Archiv für die Kategorie ‘Software’

Photoshop 7 und die wilden 998!

Mittwoch, 18. August 2010

Photoshop 7 ist ja mittlerweile den Bloglesern hier bekannt als mein persönliches Lieblingsprogramm. Allerdings gibt es einen wehrmutstropfen den ich selber erst vor kurzem entdeckt habe. In Photoshop sind manche Benutzer darauf angewiesen z.B die im Künstlerischen Bereich tätig sind, Pfade zu benutzen. Es gibt diejenigen die den Pfad gleich nach dem füllen der Fläche löschen, was mit mehr Aufwand verbunden ist. Dann gibt es aber auch diese Menschen, zu denen ich zähle, die einfach eine neue Pfadebene erstellen um gleich weiter arbeiten zu können.

Ab 998 ist Schluss...

Ab 998 ist Schluss...

Hier zeigt sich bei extrem aufwendigen Bildern bei mir ein kleiner Bug. Nämlich scheint Photoshop 7 ab 998 Pfaden anzufangen zu spinnen. Das heißt Pfade lassen sich nicht mehr erstellen genau wie Pfad ebenen und die Schaltflächen werden ausgegraut bzw. geghostet. Desweiteren scheint sich Photoshop von der Arbeitsfläche her total aufzuhängen. Ob das nun ein Bug aufgrund des Alters des Programms ist oder tatsächlich eine Begrenzung vorliegt bei ebenen und Pfadebenen ist mir noch unklar. Jedenfalls kann man das Problem umgehen indem man ab der oben genannten schwelle einfach den Pfad nach dem füllen oder bearbeiten einfach wieder löscht. Zwar ist es dann mit einem Mehraufwand verbunden aber es zahlt sich aus.

Photoshop 5.5 im Test

Samstag, 19. Juni 2010
Photoshop 5.5

Photoshop 5.5

Nachdem ich endlich eine Installierbare Version von Photoshop 5 auf E-Bay samt Lizenz auftreiben konnte, konnte ich nun im Vollen Umfang testen. Das letzte mal haben wir Photoshop 5.0 getestet, allerdings war das eine fertige Installation. Dieses mal testen wir eine installierbare und eine etwas neuere Version von Photoshop, nämlich die Version 5.5! Photoshop 5.5 stammt aus dem Jahre 1999 und war für den Einsatz unter Windows 98/ME/2000 gedacht. Natürlich läuft diese Version auch noch mit Windows XP, Vista ja und wie wir wissen sogar auch mit Windows 7 problemlos und ohne Einschränkungen. Dort wo Photoshop CS2 bei Windows Aero den Schwanz einzieht und dafür sorgt das Aero deaktiviert wird, kann Photoshop 5.5 sowie alle alten Versionen von Photoshop wunderbar mit den Effekten der neuen Windows Vista artigen Betriebssystemen umgehen.

Das komplette Installationspaket  ist inklusive den Beispieldateien und der Dokumentation auf PDF, rund 110 MB groß und genügt sich mit den

Installation...

Installation...

minimalsten Einstellungen mit nur rund 50 MB. Die Installationsroutine startet wie gewohnt mit dem Logo und einem kleinen Fensterchen mit Statusbalken das uns sagt das die Installation vorbereitet wird. Das Installationsprogramm an sich ist typisch für die 90er gewesen ein spartanischer Hintergrund mit einigen Logos wie es auch bei Microsoft Office zu der Zeit genutzt wurde, man denke nur an Office 95/97. Die Installation vollzieht sich in Sekunden, man kann richtig sehn wie der Ladebalken konsequent durchläuft und sich das Installationsprogramm nach dem Installationsvorgang brav bei einem bedankt das wir Adobe Photoshop gekauft haben. Nach den üblichen Assistenten nach dem Programmstart, die nach den Farbeinstellungen und nach Monitorkallibrierung fragen haben wir Photoshop 5.5, bzw. dessen Arbeitsfläche vor uns…

Auswahl Dialog

Auswahl Dialog

Photoshop 5.5 hat wie sein Vorgänger 5.0 und all den anderen Versionen davor noch die blasse Optik von der Ur-Macintosh Version. Generell ist es für jemanden der sich mit den Neueren Versionen ab Version 7.0 auskennt, schwierig sich dort erstmals zurecht zu finden. Auf dem ersten Blick sieht es genau so aus, die Menüs, die Funktionen und die Anordnung der Tools an der rechten Seite… Allerdings auf dem Zweiten Blick erkannt man das man auf einige Bequemlichkeiten aus den neuen Versionen verzichten kann. So kann man z.B den Öffnen Dialog nicht beliebig vergrößern oder verkleinern, nein denn er bleibt stuf köpfig so wie er ist. Das liegt damit zusammen das die damaligen Betriebssysteme vom Explorer aus nicht so flexibel und Modular waren wie heute. Auch wird einem auffallen das man keine Toolleiste hat wenn man ein Werkzeug auswählt die normalerweise zwischen den Menüs und der Arbeitsfläche

Pinselstärke auswählen

Pinselstärke auswählen

erscheint. Stattdessen muss man jedes Werkzeug einzeln doppelt anklicken sodass man über beispielsweise die Pinseloptionen so banale Sachen wie Pinselstärke einstellen kann. So ist auch das Ein- und Aus zoomen ungewohnt, denn man muss entweder mit dem Handwerkzeug oder dem Zoomtool selbst mit einem

Platzsparend untergebracht

Platzsparend untergebracht

Rechtsklick ein Kontextmenü aufrufen das die entsprechenden Zoomfunktionen bietet. Eine Neuerung gegenüber von Photoshop 5.0 ist das man jetzt, wenn man ein Werkzeug aus der Toolbox mit gedrückter Maustaste festhält, eine Auswahl von den anderen verfügbaren Werkzeugen erscheint. Dies war zuvor nur eingeschränkt verfügbar und wurde hier deutlich verbessert. Zur Kompatibilität gibt es wieder die üblichen Probleme, das z.B in Photoshop 5.5 immer noch keine Ebenen Ordner unterstützt werden. Wenn man mal eine mit Photoshop 7.0 erstellte PSD Datei öffnet sieht man warum. “</Layer set>” wird ausgegeben, scheinbar eine variable die Photoshop 5.5 noch nicht interpretieren kann. Desweiteren existiert nicht keine “Proportionen beibehalten” Funktion die ein Bild beim Vergrößern

Murks

Murks

oder verkleinern automatisch den gegenüberliegenden Wert passend anpasst. Für eine weitere Überraschung sorgte das Textwerkzeug, das nicht wie gewöhnt den Text direkt auf das Bild setzt, sondern erst einen Dialog öffnet wo man den Text erst dementsprechend formatieren kann. Noch eine positive Überraschung war das

Druck funktioniert auch!

Druck funktioniert auch!

Photoshop 5.5 sich offenbar mit dem Tablett Treiber versteht und Pressur und Grafikdigitizer unterstützt.

Wenn der Cursor mal eben die Fliege macht…

Montag, 12. April 2010
Eine normale Pinselspitze

Eine normale Pinselspitze

Es liegt auf der Hand das es bestimmt viele Seiten gibt die dieses Problem behandeln, aber kompletterweise spreche ich es mal an: Es kommt immer wieder vor dass wenn man bei der Arbeit in Photoshop in MSN oder ICQ oder weiß der Teufel angeschrieben wird, und man Antwortet aber danach zurück in Photoshop auf einmal der Cursor, bzw. die Arbeitsspitze verschwunden ist und sich nur in ein Fadenkreuz verwandelt hat. Zwar nicht weiter schlimm, aber sobald Arbeiten anstehen wo man abschätzen muss wo die Arbeitsspitze endet, sollte man schon doch einen Referenzpunkt haben an der Arbeitsspitze. Die Lösung ist genauso Simpel wie das Katzenficken! Einfach mal die obere Caps lock Taste drücken und die Werkzeugspitze kehrt zurück. Wie schon bei vielen Programmen ist das kein Bug sondern ein Feature. Denn manchmal ist es ganz Praktisch ein Fadenkreuz zu haben. Zwar lässt sich dieses auch über die Einstellungen einstellen, allerdings ist das eine Tastenkombination, also eine Art schnelltaste. Jedenfalls war

...und weg  isse!

...und weg isse!

dieses Problem für mich selbst vor ein paar Jahren selber ein  Nerv tötender Grund, Photoshop zu schließen das natürlich nicht half. Ich kenne fälle wo Photoshop schon neuinstalliert wurde deswegen. Allerdings hab ich auf dieses Problem jetzt aufmerksam gemacht, sodass hoffentlich nicht, mehr so viele Leute verzweifeln.

Zeichnungen in Desktopauflösung

Freitag, 12. März 2010

Ein altes Problem wenn man Wallpapers erstellen will aus einer Zeichnung, ist die Desktopauflösung. Die Zeichnungen verlustfrei, das heißt ohne das die Zeichnung sich verzerrt, ist mit dem alleinigen anpassen der Bildgröße im Nachhinein nicht immer gegeben. Um eine Zeichnung die man vieleicht für ein Wallpaper benutzen will, mit Photoshop in form zu bekommen ohne das es  Verzerrungen gibt, lässt sich realisieren durch einen kleinen aber ganz simplen Trick. Er ist fast so simpel das es nicht Wert ist hier darüber zu schreiben, allerdings gibt es mehrere Möglichkeiten Zeichnungen verlustfrei zu biegen.

Dialog "Öffnen"

Dialog "Öffnen"

Zuerst öffnen wir ein neues Bild, also erstellt ein Neues Dokument… Im Dialog geben wir die Größe des Bildes in Pixel an, in unserem falle also 1440×900 für ein Widescreen Wallpaper, das so ziemlich auffälligste Größenformat. Nachdem das neue Dokument erstellt worden ist kehren wir erst einmal zurück zu unserer eingescannten Zeichnung. Indem wir auf das Menü “Auswahl” und “Alles auswählen” klicken, haben wir nun den gesamten Bereich des Bildes markiert das kopiert werden soll. Nachdem das gesehen ist klicken wir gleich danach ebenfalls im Menü auf “Bearbeiten” und dann auf “Kopieren” um den markierten Bereich zu kopieren.

Nun kehren wir zu unserem neu erstellten Dokument zurück und klicken wieder auf “Bearbeiten” aber diesmal auf “Einfügen“. Wenn wir dies getan haben, haben wir erst mal ein riesiges Bild das ganz und gar nicht passt. Das lässt sich aber leicht wieder ausbügeln, in dem wir erst einmal feststellen ob wir

Begrenzungsrahmen ausblenden

Begrenzungsrahmen ausblenden

die Option “Begrezungsrahmen einblenden” im Verschiebetool aktiviert haben damit wir mit den selbigen die Zeichnung der Größe nach anpassen können. Wir passen sie so an, dass die ohne Verzerrungen an die Auflösung des zuvor erstellten Bildes hinein passt. Wenn alles passt und die Zeichnung optimal sitzt bestätigen wir mit “Anwenden”. Es ist zu beachten das links und rechts, vor allem bei unserer Verwendeten Auflösung, weiße Streifen zurück bleiben und die übriggebliebene fläche größer ist als diese des Bildes. Das ist aber völlig normal und kann dann beim Einfärben des Bildes einfach übermalt werden.

Dies ist nur eine Lösung zum anpassen der Auflösung ohne das sich die Zeichnung verzerrt, aber auch eine recht einfache. Man könnte aber auch einfach mit Flash arbeiten wo man Objekt orientiert einfach die Pfade verschieben und Anpassen kann.

Active Directory und co.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Nachdem der Serverschrank steht und soweit alles provisorisch läuft, und alles so funktioniert wie ich mir das dachte, stand eines auf dem Programm: Die Konfiguration des Servers.

Windows 2000 Server bootet...

Windows 2000 Server bootet...

Ein Windows Server ist meist für größere bzw. verantwortungsvollere Aufgaben in einem Netzwerk verantwortlich. Beispielsweise werden in Firmen Windows Server meist als Domänencontroller oder DNS/WINS eingesetzt, die zusammen mit anderen Firmenservern Vertrauensstellungen, Replikationen oder gar Clustering betreiben. Ebenfalls werden Windows Server auch als Webserver eingesetzt, allerdings aber eher selten da in Sachen Webserver und Webhosting die Unix basierten Betriebssysteme die Nase vorne haben. Die Verfügbarkeit solcher Server in Firmen ist meistens mehr wert als Geld, denn ein Ausfall eines Servers der beispielsweise mehrere Workstations in einer Domäne verwaltet, oder gar Oracle oder SQL Datenbanken beinhaltet, bedeutet Verlustgeschäft! Darum werden Windows Server meistens noch mit sogenannten Backup DCs betrieben, den Backup Domänencontrollern die bei einem Ausfall des Primärservers für den einen einspringen. Damit Daten und Benutzerkonten auf beiden Rechnern Synchron gehalten werden damit ein reibungsloser Übergang vom meinen Server zum anderen vollstatten geht, wird meistens Dateispiegelung mit DFS, dem Distributed Filesystem verwirklicht. Wenn’s Um WINS Einträge geht ist es auch kein Problem diese mit einem Replizierungspartner zu teilen bzw. synchronisieren zu lassen.

Desktop von Windows 2000 Server

Desktop von Windows 2000 Server

Eine Vertrauensstellung ist ein Zustand zweiter oder mehrerer Server die sich gegenseitig vertrauen. Jeder einzelne Server ist in diesem Falle für eine eigene Domäne zuständig und befinden sich meistens in einem VPN z.B von Firma A und einer Partner Firma B oder einer anderen Abteilung z.B Verkauf oder Versand. Um den Benutzen von Workstations in der gesamten Firma den Zugriff auf die gleichen Ressourcen z.B Dokumente die auf dem Domänencontroller in Firma A liegen, zu erlauben ist es erforderlich eine Gesamtstrukturelle Vertrauensstellung zu haben. Diese erlaubt durch das gegenseitige Vertrauen auf Ressourcen oder Rechner ohne Anmeldung zu gewährleisten. Außerdem können sich dann Workstations egal in welcher Abteilung sie sich befinden, an die ganzen Domänen die sich in der Ganzen Firma oder sich in der VPN Wolke befinden, anmelden.

Ähnlich ist es bei mir in unserem Privaten VPN das es erlaubt das ich mich Domänen einloggen kann die von einem DC verwaltet werden der z.B in einem ganz anderen Bundesland befindet, wenn ich ein Domänenkonto besitze. Um Triton soweit zu bekommen das er diese Aufgaben bewältigt, war es allerdings noch ein wenig Arbeit. Denn erst mal musste ich Triton so platzieren das nicht Dauernd das Netzkabel dafür gesorgt

Die OUs und Benutzer

Die OUs und Benutzer

hatte das er ausging. Diese Wackelige Angelegenheit hatte schon für Ausfälle bei ritti gesorgt, denn er setzt dieses Server-Notebook nämlich bis vor kurzem selber als seinen Linux Server ein. Triton ist im übrigen der Netbios Name meines Windows Servers der hier in meinem Netzwerk als DC dient. Nachdem Triton einigermaßen Platz gefunden hat mussten Monitorkabel und Tastatur eingepasst werden um auch in das BIOS zu kommen damit die Zeit und Datum eingestellt werden können. Zuvor wurde das Server Betriebssystem installiert und das System selbst auf einer FAT Partition die 2GB groß ist abgelegt und der Rest auf einer 3 GB NTFS Partition. Die mit 2 GB bemessene FAT Partition war allerdings etwas zu klein bemessen denn nach dem „Hochpatchen“, also dem einspielen aller aktuellen Sicherheitsupdates, wurde der Platz schnell knapp sodass wir zwei Anläufe brauchten, weil wir erst die Temporären Updatedateien löschen mussten. Am Ende blieben auf der gesamten FAT Partition grade mal 70 MB übrig die klar zu wenig waren um das Active Directory bzw. den Server zu Promovieren. Promovieren nennt sich das Hochstufen eines Windows Servers zu einem Domänencontroller. Dadurch wird das Active Directory erstellt, sozusagen das Herzstück eines jeden DCs wo alle Benutzer, Clients und Informationen über die Domäne gespeichert werden. Dieses Verzeichnis muss nach vorgaben von Microsoft mit NTFS Formatiert sein um einen Ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten. Allerdings wäre das so oder so, so gekommen weil wir auf C: eh nur noch 70 MB Platz hatten und es außerdem eine FAT Partition ist.

Mit dem klick auf ‚Start‘ -> ‚Ausführen‘ „dcpromo“ rufen wir einen Assistenten auf der uns durch die Promovierung unseres Windows Servers führt. Nachdem wie alles ausgefüllt und ausgewählt haben was unseren Wünschen entsprach, dauerte es ca. 10 Minuten bis Windows unseren Server zu einem echten DC gemacht hat, denn man muss hinzufügen das unser Heim Windows Server nur einen 300 MHz Prozessor hat und 192 MB Arbeitsspeicher. Nachdem er Zu ende gerödelt hatte war ein Neustart fällig, was natürlich reine Vertrauenssache ist in unserem falle denn unser Server hat wie schon erwähnt einen kaputten Bildschirm und ist nur über Terminal Sitzungen erreichbar. Nachdem wir unseren Server wieder Pingen konnten, und alles wieder gestartet ist, konnten wir in Startmenü unter „Verwaltung“ neue Einträge sehn. Einträge zur Verwaltung von Computern und Benutzer des Active Directorys sowie diverse Konsolen für die Verwaltung von Sicherheitsrichtlinien.

Bearbeiten einer Orginistationseinheit

Bearbeiten einer Orginistationseinheit

Wo wir gerade von Sicherheitsrichtlinien und Computerrichtlinien reden… Richtlinien die von einen DC ausgeteilt werden verhalten sich wie ein Ticket System. Man bekommt ein Ticket und man kommt überall rein. Allerdings haben Tickets auch ihre Beschränkungen die auch gewollt sind, denn diese Beschränkung, teil der Sicherheit ist die auch der Hauptgrund für Domänen sind. Richtlinien sorgen dafür das man auch bestimmten Nutzern die ein Konto in der Domäne verfügen, bestimmte Rechte entziehen kann, z.B das deaktivieren der Systemsteuerung oder das „Branden“ des Browsers, also das der Firmenname im Useragent sowie in der Titelleiste steht. Solche Tickets laufen allerdings nicht immer sodass in den meisten Fällen ein Ticket eine Laufzeit von 20 – 30 Tagen hat und nach dieser Zeitspanne sich wieder mit dem Domänencontroller in Verbindung setzten muss da man sich sonst nicht mehr einloggen kann.

Hauptkonsole von Triton

Hauptkonsole von Triton

Triton hat jedenfalls seinen Regulären Dienst hier bei mir angetreten, allerdings warten neue Herausforderungen, z.B das die Interne Festplatte bald den Geist aufgeben wird da diese recht laut wird, und das ein deutliches Anzeichen dafür ist das der Sensenmann sehr bald meine platte in das Reich der toten führen wird. Was kann man also machen? Klar eine neue Festplatte, allerdings mit einer Vertrauensstellung und einem DC der auf eine Domäne hört und sich komplett eingegliedert hat eine Neuinstallation zu wagen ohne im Schema rum zu doktern ist schier Wahnsinn. Denn das würde einen bösen knall im Netzwerk geben! Windows Server sind als DC für die Ewigkeit gemacht, deswegen werden in großen Firmen auch RAID5-Verbände sowie Cluster verwendet um eine höchstmögliche Verfügbarkeit zu garantieren. Ein Backup machen kann man, allerdings erzähle ich das erst ein andermal.

Er kann doch noch…

Donnerstag, 11. Februar 2010
IE2 auf der Seite des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V

IE2 auf der Seite des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V

Der Internet Explorer 2 von Microsoft, der der im Heutigen Web eine reine Codeschleuder ist und eher als Quelltextprogramm arbeiten könnte, ist doch nicht so nutzlos wie einige immer gesagt hätten. Denn wenn man die Möglichkeit hat und einen Proxy hat und den dazwischen schaltet, kann man auch noch heute Webseiten anzeigen die Fehlerfrei dargestellt sind. S0 z.B Der Verein zum Erhalt klassischer Computer, der seine Webseite aufgrund der Tatsache das auch Amiga Computer Browser einsetzen die kein CSS unterstützen, wird fehlerfrei angezeigt genau wie das Forum das mit einem alten Woltlab Burningboard 1.x läuft.

Wer also mal ausprobieren möchte wie das so ist kann mal mit dem IE2 reinschauen:

Verein zum Erhallt klassischer Computer e.V

Schneiden und Rendern von Videos in VirtualDubMod

Donnerstag, 04. Februar 2010
VirtualDub

VirtualDub

VirtualDubMod, die Modifizierte Version des normalen VirtualDub ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, allerdings

VirtualDubMod mit Doppelfenster

VirtualDubMod mit Doppelfenster

schwöre ich beim Schneiden von MPEG-Videos auf dieses Programm, auch wenn Aktuellere Versionen bereits mehr beherrschen. Das Schneiden und die Konfiguration ist allerdings aber Gewöhnungsbedürftig. VirtualDub ist ab Windows 98 lauffähig und war von Anfang an aus auf Schnelle und barierefreie Videobearbeitung. Da bereits früher  viele Videoprogramme auf dem Markt vorhanden waren, allerdings auch die meisten davon Geld kosteten, wuchs VirtualDub mitten in eine Marktlücke rein. Avery Lee, der Autor der Software, programmierte VirtualDub mit C++ und Assembler Code womit auch heute noch gearbeitet wird. VirtualDub beherrschte zunächst nur die wenigsten Videoformate, MPEG-2 wurde z.B gar nicht unterstützt. Das MEPG-2 Format womit viele DVD und Fernsehsendungen kodiert sind, das dazu führte das viele ein eigenes Projekt starteten um z.B die genannten Videoformate dennoch zu unterstützen. VirtualDub konnte anfangs nur natives AVI und MPEG-1 verarbeiten. Auch können Datentströme wie etwa von einer TV-Karte verarbeitet werden. Anbei ein kleines Tuturial wie man in diesem Programm Werbung oder auch überschüssiges Video Material schneidet.

dub10

dub10

Videos schneiden oder überschüssiges Material abschneiden ist relativ einfach mit diesem Programm, denn VirtualDubMod arbeitet mit sogenannten Markierungen, also einer Start-Markierung und einer Schluss-Markierung.  Mit diesen Markierungen kann man mithilfe der Zeitleiste eine entsprechende Passage markieren die man dann ganz einfach mit der “Entf” taste Entfernen kann.

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Kompression der Audiospur vorbereiten.

Als erstes sollten wir einen zuvor aufgenommenen MPEG Film öffnen indem wir auf “File” und dann auf “Open Video…” klicken. Gleich danach sollten wir unser Augenmerk auf den Menüeintrag “Streams” wo wir dann auf “Streamlist” klicken. Dann machen wir auf einen Rechtsklick auf die vorhandene Audiospur und Wählen “Full proccessing mode” aus.

Resizen

Resizen

Nun sollten wir das Video resizen, also eine vernünftige Bildgröße erzwingen. Da viele Fernsehsender in der für 4:3 Fernsehen vorgegebenen 720×576 senden, und das durch VirtualDub ohne resizen dann ein eher Hochkantes Videobild abgibt, müssen wir resizen. Dazu sollten wir in den Menüeintrag “Video” dann “Filters” gehen und dort die Schaltfläche “Add…” auswählen. Nun finden wir ein Menü mit den unterschiedlichsten Filtern, brauchen tun wir allerdings nur den Filter “resize“. Den wählen wir aus und bestätigen mit “OK“.

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Konfigurieren des Filters

Danach müssen wir den Filter konfigurieren indem wir auf die Schaltfläche “Configure…” klicken, und dort unsere gewünschte Videogröße einfügen. In den meisten Fällen ist es 720 x 576 und die verwendete Einstellung bzw. Filter methode “Bicubic“. Nun alles mit “OK” bestätigen.

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Kompression definieren

Nun müssen wir die Videokompression einstellen. Wenn ihr ein Codecpack installiert habt dann braucht ihr euch nicht zu kümmern, aber falls ihr ein Vista/7 System habt dann würde ich euch dennoch empfehlen um alle Codecs zu nutzen, eine Aktuelle Version von VurtualDub zu nutzen denn VirtualDubMod hat scheinbar Probleme unter Vista Systemen die richtigen Codecs an zu zeigen. Allerdings lässt sich diese Anleitung auch auf normalen VirtualDub zu verwenden. Wir Klicken auf “Video” und gehen nun auf “Compression…” um ein eine Auswahl zu bekommen von den auf eurem Computer installiertem Codecs zu bekommen. Ich persönlich benutze den etwas mit der Videoqualität geizenden ffshow codec. Wer gerne mehr Qualität und eine kleine Größe haben möchte, kann auch DiVX codecs o.ä benutzen.

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Speichern unter...

Nun ist es Zeit unseren Film zu speichern und wie gehen unter “File” und “Save as…” um eine Menümaske zu bekommen wo noch einmal Möglichkeiten für Einstellungen an der Kompression oder Audiospuren gezeigt werden. VirtualDubMod speichert wie gesagt meistens als AVI, aber auch andere AVI Containerformate wie Matroska (MKV) und Ogg Video.

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Das Rendern

Falls ihr einen Quadcore oder einen Prozessor mit mehreren Kernen habt könnt ihr die “Processing thread priority” auf “Highest” stellen, denn das Rendern braucht viel Power. Ein schnellerer Rechner ist also schon empfehlenswert.

Support für Debian 4.0 wird eingestellt

Freitag, 22. Januar 2010
Debian 4.0

Debian 4.0

Eigentlich sehr schade das Debian den Support für seine gleichnamige Distribution einstellt. Die Unterstützung von Debian ‘etch’ mit Sicherheitsupdates wird zum 15. Februar eingestellt. Dann heißt es selber kompilieren und Löcher selber stopfen :D

Quelle

Photoshop 5.0 im Test

Sonntag, 10. Januar 2010
Photoshop 5 - Der Arbeitsberiech

Photoshop 5 - Der Arbeitsberiech

Gefunden auf einer uralten Festplatte und grade mal 31 MB groß ist eine alte Installation von Adobe Photoshop 5.0. Photoshop 5 stammt aus dem Jahr 1998 einer Zeit wo Photoshop fast alleine auf dem Treppchen der  Bildbearbeitungsprogramme stand. Zwar gab es Programme wie Corel oder Paintshop Pro, allerdings war Photoshop damals schon etwas ehr etabliert als die anderen was Adobe  bis heute zu seiner Monopolstellung aufbaute.

Beim öffnen des Hauptprogramm fällt einem erst einmal auf das alle Piktogramme der Toolliste monochrom sind. Das stammt noch aus der Zeit von Photoshop 1.0 der noch für Power Macintosh geschrieben wurde, dessen Betriebssystem recht geizig mit speicherfressenden Piktogrammen war und auch noch in der Version 5.0 erinnert das Aussehen stark an die alten Mac Tage. Unser Testrechner ist ein Quad Core Q8200 mit 4 GB RAM Arbeitsspeicher, Windows 7 und einem Freien Arbeitsvolume von 400 GB. Photoshop kommt damit problemlos klar, genauso wie das einfache ausführen der einfach aus dem Programmverzeichnis kopierten Photoshop 5 Installation. Registryeinträge oder Klassen Registration war damals noch nicht so üblich sodass die Installationsroutine einfach nur die Dateien auf die Platte kopierte. Photoshop 5.0

Die Toolbox

Die Toolbox

verhält sich ähnlich wie Photoshop 7.0 unter Windows 7, es passt sich zwar nicht völlig an den look and feel von Aero an, das tut es auch nicht bei Photoshop 7.0, aber die Oberfläche von Photoshop versucht sich farblich Aero anzupassen. Das ganze erinnert das sehr stark an die guten alten Windows 9x Zeiten, denn die Symbole und die „Speichern“ Dialoge, die im übrigen Aero haben, besitzen immer noch die Symbole und Schaltflächen längst vergangener Epochen.

Funktionen wie das Pentool oder das Slicetool sind nicht gleich zu finden alles ist ein wenig umständlicher. So muss man zum

Steif und fest - Die größe der dialogbox lässt sich nicht ändern.

Steif und fest - Die größe der dialogbox lässt sich nicht ändern.

Beispiel erst die „Pfad hinzufügen“ Funktion mühsam in der Toolbox suchen ehe man mit Pfaden arbeiten kann. Slices, wie hier schon mal erwähnt, beherrscht Photoshop 5.0 auch schon, allerdings alles ein bisschen ungewohnter als in den neueren Versionen. Die obere toolleiste die z.B die Optionen für die Ovaltools anzeigt fehl komplett, denn diese gab es erst in der nächsten Version. Stattdessen musste mal diese Einstellungen in der Menüleiste erledigen, denn es gibt scheinbar auch keinen “Anwenden” Knopf. Das Lesen von, von Adobe Photoshop 7.0 erstellte PSD Dateien geht anstandslos, allerdings kennt Photoshop 5.0 noch keine Gruppierungsordner, mit denen man die Ebenen etwas sortieren kann. Photoshop 7.0 Wiederum hat auch die Probleme von Photoshop CS/CS2 und höher erstellte PSDs zu lesen wenn’s darum geht wenn die Ordner noch Unterordner haben. Das öffnen von Adobe Photoshop CS3 und CS4 erstellten dateien im Kompatibilitätsmodus öffnet Photoshop auch anstandslos, allerdings wenn dieser ausgeschaltet wird und pure CS4 PSDs  geöffnet werden sollen, verweigert Photoshop 5.0 seinen Dienst mit ner Stange an Warnboxen und Fehlermeldungen. Photoshop 5.0 lässt sich allerdings sehr einfach bedienen wenn man sich mit Photoshop auskennt. Es bietet die gleichen Funktionen wie die heutigen Versionen die man zum Vektorisieren braucht. Allerdings wer 3D Unterstützung und auf die Ausschneiden Funktion verzichten möchte sollte zu Photoshop CS4 wechseln, denn da hat Adobe die Funktion “Extrahieren” leider entfernt sodass man sich mit dem Lasso oder dem Magnetischen Pfad begnügen müssen beim Ausschneiden.

Farben werden natürlich dargestellt.

Farben werden natürlich dargestellt.

Farbbrillianz und die Farbechtheit hängt wie gesagt von dem verwendeten RGB Einstellungen ab die man verwendet, und die man auch recht gut einstellen kann. Das arbeiten mit Pfaden hat sich seid der ersten Version von Photoshop nicht geändert, sodass das Arbeiten damit richtig spaßmacht. Einschränkungen z.B beim einfärben einer Zeichnung, gibt es nicht. Das einzige Manko ist, das das Scollrad in Photoshop 5 nicht richtig funktioniert, da man zu der Zeit das eher selten hatte und die Mäuse damals eher Sondermodelle waren die man extra Treibern musste und evtl. diese Treiber die Scollfunktion mit dem scroll rad in Photoshop 5 mitgebracht haben.

Mit älteren Photoshop Versionen Arbeiten ist im Privatbereich kein Problem und auch praktisch wenn man nicht gerne 2 GB Festplattenplatz berappen möchte für eine Aktuelle Adobe Photoshop Version, und wenn man Mobil bleiben will, und die Installation einfach per Ordner kopieren kann

Pfade ziehen mit Photoshop 5

Pfade ziehen mit Photoshop 5

ohne was installieren zu müssen. Im Beruflichen ist das aber schon eine andere Sache, denn die damaligen Farb Voreinstellungen passen heutzutage fast nicht mehr in die entsprechenden Anforderungen vieler Druckfirmen. Auch die Aufwärtskompatibilität und ein paar Einschränkungen in Sachen Netzwerk lassen diesen Photoshop recht arm aussehen. Allerdings für den Privatanwender ist auch ein uralter Photoshop gut zu gebrauchen.

VNC unter Windows Vista/7

Donnerstag, 07. Januar 2010

Einige kennen folgendes Problem: Der VNC Client eures Partners, der euch evtl. Support darüber geben will, kann keine Verbindung herstellen und Meldet sich mit ‘Connection closed unexpectedly‘ oder ähnlichen Fehlermeldungen, trotz dass der VNC Server läuft. Ihr selber lauft auf Windows Vista oder 7 oder hattet dieses Problem vorher gar nicht.

Hierfür gibt’s ne einfache Erklärung: In Windows 7 und wohlmöglich auch durch Updates in Vista erfolgte eine kleine Änderung der Dienste Verwaltung, und dadurch spielt die VNC Server Software natürlich verrückt und lässt keine Verbindungen durch, weil der Service immer irgendwie doppelt gestartet wird.

Servershell

Servershell

Lösung: Den VNC Server manuell starten! Erst einmal müssen wir den alten Dienst der da immer automatisch startet und läuft außer Gefecht setzen

Der VNC-Dienst

Der VNC-Dienst

indem wir in die Computerverwaltung und unter Dienste geht und dort den Eintrag ‘VNC Server Version 4‘ auswählt und Doppelklickt. Dann einfach im Dropdown Menü ‘Deaktiviert” auswählen, den Dienst dann noch Stoppen und auf Übernehmen und OK. Dann geht einfach in euer Systemverzeichnis wo VNC installiert habt, also in den meisten Fällen bei ‘C:\Programme\RealVNC\VNC4‘, und führt die WinVNC4.exe mit Administratorrechten aus sodass eine kleine Shell zum Vorschein kommt die ihr dann ganz einfach Mininieren könnt. Jetzt sollte wieder normal eine Verbindung möglich sein. Am besten man legt sich dann noch einfach ne Verknüpfung auf den Desktop damit man den VNC Server einfach starten kann wenn man ihn braucht.