Selbstbau “IKEA” Serverschrank: Es geht weiter!

Nachdem der Schrank fertig war, musste alles Sauber verkabelt werden und generell wollte ich schon seit einiger Zeit meine gesamte Elektronik Installation hier auf Vordermann bringen. Denn anders als bei vielen war das bei mir ein reines Chaos… 10 Steckdosenleisten teilweise hintereinander gesteckt und an jeder ging gerade mal 1 bis maximal 2 Geräte. Modem und Router sowie die Server hingen an zwei verschiedenen Steckdosen. ich wollte alles vereinheitlichen sowohl auch einen Überspannungsschutz vor eventuellen unangenehmen Überraschungen. Naja ich war jedenfalls erst mal Einkaufen im Mediamarkt und hab mir Folgendes besorgt:

  • 1x Netzwerkswitch von D-Link, Typ: DES-1005D – 39,95 €
  • 4x  3m Patchkabel von Hama – á 5,99 €
  • 1x Überspannungsschutz Steckdosenleiste mit “Master/Slave” Funktion- 17,95 €

Nachdem alles eingekauft war ging’s ans Verkabeln! Die Steckdosenleiste mit dem Master Slave Prinzip funktioniert ähnlich wie ein Relais, indem wen der Strom von dem Master Eingang ausgeht bzw. das Gerät das daran hängt, in meinem Fall mein PC, dass dann die ganzen Slave Ausgänge automatisch ausgeschaltet werden. Irre praktisch wenn man noch Peripherie am PC hängen hat und diese bislang immer manuell ausschalten muss. Allerdings einen Nachteil hat das ganze: Bei neuen PCs fehlt hinten der Netzschalter am Netzteil sodass in meinem falle, würde man den Stecker nicht rausziehen, die ganze Nacht das Netzteil Strom ziehen. Und wie schon in diversen Fernsehsendungen gezeigt braucht das auch Strom, und das nicht zu wenig. Zurück zu unserer Steckdose, die auch noch 2 “Permanent” Anschlüsse besetzt indem der Strom wie bei einer normalen Verteilerdose ständig da ist und unabhängig von der Master/Slave Schaltung agiert. Genau an dieser habe ich auch eine Weitere stinknormale weiße, schaltbare Steckdosenleiste gesteckt an der die Netzteile der Server, Modems, Router und des Switches hängen. Dank der Steckdose sind diese Bereiche gegen Spannungsspitzen und Überspannung geschützt.

Skizze der Verkabelung

Skizze der Verkabelung

Das Verkabeln der Netzwerkkomponenten erforderte ein wenig Planung und Geduld, denn das Patchkabel musste eben eingepasst werden und auch Notdürftig beschriftet werden. Da ich im Mediamarkt nur 3m Kabel fand musste ich wohl oder übel in den Sauren Apfel beißen und 3m nehmen. Da teilweise aber nur 30cm gebraucht wurden z.B für die Brücke vom Router zum Switch, war das schon ziemliche Verschwendung. Es gab zwar ganz kurze Kabel, diese kosteten aber 9 € und ich sah nicht ein für sowas so viel Geld auszugeben. Naja das Verkabeln ging recht zügig, musste es auch denn während den ganzen Arbeiten musste ich alle Server und Netzwerk relevanten Geräte vom Netz nehmen. An Weihnachten kommt die nächste Anschaffung, eine USV. Welche ich nehme, eine von APC oder eine Günstigere für den Home Office Bereich, muss ich noch überlegen, weil die APC Dinger arg teuer sind.

Beim Auspacken...

Beim Auspacken...

Triton

Triton

Tritons Verkabelung

Tritons Verkabelung sammt VGA für die Hauptkonsole!

Netserver

Netserver

Kabelstränge für die Server und für das Routing

Kabelstränge für die Server und für das Routing

Routing stage - Das Herzstück der Anlage wo sich Modem, Router und Switch befinden und alles zusammenläuft. Router und Modem extra, warscheinlich die beste Lösung, bekommt man allerdings kaum noch, da nur noch diese dümmlichen Kombigeräte angeboten werden.

Routing stage - Das Herzstück der Anlage wo sich Modem, Router und Switch befinden und alles zusammenläuft. Router und Modem extra, warscheinlich die beste Lösung, bekommt man allerdings kaum noch, da nur noch diese dümmlichen Kombigeräte angeboten werden.

Schrank

Schrank

Tags: , , , ,

Hinterlasse eine Antwort