Mission Plattentausch: Windows Server

17. April 2010
Triton beim Sichern

Triton beim Sichern

Nun wurde es doch keine Woche draus allerdings konnte ich sonst auch nicht so früh damit anfangen. Da der Plattentausch vom Netserver reibungslos von statten ging konnte ich mich gestern an den Windows Server “Triton” machen und dort die Platte Tauschen. Wie ich schon im letzten Blogeintrag erwähnte ist das einfache neu installieren eines Domänencontrollers der obendrein auch noch eine Vertrauensstellung mit einem anderen DC hat nicht möglich. Möglich ist es zwar allerdings dürft ihr euch dann sicher sein dass euer Netzwerk zusammenkracht und gar nichts mehr geht und ihr euch nicht mehr in der Domäne mit eurem Konto anmelden könnt da die Master-Rollen und die SIDs nicht mehr stimmen.

Jedenfalls musste ich auch bei Triton handeln, und machte als ersten Schritt erst mal mit dem hausinternen Sicherungsprogramm vom Windows 2000 Server ein simples Backup und sicherte auch den Systemstatus. Danach griff ich zu einer Knoppix CD, einem Linux das komplett von CD Startet, ohne Installation.

Der Windows Server "Triton"

Der Windows Server "Triton"

die ich dann booten lies, und wartete bis ich auf der Shell war. Auf der Shell dann musste ich erst mal der Netzwerkkarte eine IP geben da bei mir für DHCP der Triton verantwortlich war, der ja gerade indisponiert war. Nachdem ich das getan habe Mountete ich erst mal mit CIFS eine Netzwerkfreigabe meines normalen Arbeitsrechners.

Jetzt kopierte er eine wunderbare 1:1 RAW-Kopie der Festplatte samt Bootloader und Bootsektor in die Freigabe des Gastrechners. Jetzt hieß es

Die Knoppix-Shell

Die Knoppix-Shell

erst mal Abwarten und Kaffee trinken… Nach 5 Stunden hatte er 6 GB in ein IMG-Image geschrieben. Jetzt konnte ich das System runterfahren um endlich die Platte zu Wechseln. Auch hier war wieder die Festplatte in einem Caddy, allerdings ohne Adapter denn einiger Hersteller stecken die Platte direkt an. Nachdem der Wechsel vollzogen war und ich den Computer wieder anschaltete und Knoppix wieder Bootete konnte ich das gleiche wieder machen wie vorher, also Freigaben mounten, IP vergeben etc. Das zurückspielen des Plattenimages dauerte im Gegensatz zum Sichern nur knapp eine halbe Stunde.

Nun gut Image war auch der neuen Platte, allerdings müsste man normal noch etwas Basteln, und zwar müsste man eigentlich den Bootloader und die Masterboottabelle neuschreiben. Allerdings war Tritons scheinbar nicht normal, denn der Sauhund startete einfach so als ob nichts gewesen sei!! Rotzfrech strahlte mich wieder der Desktop meines Servers an… Ich kann mir selber nicht erklären wie das ging, jedenfalls sparte mir das jede menge Arbeit! Alles ging wieder, sogar die Vertrauensstellung und das Active Directory hatte überlebt.

Mission Plattentausch: Debian Server

15. April 2010
Vorbereitung

Vorbereitung

Nachdem ich schon erwähnte das es den Festplatten in meinen Notebookservern, auch “Harz4 Server” oder “Harzer Host” genannt, allmählich die Lebenskraft entweicht, musste ich Handeln und Tauschte gestern erst mal die Festplatte von „netserver“ aus. Festplatten leben nicht ewig, denn durch ständiges an und Ausschalten des PCs aber auch durch Benutzung “leiern” Festplatten mit der Zeit eben aus, da sie eben immer noch Mechanik enthalten und getreu der Physik kann man kein Gerät herstellen das keine Verlustleistung hat, siehe auch Energieerhaltungssatz. Gerade bei alten Platten also der Generation bis zum Jahr 2001 hört man es ! Denn alte Platten kündigen ihren baldigen Ton meistens mit einem lauteren Laufgeräusch an, das dann im Laufe der Zeit zu einem „Flex“ ähnlichen Geräusch wird bis hin zum klingeln. Gefolgt wird ein Plattentot dann von langsam fehlerhaften Sektoren auf der Platte. Das waren die Alten Festplatten, denn die neuen Festplatten, also die Aktuellen die man sich im Laden kaufen kann und auch die schon etwas in die Jahre gekommene IDE Generation, wird nicht lauter… Nein, denn diese Kameraden fallen einfach von jetzt auf dann aus. Also man hört nur noch ein klackern und das war es dann.

Netserver liegt auf dem Rücken wie eine Schildkröte

Netserver liegt auf dem Rücken wie eine Schildkröte

Soweit kam es bei meinen Serverplatten jedoch nicht denn lediglich die alte, kreischende aber dennoch funktionstüchtige, 6GB Festplatte musste raus.  Da der netserver die Routing aufgaben in meinem Netzwerkübernimmt musste ich zunächst die Clientrechner im Netzwerk auf den Router Gateway und auch dem T-Online DNS verpassen damit man mit denen überhaupt ins Internet kam.  Nachdem dies erledigt war konnte ich das momentan auf dem Server vorhandene Debian 4.0 System runterfahren und den Server bzw. das alte Dell Notebook auf meinen Schreibtisch legen. Um nachher bei der Installation Netzwerkzugriff und Strom zu haben habe ich das Netzteil und  das Netzwerkkabel das beides aber noch nich angeschlossen wurde bereit gelegt. Das Netzwerkkabel habe ich einfach an eine Freie buchse des Switches im Rechenschrank gesteckt.

Die hat ausgedient...

Die hat ausgedient...

Dann begann die Bastellei. Die Festplatte des Notebooks verbarg sich an der rechten Seite des Gehäuses und war mit Schrauben gesichert. Ein Glück denn bei den neueren Notebooks werden die Platten aus Designgründen schön versteckt damit man gleich das gesamte Notebook auseinander nehmen muss. Dies ist hier nicht der Fall sodass ich ganz einfach, nachdem ich die Schrauben gelöst hatte, das Caddy rausziehen konnte worin die Festplatte lag. Das sogenannte “Caddy” ist wie eine Schublade in der die Festplatte drinnen liegt und befestigt wird. An der Festplatte vorne ist meist ein Adapter der den normalen 2,5′ IDE Anschluss mit dem Stecksystem der unterschiedlichsten Hersteller kreuzte. Diesen Adapter schraubte ich erst mal ab, aber Vorsichtig und ich passte auf wie der Adapter lag, denn auch wenn das Verpolen ausgeschlossen war, wegen

Das Festplattencaddy

Das Festplattencaddy

eines Fehlenden Pins auf der Festplatte, wollte ich auf Nummer sicher gehen. Die Alte Festplatte musste ich nur noch behutsam aus dem Caddy befreien und zur Seite legen.

Nun konnte ich die Neue Festplatte auspacken und sie in das Caddy legen. Eine stink normale 2,5′ 40 GB IDE Festplatte vom Conrad. Gut das noch ein paar günstige 2,5 IDE platten gekauft werden die eine für ältere Notebooks akzeptable Kapazität haben. Denn der in meinem Servernotebook enthaltene IDE Bus im Chipsatz, ein Intel 440BX, hat eine Maximale Ansprechgröße von 64 GB, sodass man nicht unnötig die Volle Breite ausnutzen sollte da das oft zu Fehlern führt. Die neue Festplatte schraubte ich dann also schön fest und schon den Adapter des Caddies vorsichtig auf die IDE Anschlüsse der Platte. Nun konnte ich den gesamten Caddy wieder reinschieben wie eine Schublade die ich dann auch festschraube.

Die neue Festplatte sammt Adapterbrücke

Die neue Festplatte sammt Adapterbrücke

Die wichtigsten Arbeiten waren nun erledigt. Allerdings musste ich noch gucken ob die Festplatte im BIOS überhaupt erkannt wird, weil wie gesagt der 440BX Chipsatz soll ja sehr pingelig gewesen sein der damals Standardmäßig in viele Modelle eingebaut wurde. Im BIOS dann Gewissheit, die Festplatte wurde wunderbar erkannt und zeigte die Volle Kapazität von 40 GB an. Nun konnte es ans Installieren gehen.

Grünes Licht im BIOS

Grünes Licht im BIOS

Als Betriebssystem kam wieder ein Debian zum Einsatz in der Aktuellen Version 5. Da ich vorher vor dem Plattentausch noch schnell ein Backup gemacht habe von “etc”, “home” und “www” brauchten wir nur zu installieren, als das Betriebssystem stand, und bequem die Config-Dateien des Backups zurückspielen. Der Server mache wieder seine gewohnte Arbeit und ich habe jetzt schön viel Platz für Programme die ich dann in meinem Netzwerk dann freigeben kann. Nächste Woche kommt dann Triton dran, mein Windows Server bei dem das dank Active Directory und Gesamtstruktureller Vertrauensstellung komplizierter und eine ganz andere Sache wird.

Wenn der Cursor mal eben die Fliege macht…

12. April 2010
Eine normale Pinselspitze

Eine normale Pinselspitze

Es liegt auf der Hand das es bestimmt viele Seiten gibt die dieses Problem behandeln, aber kompletterweise spreche ich es mal an: Es kommt immer wieder vor dass wenn man bei der Arbeit in Photoshop in MSN oder ICQ oder weiß der Teufel angeschrieben wird, und man Antwortet aber danach zurück in Photoshop auf einmal der Cursor, bzw. die Arbeitsspitze verschwunden ist und sich nur in ein Fadenkreuz verwandelt hat. Zwar nicht weiter schlimm, aber sobald Arbeiten anstehen wo man abschätzen muss wo die Arbeitsspitze endet, sollte man schon doch einen Referenzpunkt haben an der Arbeitsspitze. Die Lösung ist genauso Simpel wie das Katzenficken! Einfach mal die obere Caps lock Taste drücken und die Werkzeugspitze kehrt zurück. Wie schon bei vielen Programmen ist das kein Bug sondern ein Feature. Denn manchmal ist es ganz Praktisch ein Fadenkreuz zu haben. Zwar lässt sich dieses auch über die Einstellungen einstellen, allerdings ist das eine Tastenkombination, also eine Art schnelltaste. Jedenfalls war

...und weg  isse!

...und weg isse!

dieses Problem für mich selbst vor ein paar Jahren selber ein  Nerv tötender Grund, Photoshop zu schließen das natürlich nicht half. Ich kenne fälle wo Photoshop schon neuinstalliert wurde deswegen. Allerdings hab ich auf dieses Problem jetzt aufmerksam gemacht, sodass hoffentlich nicht, mehr so viele Leute verzweifeln.

Der Osterhase war da

03. April 2010

Lecker!

Lecker!

Jup und hat lecker sachen dabei! Fruchtwein und Schoki! Frohe Ostern noch!

m.teamsf2.de fertig

20. März 2010
m.teamsf2.de

m.teamsf2.de

Nachdem ich das schleifen lassen habe, hab ich kurzerhand die Seite endlich fertig gemacht und ist jetzt unter m.teamsf2.de erreichbar und an Moderne Touch Handys wie z.B iPhoneOS oder Android angelehnt. Im Browser am PC angucken bringt nix, der Blog erkennt nun Automatisch ob ein Mobiles gerät die Seite ansurft oder ein normaler PC.

Zeichnungen in Desktopauflösung

12. März 2010

Ein altes Problem wenn man Wallpapers erstellen will aus einer Zeichnung, ist die Desktopauflösung. Die Zeichnungen verlustfrei, das heißt ohne das die Zeichnung sich verzerrt, ist mit dem alleinigen anpassen der Bildgröße im Nachhinein nicht immer gegeben. Um eine Zeichnung die man vieleicht für ein Wallpaper benutzen will, mit Photoshop in form zu bekommen ohne das es  Verzerrungen gibt, lässt sich realisieren durch einen kleinen aber ganz simplen Trick. Er ist fast so simpel das es nicht Wert ist hier darüber zu schreiben, allerdings gibt es mehrere Möglichkeiten Zeichnungen verlustfrei zu biegen.

Dialog "Öffnen"

Dialog "Öffnen"

Zuerst öffnen wir ein neues Bild, also erstellt ein Neues Dokument… Im Dialog geben wir die Größe des Bildes in Pixel an, in unserem falle also 1440×900 für ein Widescreen Wallpaper, das so ziemlich auffälligste Größenformat. Nachdem das neue Dokument erstellt worden ist kehren wir erst einmal zurück zu unserer eingescannten Zeichnung. Indem wir auf das Menü “Auswahl” und “Alles auswählen” klicken, haben wir nun den gesamten Bereich des Bildes markiert das kopiert werden soll. Nachdem das gesehen ist klicken wir gleich danach ebenfalls im Menü auf “Bearbeiten” und dann auf “Kopieren” um den markierten Bereich zu kopieren.

Nun kehren wir zu unserem neu erstellten Dokument zurück und klicken wieder auf “Bearbeiten” aber diesmal auf “Einfügen“. Wenn wir dies getan haben, haben wir erst mal ein riesiges Bild das ganz und gar nicht passt. Das lässt sich aber leicht wieder ausbügeln, in dem wir erst einmal feststellen ob wir

Begrenzungsrahmen ausblenden

Begrenzungsrahmen ausblenden

die Option “Begrezungsrahmen einblenden” im Verschiebetool aktiviert haben damit wir mit den selbigen die Zeichnung der Größe nach anpassen können. Wir passen sie so an, dass die ohne Verzerrungen an die Auflösung des zuvor erstellten Bildes hinein passt. Wenn alles passt und die Zeichnung optimal sitzt bestätigen wir mit “Anwenden”. Es ist zu beachten das links und rechts, vor allem bei unserer Verwendeten Auflösung, weiße Streifen zurück bleiben und die übriggebliebene fläche größer ist als diese des Bildes. Das ist aber völlig normal und kann dann beim Einfärben des Bildes einfach übermalt werden.

Dies ist nur eine Lösung zum anpassen der Auflösung ohne das sich die Zeichnung verzerrt, aber auch eine recht einfache. Man könnte aber auch einfach mit Flash arbeiten wo man Objekt orientiert einfach die Pfade verschieben und Anpassen kann.

Selbstbau “IKEA” Serverschrank: Es geht weiter!

06. März 2010

Nachdem der Schrank fertig war, musste alles Sauber verkabelt werden und generell wollte ich schon seit einiger Zeit meine gesamte Elektronik Installation hier auf Vordermann bringen. Denn anders als bei vielen war das bei mir ein reines Chaos… 10 Steckdosenleisten teilweise hintereinander gesteckt und an jeder ging gerade mal 1 bis maximal 2 Geräte. Modem und Router sowie die Server hingen an zwei verschiedenen Steckdosen. ich wollte alles vereinheitlichen sowohl auch einen Überspannungsschutz vor eventuellen unangenehmen Überraschungen. Naja ich war jedenfalls erst mal Einkaufen im Mediamarkt und hab mir Folgendes besorgt:

  • 1x Netzwerkswitch von D-Link, Typ: DES-1005D – 39,95 €
  • 4x  3m Patchkabel von Hama – á 5,99 €
  • 1x Überspannungsschutz Steckdosenleiste mit “Master/Slave” Funktion- 17,95 €

Nachdem alles eingekauft war ging’s ans Verkabeln! Die Steckdosenleiste mit dem Master Slave Prinzip funktioniert ähnlich wie ein Relais, indem wen der Strom von dem Master Eingang ausgeht bzw. das Gerät das daran hängt, in meinem Fall mein PC, dass dann die ganzen Slave Ausgänge automatisch ausgeschaltet werden. Irre praktisch wenn man noch Peripherie am PC hängen hat und diese bislang immer manuell ausschalten muss. Allerdings einen Nachteil hat das ganze: Bei neuen PCs fehlt hinten der Netzschalter am Netzteil sodass in meinem falle, würde man den Stecker nicht rausziehen, die ganze Nacht das Netzteil Strom ziehen. Und wie schon in diversen Fernsehsendungen gezeigt braucht das auch Strom, und das nicht zu wenig. Zurück zu unserer Steckdose, die auch noch 2 “Permanent” Anschlüsse besetzt indem der Strom wie bei einer normalen Verteilerdose ständig da ist und unabhängig von der Master/Slave Schaltung agiert. Genau an dieser habe ich auch eine Weitere stinknormale weiße, schaltbare Steckdosenleiste gesteckt an der die Netzteile der Server, Modems, Router und des Switches hängen. Dank der Steckdose sind diese Bereiche gegen Spannungsspitzen und Überspannung geschützt.

Skizze der Verkabelung

Skizze der Verkabelung

Das Verkabeln der Netzwerkkomponenten erforderte ein wenig Planung und Geduld, denn das Patchkabel musste eben eingepasst werden und auch Notdürftig beschriftet werden. Da ich im Mediamarkt nur 3m Kabel fand musste ich wohl oder übel in den Sauren Apfel beißen und 3m nehmen. Da teilweise aber nur 30cm gebraucht wurden z.B für die Brücke vom Router zum Switch, war das schon ziemliche Verschwendung. Es gab zwar ganz kurze Kabel, diese kosteten aber 9 € und ich sah nicht ein für sowas so viel Geld auszugeben. Naja das Verkabeln ging recht zügig, musste es auch denn während den ganzen Arbeiten musste ich alle Server und Netzwerk relevanten Geräte vom Netz nehmen. An Weihnachten kommt die nächste Anschaffung, eine USV. Welche ich nehme, eine von APC oder eine Günstigere für den Home Office Bereich, muss ich noch überlegen, weil die APC Dinger arg teuer sind.

Beim Auspacken...

Beim Auspacken...

Triton

Triton

Tritons Verkabelung

Tritons Verkabelung sammt VGA für die Hauptkonsole!

Netserver

Netserver

Kabelstränge für die Server und für das Routing

Kabelstränge für die Server und für das Routing

Routing stage - Das Herzstück der Anlage wo sich Modem, Router und Switch befinden und alles zusammenläuft. Router und Modem extra, warscheinlich die beste Lösung, bekommt man allerdings kaum noch, da nur noch diese dümmlichen Kombigeräte angeboten werden.

Routing stage - Das Herzstück der Anlage wo sich Modem, Router und Switch befinden und alles zusammenläuft. Router und Modem extra, warscheinlich die beste Lösung, bekommt man allerdings kaum noch, da nur noch diese dümmlichen Kombigeräte angeboten werden.

Schrank

Schrank

Der “Thin Client”

26. Februar 2010

Nachdem vor einiger Zeit mein alter Gastrechner den ich Liebevoll “Schrotti” nannte das zeitliche segnete, aufgrund einer Kaputten Festplatte, und ich ihn Ausgeweidet hatte und seine Einzelteile schon anders wo eingeplant waren, beschloss ich mich doch ihn zu behalten.

Schrotti in einzelteilen

Schrotti in Einzelteilen

Die Rede ist von SCHROTTI, einem mit einem AMD Athlon 1000 MHz, 384 MB RAM ausgestatteten Rechner der schon seine besten Jahre hinter sich hatte und so etwas um den 2000/2001 dreh rum modern war. Schrotti war bzw. ist der ideale Rechner für Gäste oder eben für Bastelleien, wenn’s ums Netzwerk geht und aber auch andere Dinge sind durchaus zumutbar durch seinen im Vergleich schnellen Prozessor und seinem RAM der für damalige Verhältnisse schon recht üppig war. Ich beschloss Schrotti wieder zum Leben zu erwecken, allerdings war das nicht so ganz einfach denn ich habe, wie oben erwähnt, Schrotti schon in alle 4 Himmelsrichtungen zerstreut denn ich brauchte seine Ersatzteile. Allerdings war das Schicksal gnädig sodass meine Pläne sich änderten da das Projekt für das ich die Teile von Schrotti brauchte, nicht verwirklichen ließ.

Erhalten war gerade einmal ein ziemlich Ramponiertes Gehäuse wo etliche Gehäuse blenden fehlten und ebenfalls die Rechte Gehäuse- klappe die schon von Anfang an fehlte. Die Hardware zusammen zu suchen war schon recht schwierig und nervend. Dann hatte ich sie allerdings zusammen und so Sah es aus:

  • Hauptplatine Abit KT7A mit KT133A Chipsatz von VIA sowie Sockel A
  • AMD Athlon CPU mit 1000 MHz Taktfrequenz
  • anfänglich 384 MB Arbeitsspeicher
  • Eine alte 10M/Bit 3Com “3C900″ Kombokarte mit einer RJ45 sowie einem alten BNC Anschluss
  • Nvidia RIVA TNT2 Grafikkarte mit 32 MB Speicher

Dann Stand das zusammenbauen an. Das Motherboard sowie Speicher und Netzteil waren alle einzeln, allerdings gottseidank nicht zerlegt… So brauchte ich nur die einzelnen Komponenten einzubauen.

Schrottis gehäuse

Schrottis Gehäuse

Also erst mal Gehäuse aufschrauben sowie den Platinen halter bzw. das Gestell mit dem Abstandshaltern befestigen. Danach vorsichtig das Board einpassen und behutsam mit den passenden Schrauben befestigen. Aufpassen das man nicht ausversehen einen Kondensator oder eine leiterbahn beschädigt, und sei es noch der so kleinste Kratzer… Nachdem alles fest ist, von der Platine her, wenden wir uns erst mal der CPU. Hier ist zu beachten das man erst mal sich Entladen sollte, also mal kurz an PC Gehäuse (Oder Annen Heizkörper langen :p) fassen damit die Statische Ladung abfließen kann. Die CPU setzen wir RICHTIGRUM in den A Sockel und drücken ihn gleichmäßig am Keramik Gehäuse nach unten. Achtung: Wenn’s geht nicht auf den Die fassen, denn so ein Athlon hat noch einen außenliegenden Die. Anschließend den Sperrhebel wieder umlegen.

Jetzt müssen wir erst einmal die CPU mit Wärmeleitpaste präparieren… Aber Vorsicht, nicht eincremen! Und nur einen stecknadelgroßen tupfen auf den Die setzen (Dem Silber/dunklen Rechteck auf der CPU)… Stecknadelkopfgroß deswegen weil wir jetzt den Kühlkörper aufsetzen.. hier ist auch Vorsicht geboten, denn den kann man ganz schnell falsch aufsetzen sodass man nachher beim einschalten ne böse  Überraschung erlebt, nämlich das die CPU mitsamt Board im schlimmsten Falle abkocht. Den Kühlkörper also richtigrum aufsetzen und vorsichtig auf dem Die platzieren sodass sich die Wärmeleitpaste schön gleichmäßig auf dem Die und auf der aufsetzfläche des Kühlkörpers verteilt. Wenn wir dann zufrieden sind, müssen wir nur noch den “Spanngurt” also die Spannkleme um den Kühlkörper klemmen und befestigen. Vorsicht: Ist ziemlich schwierig denn man braucht ein bisschen Kraft dazu. Dann setzen wir den Arbeitsspeicher ein, 2 128 MB PC100 Riegel, also insgesamt 256 MB RAM in die Speicherbänke ein und gucken auch dort das wir die nicht falschrum einsetzen. Der andere RAM Baustein wurde mir zerstört indem ein Kumpel einfach mit seinen Fingern an die Chips gefasst hat und diese dann natürlich aufgrund seiner Statischen Aufladung den Geist aufgegeben haben.

Wenn dann alles sitzt und Luft hat,  ist erst mal die Heikelste Arbeit erledigt. Jetzt sollten wir das Netzteil mit den dazugehörigen Schrauben befestigen und gut festziehen. Denn wenn das Netzteil runter auf die Platine kracht, war alles umsonst… Kabellage und Stecker stecken wir dann in die vorhergesehenen Buchsen und verlegen die Kabel möglichst ordentlich.

Nun müssen wir die Festplatte in diesem falle war es eine 40 GB Platte von Western Digital, ein den Laufwerksträger einpassen und wenn möglich ohne irgendwo dran zuknallen. Wenn alles sauber eingepasst ist schrauben wir die platte notgedrungen fest und befestigen IDE sowie Stromkabel. Das gleiche machen wir mit dem CD Laufwerk einem stink normalen 52fach Laufwerk, und kontrollieren vor dem Einbau ob das Gerät richtig gejumpert ist. Das selbe sollen wir auch zuvor bei dem Einbau der Platte machen. Wenn alles OK ist passen wir das Laufwerk ein, verkabeln es mit dem Sekundären IDE Flachbandkabel und dem Strom und Schrauben alles fest. Jetzt stecken wir noch die Erweiterungskarten in die PCI/AGP Steckplätze und Schrauben diese dann fest.

Schrotti war also wieder zusammengesetzt, zwar mit weniger RAM als zuvor aber beim einschalten zeigte sich das Teil lief noch! Natürlich ohne Betriebssystem, allerdings hab ich noch eine Windows XP Lizenz, also auch kein Problem.

Schrotti läuft also wieder und wurde auch gleich in die Domäne gehängt…

Active Directory und co.

25. Februar 2010

Nachdem der Serverschrank steht und soweit alles provisorisch läuft, und alles so funktioniert wie ich mir das dachte, stand eines auf dem Programm: Die Konfiguration des Servers.

Windows 2000 Server bootet...

Windows 2000 Server bootet...

Ein Windows Server ist meist für größere bzw. verantwortungsvollere Aufgaben in einem Netzwerk verantwortlich. Beispielsweise werden in Firmen Windows Server meist als Domänencontroller oder DNS/WINS eingesetzt, die zusammen mit anderen Firmenservern Vertrauensstellungen, Replikationen oder gar Clustering betreiben. Ebenfalls werden Windows Server auch als Webserver eingesetzt, allerdings aber eher selten da in Sachen Webserver und Webhosting die Unix basierten Betriebssysteme die Nase vorne haben. Die Verfügbarkeit solcher Server in Firmen ist meistens mehr wert als Geld, denn ein Ausfall eines Servers der beispielsweise mehrere Workstations in einer Domäne verwaltet, oder gar Oracle oder SQL Datenbanken beinhaltet, bedeutet Verlustgeschäft! Darum werden Windows Server meistens noch mit sogenannten Backup DCs betrieben, den Backup Domänencontrollern die bei einem Ausfall des Primärservers für den einen einspringen. Damit Daten und Benutzerkonten auf beiden Rechnern Synchron gehalten werden damit ein reibungsloser Übergang vom meinen Server zum anderen vollstatten geht, wird meistens Dateispiegelung mit DFS, dem Distributed Filesystem verwirklicht. Wenn’s Um WINS Einträge geht ist es auch kein Problem diese mit einem Replizierungspartner zu teilen bzw. synchronisieren zu lassen.

Desktop von Windows 2000 Server

Desktop von Windows 2000 Server

Eine Vertrauensstellung ist ein Zustand zweiter oder mehrerer Server die sich gegenseitig vertrauen. Jeder einzelne Server ist in diesem Falle für eine eigene Domäne zuständig und befinden sich meistens in einem VPN z.B von Firma A und einer Partner Firma B oder einer anderen Abteilung z.B Verkauf oder Versand. Um den Benutzen von Workstations in der gesamten Firma den Zugriff auf die gleichen Ressourcen z.B Dokumente die auf dem Domänencontroller in Firma A liegen, zu erlauben ist es erforderlich eine Gesamtstrukturelle Vertrauensstellung zu haben. Diese erlaubt durch das gegenseitige Vertrauen auf Ressourcen oder Rechner ohne Anmeldung zu gewährleisten. Außerdem können sich dann Workstations egal in welcher Abteilung sie sich befinden, an die ganzen Domänen die sich in der Ganzen Firma oder sich in der VPN Wolke befinden, anmelden.

Ähnlich ist es bei mir in unserem Privaten VPN das es erlaubt das ich mich Domänen einloggen kann die von einem DC verwaltet werden der z.B in einem ganz anderen Bundesland befindet, wenn ich ein Domänenkonto besitze. Um Triton soweit zu bekommen das er diese Aufgaben bewältigt, war es allerdings noch ein wenig Arbeit. Denn erst mal musste ich Triton so platzieren das nicht Dauernd das Netzkabel dafür gesorgt

Die OUs und Benutzer

Die OUs und Benutzer

hatte das er ausging. Diese Wackelige Angelegenheit hatte schon für Ausfälle bei ritti gesorgt, denn er setzt dieses Server-Notebook nämlich bis vor kurzem selber als seinen Linux Server ein. Triton ist im übrigen der Netbios Name meines Windows Servers der hier in meinem Netzwerk als DC dient. Nachdem Triton einigermaßen Platz gefunden hat mussten Monitorkabel und Tastatur eingepasst werden um auch in das BIOS zu kommen damit die Zeit und Datum eingestellt werden können. Zuvor wurde das Server Betriebssystem installiert und das System selbst auf einer FAT Partition die 2GB groß ist abgelegt und der Rest auf einer 3 GB NTFS Partition. Die mit 2 GB bemessene FAT Partition war allerdings etwas zu klein bemessen denn nach dem „Hochpatchen“, also dem einspielen aller aktuellen Sicherheitsupdates, wurde der Platz schnell knapp sodass wir zwei Anläufe brauchten, weil wir erst die Temporären Updatedateien löschen mussten. Am Ende blieben auf der gesamten FAT Partition grade mal 70 MB übrig die klar zu wenig waren um das Active Directory bzw. den Server zu Promovieren. Promovieren nennt sich das Hochstufen eines Windows Servers zu einem Domänencontroller. Dadurch wird das Active Directory erstellt, sozusagen das Herzstück eines jeden DCs wo alle Benutzer, Clients und Informationen über die Domäne gespeichert werden. Dieses Verzeichnis muss nach vorgaben von Microsoft mit NTFS Formatiert sein um einen Ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten. Allerdings wäre das so oder so, so gekommen weil wir auf C: eh nur noch 70 MB Platz hatten und es außerdem eine FAT Partition ist.

Mit dem klick auf ‚Start‘ -> ‚Ausführen‘ „dcpromo“ rufen wir einen Assistenten auf der uns durch die Promovierung unseres Windows Servers führt. Nachdem wie alles ausgefüllt und ausgewählt haben was unseren Wünschen entsprach, dauerte es ca. 10 Minuten bis Windows unseren Server zu einem echten DC gemacht hat, denn man muss hinzufügen das unser Heim Windows Server nur einen 300 MHz Prozessor hat und 192 MB Arbeitsspeicher. Nachdem er Zu ende gerödelt hatte war ein Neustart fällig, was natürlich reine Vertrauenssache ist in unserem falle denn unser Server hat wie schon erwähnt einen kaputten Bildschirm und ist nur über Terminal Sitzungen erreichbar. Nachdem wir unseren Server wieder Pingen konnten, und alles wieder gestartet ist, konnten wir in Startmenü unter „Verwaltung“ neue Einträge sehn. Einträge zur Verwaltung von Computern und Benutzer des Active Directorys sowie diverse Konsolen für die Verwaltung von Sicherheitsrichtlinien.

Bearbeiten einer Orginistationseinheit

Bearbeiten einer Orginistationseinheit

Wo wir gerade von Sicherheitsrichtlinien und Computerrichtlinien reden… Richtlinien die von einen DC ausgeteilt werden verhalten sich wie ein Ticket System. Man bekommt ein Ticket und man kommt überall rein. Allerdings haben Tickets auch ihre Beschränkungen die auch gewollt sind, denn diese Beschränkung, teil der Sicherheit ist die auch der Hauptgrund für Domänen sind. Richtlinien sorgen dafür das man auch bestimmten Nutzern die ein Konto in der Domäne verfügen, bestimmte Rechte entziehen kann, z.B das deaktivieren der Systemsteuerung oder das „Branden“ des Browsers, also das der Firmenname im Useragent sowie in der Titelleiste steht. Solche Tickets laufen allerdings nicht immer sodass in den meisten Fällen ein Ticket eine Laufzeit von 20 – 30 Tagen hat und nach dieser Zeitspanne sich wieder mit dem Domänencontroller in Verbindung setzten muss da man sich sonst nicht mehr einloggen kann.

Hauptkonsole von Triton

Hauptkonsole von Triton

Triton hat jedenfalls seinen Regulären Dienst hier bei mir angetreten, allerdings warten neue Herausforderungen, z.B das die Interne Festplatte bald den Geist aufgeben wird da diese recht laut wird, und das ein deutliches Anzeichen dafür ist das der Sensenmann sehr bald meine platte in das Reich der toten führen wird. Was kann man also machen? Klar eine neue Festplatte, allerdings mit einer Vertrauensstellung und einem DC der auf eine Domäne hört und sich komplett eingegliedert hat eine Neuinstallation zu wagen ohne im Schema rum zu doktern ist schier Wahnsinn. Denn das würde einen bösen knall im Netzwerk geben! Windows Server sind als DC für die Ewigkeit gemacht, deswegen werden in großen Firmen auch RAID5-Verbände sowie Cluster verwendet um eine höchstmögliche Verfügbarkeit zu garantieren. Ein Backup machen kann man, allerdings erzähle ich das erst ein andermal.

Netzzensur: DeviantART machts vor…

23. Februar 2010

Immer wieder in den Medien und in der Internetszene ein Thema: Netzzensur! Nachdem Horst Köhler nun auch das Gesetz, das die Zensur möglich macht, abgesegnet hat drängeln sich die Meldungen aus China oder Iran und aus der ganzen Welt wie sich die Freiheit im Internet unterdrücken lässt.

System sagt das ist Pfui! Böser User!

System sagt das ist Pfui! Böser User!

Nun ist auch DeviantART wohl möglich auf diesen Zug aufgesprungen. DeviantART blockt nämlich neuerdings alle Kommentare in den die URL der Ecyclopedia Dramatica steht, einer pseudo Wiki die sich um  Netzkultur rankt. Es ist schon traurig das man nicht mit Kritik umgehen kann, denn in dieser Wiki werden Sachen wie das umstrittene Bannsystem von DevART sowie die manchmal willkürliche Ausnutzung der macht mancher Admins parodiert. DeviantART Meinungsfreiheit ade, denn das Thema hatten wir ja schon und ich kann mir sicher sein das nach der Veröffentlichung dieses Blogeintrags hier, in den nächsten Tagen ein paar Bilder aus meiner Galerie verschwinden werden weil es ein paar Admins , die meist aus irgendwelchen Hochreligiosen Landpomeranzen bestehen, nicht passt was ich hier schreibe ;)