bisschen Kraft dazu. Dann setzen wir den Arbeitsspeicher ein, 2 128 MB PC100 Riegel, also insgesamt 256 MB RAM in die Speicherbänke ein und gucken auch dort das wir die nicht falschrum einsetzen. Der andere RAM Baustein wurde mir zerstört indem ein Kumpel einfach mit seinen Fingern an die Chips gefasst hat und diese dann natürlich aufgrund seiner Statischen Aufladung den Geist aufgegeben haben.

Wenn dann alles sitzt und Luft hat,  ist erst mal die Heikelste Arbeit erledigt. Jetzt sollten wir das Netzteil mit den dazugehörigen Schrauben befestigen und gut festziehen. Denn wenn das Netzteil runter auf die Platine kracht, war alles umsonst… Kabellage und Stecker stecken wir dann in die vorhergesehenen Buchsen und verlegen die Kabel möglichst ordentlich.

Nun müssen wir die Festplatte in diesem falle war es eine 40 GB Platte von Western Digital, ein den Laufwerksträger einpassen und wenn möglich ohne irgendwo dran zuknallen. Wenn alles sauber eingepasst ist schrauben wir die platte notgedrungen fest und befestigen IDE sowie Stromkabel. Das gleiche machen wir mit dem CD Laufwerk einem stink normalen 52fach Laufwerk, und kontrollieren vor dem Einbau ob das Gerät richtig gejumpert ist. Das selbe sollen wir auch zuvor bei dem Einbau der Platte machen. Wenn alles OK ist passen wir das Laufwerk ein, verkabeln es mit dem Sekundären IDE Flachbandkabel und dem Strom und Schrauben alles fest. Jetzt stecken wir noch die Erweiterungskarten in die PCI/AGP Steckplätze und Schrauben diese dann fest.

Schrotti war also wieder zusammengesetzt, zwar mit weniger RAM als zuvor aber beim einschalten zeigte sich das Teil lief noch! Natürlich ohne Betriebssystem, allerdings hab ich noch eine Windows XP Lizenz, also auch kein Problem.

Schrotti läuft also wieder und wurde auch gleich in die Domäne gehängt…

Active Directory und co.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Nachdem der Serverschrank steht und soweit alles provisorisch läuft, und alles so funktioniert wie ich mir das dachte, stand eines auf dem Programm: Die Konfiguration des Servers.

Windows 2000 Server bootet...

Windows 2000 Server bootet...

Ein Windows Server ist meist für größere bzw. verantwortungsvollere Aufgaben in einem Netzwerk verantwortlich. Beispielsweise werden in Firmen Windows Server meist als Domänencontroller oder DNS/WINS eingesetzt, die zusammen mit anderen Firmenservern Vertrauensstellungen, Replikationen oder gar Clustering betreiben. Ebenfalls werden Windows Server auch als Webserver eingesetzt, allerdings aber eher selten da in Sachen Webserver und Webhosting die Unix basierten Betriebssysteme die Nase vorne haben. Die Verfügbarkeit solcher Server in Firmen ist meistens mehr wert als Geld, denn ein Ausfall eines Servers der beispielsweise mehrere Workstations in einer Domäne verwaltet, oder gar Oracle oder SQL Datenbanken beinhaltet, bedeutet Verlustgeschäft! Darum werden Windows Server meistens noch mit sogenannten Backup DCs betrieben, den Backup Domänencontrollern die bei einem Ausfall des Primärservers für den einen einspringen. Damit Daten und Benutzerkonten auf beiden Rechnern Synchron gehalten werden damit ein reibungsloser Übergang vom meinen Server zum anderen vollstatten geht, wird meistens Dateispiegelung mit DFS, dem Distributed Filesystem verwirklicht. Wenn’s Um WINS Einträge geht ist es auch kein Problem diese mit einem Replizierungspartner zu teilen bzw. synchronisieren zu lassen.

Desktop von Windows 2000 Server

Desktop von Windows 2000 Server

Eine Vertrauensstellung ist ein Zustand zweiter oder mehrerer Server die sich gegenseitig vertrauen. Jeder einzelne Server ist in diesem Falle für eine eigene Domäne zuständig und befinden sich meistens in einem VPN z.B von Firma A und einer Partner Firma B oder einer anderen Abteilung z.B Verkauf oder Versand. Um den Benutzen von Workstations in der gesamten Firma den Zugriff auf die gleichen Ressourcen z.B Dokumente die auf dem Domänencontroller in Firma A liegen, zu erlauben ist es erforderlich eine Gesamtstrukturelle Vertrauensstellung zu haben. Diese erlaubt durch das gegenseitige Vertrauen auf Ressourcen oder Rechner ohne Anmeldung zu gewährleisten. Außerdem können sich dann Workstations egal in welcher Abteilung sie sich befinden, an die ganzen Domänen die sich in der Ganzen Firma oder sich in der VPN Wolke befinden, anmelden.

Ähnlich ist es bei mir in unserem Privaten VPN das es erlaubt das ich mich Domänen einloggen kann die von einem DC verwaltet werden der z.B in einem ganz anderen Bundesland befindet, wenn ich ein Domänenkonto besitze. Um Triton soweit zu bekommen das er diese Aufgaben bewältigt, war es allerdings noch ein wenig Arbeit. Denn erst mal musste ich Triton so platzieren das nicht Dauernd das Netzkabel dafür gesorgt

Die OUs und Benutzer

Die OUs und Benutzer

hatte das er ausging. Diese Wackelige Angelegenheit hatte schon für Ausfälle bei ritti gesorgt, denn er setzt dieses Server-Notebook nämlich bis vor kurzem selber als seinen Linux Server ein. Triton ist im übrigen der Netbios Name meines Windows Servers der hier in meinem Netzwerk als DC dient. Nachdem Triton einigermaßen Platz gefunden hat mussten Monitorkabel und Tastatur eingepasst werden um auch in das BIOS zu kommen damit die Zeit und Datum eingestellt werden können. Zuvor wurde das Server Betriebssystem installiert und das System selbst auf einer FAT Partition die 2GB groß ist abgelegt und der Rest auf einer 3 GB NTFS Partition. Die mit 2 GB bemessene FAT Partition war allerdings etwas zu klein bemessen denn nach dem „Hochpatchen“, also dem einspielen aller aktuellen Sicherheitsupdates, wurde der Platz schnell knapp sodass wir zwei Anläufe brauchten, weil wir erst die Temporären Updatedateien löschen mussten. Am Ende blieben auf der gesamten FAT Partition grade mal 70 MB übrig die klar zu wenig waren um das Active Directory bzw. den Server zu Promovieren. Promovieren nennt sich das Hochstufen eines Windows Servers zu einem Domänencontroller. Dadurch wird das Active Directory erstellt, sozusagen das Herzstück eines jeden DCs wo alle Benutzer, Clients und Informationen über die Domäne gespeichert werden. Dieses Verzeichnis muss nach vorgaben von Microsoft mit NTFS Formatiert sein um einen Ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten. Allerdings wäre das so oder so, so gekommen weil wir auf C: eh nur noch 70 MB Platz hatten und es außerdem eine FAT Partition ist.

Mit dem klick auf ‚Start‘ -> ‚Ausführen‘ „dcpromo“ rufen wir einen Assistenten auf der uns durch die Promovierung unseres Windows Servers führt. Nachdem wie alles ausgefüllt und ausgewählt haben was unseren Wünschen entsprach, dauerte es ca. 10 Minuten bis Windows unseren Server zu einem echten DC gemacht hat, denn man muss hinzufügen das unser Heim Windows Server nur einen 300 MHz Prozessor hat und 192 MB Arbeitsspeicher. Nachdem er Zu ende gerödelt hatte war ein Neustart fällig, was natürlich reine Vertrauenssache ist in unserem falle denn unser Server hat wie schon erwähnt einen kaputten Bildschirm und ist nur über Terminal Sitzungen erreichbar. Nachdem wir unseren Server wieder Pingen konnten, und alles wieder gestartet ist, konnten wir in Startmenü unter „Verwaltung“ neue Einträge sehn. Einträge zur Verwaltung von Computern und Benutzer des Active Directorys sowie diverse Konsolen für die Verwaltung von Sicherheitsrichtlinien.

Bearbeiten einer Orginistationseinheit

Bearbeiten einer Orginistationseinheit

Wo wir gerade von Sicherheitsrichtlinien und Computerrichtlinien reden… Richtlinien die von einen DC ausgeteilt werden verhalten sich wie ein Ticket System. Man bekommt ein Ticket und man kommt überall rein. Allerdings haben Tickets auch ihre Beschränkungen die auch gewollt sind, denn diese Beschränkung, teil der Sicherheit ist die auch der Hauptgrund für Domänen sind. Richtlinien sorgen dafür das man auch bestimmten Nutzern die ein Konto in der Domäne verfügen, bestimmte Rechte entziehen kann, z.B das deaktivieren der Systemsteuerung oder das „Branden“ des Browsers, also das der Firmenname im Useragent sowie in der Titelleiste steht. Solche Tickets laufen allerdings nicht immer sodass in den meisten Fällen ein Ticket eine Laufzeit von 20 – 30 Tagen hat und nach dieser Zeitspanne sich wieder mit dem Domänencontroller in Verbindung setzten muss da man sich sonst nicht mehr einloggen kann.

Hauptkonsole von Triton

Hauptkonsole von Triton

Triton hat jedenfalls seinen Regulären Dienst hier bei mir angetreten, allerdings warten neue Herausforderungen, z.B das die Interne Festplatte bald den Geist aufgeben wird da diese recht laut wird, und das ein deutliches Anzeichen dafür ist das der Sensenmann sehr bald meine platte in das Reich der toten führen wird. Was kann man also machen? Klar eine neue Festplatte, allerdings mit einer Vertrauensstellung und einem DC der auf eine Domäne hört und sich komplett eingegliedert hat eine Neuinstallation zu wagen ohne im Schema rum zu doktern ist schier Wahnsinn. Denn das würde einen bösen knall im Netzwerk geben! Windows Server sind als DC für die Ewigkeit gemacht, deswegen werden in großen Firmen auch RAID5-Verbände sowie Cluster verwendet um eine höchstmögliche Verfügbarkeit zu garantieren. Ein Backup machen kann man, allerdings erzähle ich das erst ein andermal.

Was kommt denn da mit der Post ?

Donnerstag, 18. Februar 2010
Der Postmann war da!

Der Postmann war da!

*Aufsteh und kratz* *smack smack* Mhh nanu was steht denn da neben meiner Tür ? Ein Päckchen! Mal sehn

...und es ist vom Riddi *g*

...und es ist vom Riddi *g*

was das sein könnte ;) Also erst mal gucken von  wem das überhaupt ist… Ah ein Päckchen vom ritti *g* Gleich mal ausgepackt und war erleichtet!

Endlich war der Heißersehnte “Server” da! Naja eigentlich ist es ein antikes Peacock “Independer” Notebook das mit 192 MB RAM ausgestattet worden ist (64MB aufgelötet und 128MB erweitert). Naja erst mal musste das Notebook eine stunde stehen, weil es draußen Eiskalt war und sich das Notebook ebenfalls wie ein Eiswürfel anfühle musste es sich erst mal ne stunde an die Temperatur anpassen. Das Risiko von Kondenswasserbildung war einfach zu groß. Mit dabei war eine zuvor bei Ebay bestellte PCMCIA Netzwerkkarte für 9 Euro. Die 9 Euro sah man der kleinen karte auch sofort an. An den goldkontakten setzt sie stellenweise schon “Rost” oder ähnliche „oxidanzien“ an. Naja egal, sie tut ihren Dienst und braucht nicht mal Treiber dank des RTL8183A Chipsatzes der schon am Windows 98 von Haus aus unterstützt wird.

Der Zukünftige Domänencontroller für mein Netzwerk

Der Zukünftige Domänencontroller für mein Netzwerk

Das Notebook ist wenn mans so will gar kein Notebook mehr sondern eher, sieht man es aus der Sicht eines normalen Endverbrauchers, reif für den Müll. Aber die meisten wissen nicht das solche Notebooks bei denen vieleicht nur der Bildschirm kaputt ist, wahre schätze sind. In diesem Falle ist in diesem Peacock Notebook ein Defekten LCD Display, eine mittlerweile etwas in die Jahre gekommene IBM Festplatte, die schon langsam das Lied vom Tod singt und eine Defekte Tastatur da unser lieber ritti mal Wasser drüber geschüttet hatte *g* Eine weitere kleine Einschränkung ist das die BIOS Batterie kaputt ist und es notwendig ist nach vor dem Starten im BIOS die richtige Systemzeit ein zu geben. Außerdem muss man im BIOS von LCD auf CRT umstellen und das Jedes Mal wenn das Notebook vom Strom getrennt wurde. Schuld daran ist wie gesagt die kaputte BIOS Batterie die solche Einstellungen im BIOS gespeichert hält.

Naja, erst mal gucken ob wir den Brummer in unseren selbstbau Rack bekommen. Stellte sich raus das, dass Monitorkabel meines alten Fujitsu Monitors zu weit absteht wenn er eingesteckt ist und so nun das Notebook zu weit vorne steht sodass man die Tür nicht mehr schließen kann. Mhh.. da fings schon an das mir der Schweiz auf der Stirn stand weil es keine Lösung gab außer die Rückwand zu zertrümmern. Also tat ich das was ich am besten kann: Rohe Gewalt anwenden! Nach den verzweifelten

Beim Luftlöcher kloppen :p

Beim Luftlöcher kloppen :p

versuchen mit einem Seitenschneider das “Papierholz” zu zerbrechen hatte ich es geschafft. Also alles eingeschlossen und gebetet das es geht… Nein! Es tat sich nicht. Ritti hatte mich gewarnt das es nicht so einfach

Das BIOS wird eingestellt...

Das BIOS wird eingestellt...

sei das Teil zu starten, allerdings war ich mir sicher das es nicht am Server selbst lag, sonder eher am Monitor. Denn beim einschalten sieht man die BIOS Routine nämlich noch über den CRT, dies blieb hier allerdings aus. Komisch warum geht das nicht ?!? Ich versuchte folgendes: Ich holte einfach nen alten Belinea LCD Monitor den ich noch hier stehen hatte und habe den angeschlossen… Und ? Oh Wunder, es klappt! Im Nachhinein stellte sich raus das an den Steckkontakten des Fujitsu CRT Monitors widerliche schmiere befand die vorher allerdings fest war und sonst nie gestört hatte.. Naja jedenfalls wars klar das der kein Bild bekam dann…

Nachdem ich alle Einstellungen getätigt hatte wie die Uhrzeit einstellen und den CRT Modus eingeschaltet hatte startete nun endlich das Betriebssystem, ein Windows 2000 Server.

Nun muss der Server nur noch konfiguriert werden und das erzähle ich euch beim nächsten mal…

Projekt: Serverschrank

Dienstag, 16. Februar 2010
Ein Serverschrank im selbstbau

Ein Serverschrank im selbstbau

Eigentlich jeder Server der eine mehr oder wenige wichtige Aufgabe hat, sei es als Domänen Controller oder Webserver, in einem Serverschrank um vor den Langen fingern der Mitarbeitern oder eben zum Schutz vor äußeren Einflüssen, geschützt zu werden. Das ist zwar nicht so ganz üblich bei Homeservern, aber bei meiner Verkabelung und dem ganzen Netzwerk krempel ist das schon erforderlich. Was brauchen wir? Naja erst mal eine mehr oder weniger gut erhaltene Vitrine aus Holz, ein bisschen Geduld und eben die Elektronik…

Der Schrank:

Erst mal müssen wir in der Vitrine für ausrechend Frischluft sorgen, denn wenn ihr mehrere Server in einer Vitrine stehen habt kann das ganz schnell warm werden oder im schlimmsten Falle sterben die Server oder sogar ihr selbst in einem brachialem feuer *g* Also deshalb am besten die meistens bei diesen Ikea Dingern enthaltenen rückblende die aus einem pappe ähnlichen Holz besteht, lockern oder zumindest einen kleinen offenen Bereich schaffen damit die Server atmen können. Falls ihr so eine Vitrine habt wie ich wo zusätzlich noch Lampen o.ä drinnen ist und deswegen löcher  in der Rückwand sind, kann man da auch prima die Kabel und die anderen wichtigen Verbindungen nach draußen verlegen. Um ganz sicher zu gehen in Sachen Temperatur solltet ihr euch ein kleines Thermometer in den Schrank stellen der die Umgebungstemperatur misst. Die Raumluft sollte nicht über 30°C gehen.

Kabeldurchführungen

Kabeldurchführungen

Die Verkabelung:

Die Verkabelung erfordert besonderes Augenmerk denn bei Falscher Verkabelung oder bei fahrlässiger Verkabelung kann das schon ganz schön gefährlich werden. So solltet ihr z.B keine Verteilerdosen nehmen wo die Isolierung vom Kabel schon lose ist o.ä Da besteht Lebensgefahr also Finger weg. Besser sollte man zu TÜV geprüften oder mit dem GS logo versehene Stecker leisten greifen, kosten zwar mehr dafür hat man aber auch die Gewissheit das man sich nicht so einfach 230V abholen kann. Zudem sollten stromführende kabel besser etwas weiter weg von anderen Datenführenden kabeln gelegt werden z.B Patchkabeln o.a. um Störungen zu vermeiden die durch die Stromkabel wo vieleicht besonders viel Leistung drüberfließt vermieden werden.

Der Opa im Schrank!

Der Opa im Schrank!

Die Komponenten:

Die meisten Leute die einen kleinen Heimserver haben stellen sich gleich einen Quadcore Rechner oder ganze PCs mit Netzteil in den Schrank um die beste Leistung zu erzielen. Das die dann hohe Leistung erzielen will ich nicht bestreiten allerdings wird die Stromrechnung dementsprechend hoch ausfallen, denn ein 24/7 Server der also Tag und Nacht an ist verbraucht ziemlich viel Strom sodass man je nach dem schon so 500 € Stromkosten zusammen bekommt. Um dem vorzubeugen und auch die Nerven eures Bankers zu schonen können wir anstatt den großen sperrigen Rechnern, einfach einen alten Pentium II Laptop nehmen die es mit ein wenig glück, voll funktionsfertig bei eBay oder beim hiesigen gebraucht PC Händler zu kaufen gibt. Noch mehr Strom sparen lässt sich indem man auf einen Server nicht Windows sondern ein Unix System installiert ohne grafische Oberfläche. Durch den verminderten Leistungshunger der Grafikkarte oder des Netzteils lässt sich noch mehr Strom sparen. Bei meinem Server, einer 366 MHz Maschine, komme ich grade mal auf 20W verbrauch, das nicht mal einer Glühlampe entspricht.

Wo wir gerade bei 366 MHz sind, das ist der Nachteil dieser stromsparenden Ausführung, denn je mehr Taktfrequenz oder neuer das verwendete Notebook ist, desto mehr Strom will der delinquent. Allerdings kann man mit 366 MHz, wenn man Linux oder ein anderes Unix OS benutzt, sehr gut arbeiten. So zum Beispiel lässt sich dieser Rechner prima als DNS-Server oder als Proxyserver benutzen. Zusätzlich löst meiner hier die Rechnernamen und Hostnamen in meinem Netzwerk auf  und dient als zentrale Anlaufstelle im Netzwerk um den gesamten Computern im Netz nach draußen zu routen. Weiter im Text: Nachdem wir den Server besprochen haben, können wir DSL Modem und Router, oder wenn ihr beides in einem habt, auch in den Schrank stellen. Auch hier ist wieder zu beachten dass die Geräte nicht zu warm werden und das ihr das vorher richtig testet und ggf. Luftlöcher in die Rückwand macht, und vieleicht noch mit einem handelsüblichen Gehäuselüfter ausstattet.

IP und Hostname

IP und Hostname

Sonstiges:

Um unseren kleinen Selbstbau Rack noch ein bisschen Übersichtlichkeit zu geben, empfehle ich jedem Server oder gerät das im Schrank steht ein kleines Schild zu verpassen auf dem sich die IP und Hostname des Gerätes befindet. Sieht putzig aus und es ist hilfreich wenn man mal die IPs vergisst (Gibt ja solche experten).

Er kann doch noch…

Donnerstag, 11. Februar 2010
IE2 auf der Seite des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V

IE2 auf der Seite des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V

Der Internet Explorer 2 von Microsoft, der der im Heutigen Web eine reine Codeschleuder ist und eher als Quelltextprogramm arbeiten könnte, ist doch nicht so nutzlos wie einige immer gesagt hätten. Denn wenn man die Möglichkeit hat und einen Proxy hat und den dazwischen schaltet, kann man auch noch heute Webseiten anzeigen die Fehlerfrei dargestellt sind. S0 z.B Der Verein zum Erhalt klassischer Computer, der seine Webseite aufgrund der Tatsache das auch Amiga Computer Browser einsetzen die kein CSS unterstützen, wird fehlerfrei angezeigt genau wie das Forum das mit einem alten Woltlab Burningboard 1.x läuft.

Wer also mal ausprobieren möchte wie das so ist kann mal mit dem IE2 reinschauen:

Verein zum Erhallt klassischer Computer e.V