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Selbstbau “IKEA” Serverschrank: Es geht weiter!

Samstag, 06. März 2010

Nachdem der Schrank fertig war, musste alles Sauber verkabelt werden und generell wollte ich schon seit einiger Zeit meine gesamte Elektronik Installation hier auf Vordermann bringen. Denn anders als bei vielen war das bei mir ein reines Chaos… 10 Steckdosenleisten teilweise hintereinander gesteckt und an jeder ging gerade mal 1 bis maximal 2 Geräte. Modem und Router sowie die Server hingen an zwei verschiedenen Steckdosen. ich wollte alles vereinheitlichen sowohl auch einen Überspannungsschutz vor eventuellen unangenehmen Überraschungen. Naja ich war jedenfalls erst mal Einkaufen im Mediamarkt und hab mir Folgendes besorgt:

  • 1x Netzwerkswitch von D-Link, Typ: DES-1005D – 39,95 €
  • 4x  3m Patchkabel von Hama – á 5,99 €
  • 1x Überspannungsschutz Steckdosenleiste mit “Master/Slave” Funktion- 17,95 €

Nachdem alles eingekauft war ging’s ans Verkabeln! Die Steckdosenleiste mit dem Master Slave Prinzip funktioniert ähnlich wie ein Relais, indem wen der Strom von dem Master Eingang ausgeht bzw. das Gerät das daran hängt, in meinem Fall mein PC, dass dann die ganzen Slave Ausgänge automatisch ausgeschaltet werden. Irre praktisch wenn man noch Peripherie am PC hängen hat und diese bislang immer manuell ausschalten muss. Allerdings einen Nachteil hat das ganze: Bei neuen PCs fehlt hinten der Netzschalter am Netzteil sodass in meinem falle, würde man den Stecker nicht rausziehen, die ganze Nacht das Netzteil Strom ziehen. Und wie schon in diversen Fernsehsendungen gezeigt braucht das auch Strom, und das nicht zu wenig. Zurück zu unserer Steckdose, die auch noch 2 “Permanent” Anschlüsse besetzt indem der Strom wie bei einer normalen Verteilerdose ständig da ist und unabhängig von der Master/Slave Schaltung agiert. Genau an dieser habe ich auch eine Weitere stinknormale weiße, schaltbare Steckdosenleiste gesteckt an der die Netzteile der Server, Modems, Router und des Switches hängen. Dank der Steckdose sind diese Bereiche gegen Spannungsspitzen und Überspannung geschützt.

Skizze der Verkabelung

Skizze der Verkabelung

Das Verkabeln der Netzwerkkomponenten erforderte ein wenig Planung und Geduld, denn das Patchkabel musste eben eingepasst werden und auch Notdürftig beschriftet werden. Da ich im Mediamarkt nur 3m Kabel fand musste ich wohl oder übel in den Sauren Apfel beißen und 3m nehmen. Da teilweise aber nur 30cm gebraucht wurden z.B für die Brücke vom Router zum Switch, war das schon ziemliche Verschwendung. Es gab zwar ganz kurze Kabel, diese kosteten aber 9 € und ich sah nicht ein für sowas so viel Geld auszugeben. Naja das Verkabeln ging recht zügig, musste es auch denn während den ganzen Arbeiten musste ich alle Server und Netzwerk relevanten Geräte vom Netz nehmen. An Weihnachten kommt die nächste Anschaffung, eine USV. Welche ich nehme, eine von APC oder eine Günstigere für den Home Office Bereich, muss ich noch überlegen, weil die APC Dinger arg teuer sind.

Beim Auspacken...

Beim Auspacken...

Triton

Triton

Tritons Verkabelung

Tritons Verkabelung sammt VGA für die Hauptkonsole!

Netserver

Netserver

Kabelstränge für die Server und für das Routing

Kabelstränge für die Server und für das Routing

Routing stage - Das Herzstück der Anlage wo sich Modem, Router und Switch befinden und alles zusammenläuft. Router und Modem extra, warscheinlich die beste Lösung, bekommt man allerdings kaum noch, da nur noch diese dümmlichen Kombigeräte angeboten werden.

Routing stage - Das Herzstück der Anlage wo sich Modem, Router und Switch befinden und alles zusammenläuft. Router und Modem extra, warscheinlich die beste Lösung, bekommt man allerdings kaum noch, da nur noch diese dümmlichen Kombigeräte angeboten werden.

Schrank

Schrank

Der “Thin Client”

Freitag, 26. Februar 2010

Nachdem vor einiger Zeit mein alter Gastrechner den ich Liebevoll “Schrotti” nannte das zeitliche segnete, aufgrund einer Kaputten Festplatte, und ich ihn Ausgeweidet hatte und seine Einzelteile schon anders wo eingeplant waren, beschloss ich mich doch ihn zu behalten.

Schrotti in einzelteilen

Schrotti in Einzelteilen

Die Rede ist von SCHROTTI, einem mit einem AMD Athlon 1000 MHz, 384 MB RAM ausgestatteten Rechner der schon seine besten Jahre hinter sich hatte und so etwas um den 2000/2001 dreh rum modern war. Schrotti war bzw. ist der ideale Rechner für Gäste oder eben für Bastelleien, wenn’s ums Netzwerk geht und aber auch andere Dinge sind durchaus zumutbar durch seinen im Vergleich schnellen Prozessor und seinem RAM der für damalige Verhältnisse schon recht üppig war. Ich beschloss Schrotti wieder zum Leben zu erwecken, allerdings war das nicht so ganz einfach denn ich habe, wie oben erwähnt, Schrotti schon in alle 4 Himmelsrichtungen zerstreut denn ich brauchte seine Ersatzteile. Allerdings war das Schicksal gnädig sodass meine Pläne sich änderten da das Projekt für das ich die Teile von Schrotti brauchte, nicht verwirklichen ließ.

Erhalten war gerade einmal ein ziemlich Ramponiertes Gehäuse wo etliche Gehäuse blenden fehlten und ebenfalls die Rechte Gehäuse- klappe die schon von Anfang an fehlte. Die Hardware zusammen zu suchen war schon recht schwierig und nervend. Dann hatte ich sie allerdings zusammen und so Sah es aus:

  • Hauptplatine Abit KT7A mit KT133A Chipsatz von VIA sowie Sockel A
  • AMD Athlon CPU mit 1000 MHz Taktfrequenz
  • anfänglich 384 MB Arbeitsspeicher
  • Eine alte 10M/Bit 3Com “3C900″ Kombokarte mit einer RJ45 sowie einem alten BNC Anschluss
  • Nvidia RIVA TNT2 Grafikkarte mit 32 MB Speicher

Dann Stand das zusammenbauen an. Das Motherboard sowie Speicher und Netzteil waren alle einzeln, allerdings gottseidank nicht zerlegt… So brauchte ich nur die einzelnen Komponenten einzubauen.

Schrottis gehäuse

Schrottis Gehäuse

Also erst mal Gehäuse aufschrauben sowie den Platinen halter bzw. das Gestell mit dem Abstandshaltern befestigen. Danach vorsichtig das Board einpassen und behutsam mit den passenden Schrauben befestigen. Aufpassen das man nicht ausversehen einen Kondensator oder eine leiterbahn beschädigt, und sei es noch der so kleinste Kratzer… Nachdem alles fest ist, von der Platine her, wenden wir uns erst mal der CPU. Hier ist zu beachten das man erst mal sich Entladen sollte, also mal kurz an PC Gehäuse (Oder Annen Heizkörper langen :p) fassen damit die Statische Ladung abfließen kann. Die CPU setzen wir RICHTIGRUM in den A Sockel und drücken ihn gleichmäßig am Keramik Gehäuse nach unten. Achtung: Wenn’s geht nicht auf den Die fassen, denn so ein Athlon hat noch einen außenliegenden Die. Anschließend den Sperrhebel wieder umlegen.

Jetzt müssen wir erst einmal die CPU mit Wärmeleitpaste präparieren… Aber Vorsicht, nicht eincremen! Und nur einen stecknadelgroßen tupfen auf den Die setzen (Dem Silber/dunklen Rechteck auf der CPU)… Stecknadelkopfgroß deswegen weil wir jetzt den Kühlkörper aufsetzen.. hier ist auch Vorsicht geboten, denn den kann man ganz schnell falsch aufsetzen sodass man nachher beim einschalten ne böse  Überraschung erlebt, nämlich das die CPU mitsamt Board im schlimmsten Falle abkocht. Den Kühlkörper also richtigrum aufsetzen und vorsichtig auf dem Die platzieren sodass sich die Wärmeleitpaste schön gleichmäßig auf dem Die und auf der aufsetzfläche des Kühlkörpers verteilt. Wenn wir dann zufrieden sind, müssen wir nur noch den “Spanngurt” also die Spannkleme um den Kühlkörper klemmen und befestigen. Vorsicht: Ist ziemlich schwierig denn man braucht ein bisschen Kraft dazu. Dann setzen wir den Arbeitsspeicher ein, 2 128 MB PC100 Riegel, also insgesamt 256 MB RAM in die Speicherbänke ein und gucken auch dort das wir die nicht falschrum einsetzen. Der andere RAM Baustein wurde mir zerstört indem ein Kumpel einfach mit seinen Fingern an die Chips gefasst hat und diese dann natürlich aufgrund seiner Statischen Aufladung den Geist aufgegeben haben.

Wenn dann alles sitzt und Luft hat,  ist erst mal die Heikelste Arbeit erledigt. Jetzt sollten wir das Netzteil mit den dazugehörigen Schrauben befestigen und gut festziehen. Denn wenn das Netzteil runter auf die Platine kracht, war alles umsonst… Kabellage und Stecker stecken wir dann in die vorhergesehenen Buchsen und verlegen die Kabel möglichst ordentlich.

Nun müssen wir die Festplatte in diesem falle war es eine 40 GB Platte von Western Digital, ein den Laufwerksträger einpassen und wenn möglich ohne irgendwo dran zuknallen. Wenn alles sauber eingepasst ist schrauben wir die platte notgedrungen fest und befestigen IDE sowie Stromkabel. Das gleiche machen wir mit dem CD Laufwerk einem stink normalen 52fach Laufwerk, und kontrollieren vor dem Einbau ob das Gerät richtig gejumpert ist. Das selbe sollen wir auch zuvor bei dem Einbau der Platte machen. Wenn alles OK ist passen wir das Laufwerk ein, verkabeln es mit dem Sekundären IDE Flachbandkabel und dem Strom und Schrauben alles fest. Jetzt stecken wir noch die Erweiterungskarten in die PCI/AGP Steckplätze und Schrauben diese dann fest.

Schrotti war also wieder zusammengesetzt, zwar mit weniger RAM als zuvor aber beim einschalten zeigte sich das Teil lief noch! Natürlich ohne Betriebssystem, allerdings hab ich noch eine Windows XP Lizenz, also auch kein Problem.

Schrotti läuft also wieder und wurde auch gleich in die Domäne gehängt…

Active Directory und co.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Nachdem der Serverschrank steht und soweit alles provisorisch läuft, und alles so funktioniert wie ich mir das dachte, stand eines auf dem Programm: Die Konfiguration des Servers.

Windows 2000 Server bootet...

Windows 2000 Server bootet...

Ein Windows Server ist meist für größere bzw. verantwortungsvollere Aufgaben in einem Netzwerk verantwortlich. Beispielsweise werden in Firmen Windows Server meist als Domänencontroller oder DNS/WINS eingesetzt, die zusammen mit anderen Firmenservern Vertrauensstellungen, Replikationen oder gar Clustering betreiben. Ebenfalls werden Windows Server auch als Webserver eingesetzt, allerdings aber eher selten da in Sachen Webserver und Webhosting die Unix basierten Betriebssysteme die Nase vorne haben. Die Verfügbarkeit solcher Server in Firmen ist meistens mehr wert als Geld, denn ein Ausfall eines Servers der beispielsweise mehrere Workstations in einer Domäne verwaltet, oder gar Oracle oder SQL Datenbanken beinhaltet, bedeutet Verlustgeschäft! Darum werden Windows Server meistens noch mit sogenannten Backup DCs betrieben, den Backup Domänencontrollern die bei einem Ausfall des Primärservers für den einen einspringen. Damit Daten und Benutzerkonten auf beiden Rechnern Synchron gehalten werden damit ein reibungsloser Übergang vom meinen Server zum anderen vollstatten geht, wird meistens Dateispiegelung mit DFS, dem Distributed Filesystem verwirklicht. Wenn’s Um WINS Einträge geht ist es auch kein Problem diese mit einem Replizierungspartner zu teilen bzw. synchronisieren zu lassen.

Desktop von Windows 2000 Server

Desktop von Windows 2000 Server

Eine Vertrauensstellung ist ein Zustand zweiter oder mehrerer Server die sich gegenseitig vertrauen. Jeder einzelne Server ist in diesem Falle für eine eigene Domäne zuständig und befinden sich meistens in einem VPN z.B von Firma A und einer Partner Firma B oder einer anderen Abteilung z.B Verkauf oder Versand. Um den Benutzen von Workstations in der gesamten Firma den Zugriff auf die gleichen Ressourcen z.B Dokumente die auf dem Domänencontroller in Firma A liegen, zu erlauben ist es erforderlich eine Gesamtstrukturelle Vertrauensstellung zu haben. Diese erlaubt durch das gegenseitige Vertrauen auf Ressourcen oder Rechner ohne Anmeldung zu gewährleisten. Außerdem können sich dann Workstations egal in welcher Abteilung sie sich befinden, an die ganzen Domänen die sich in der Ganzen Firma oder sich in der VPN Wolke befinden, anmelden.

Ähnlich ist es bei mir in unserem Privaten VPN das es erlaubt das ich mich Domänen einloggen kann die von einem DC verwaltet werden der z.B in einem ganz anderen Bundesland befindet, wenn ich ein Domänenkonto besitze. Um Triton soweit zu bekommen das er diese Aufgaben bewältigt, war es allerdings noch ein wenig Arbeit. Denn erst mal musste ich Triton so platzieren das nicht Dauernd das Netzkabel dafür gesorgt

Die OUs und Benutzer

Die OUs und Benutzer

hatte das er ausging. Diese Wackelige Angelegenheit hatte schon für Ausfälle bei ritti gesorgt, denn er setzt dieses Server-Notebook nämlich bis vor kurzem selber als seinen Linux Server ein. Triton ist im übrigen der Netbios Name meines Windows Servers der hier in meinem Netzwerk als DC dient. Nachdem Triton einigermaßen Platz gefunden hat mussten Monitorkabel und Tastatur eingepasst werden um auch in das BIOS zu kommen damit die Zeit und Datum eingestellt werden können. Zuvor wurde das Server Betriebssystem installiert und das System selbst auf einer FAT Partition die 2GB groß ist abgelegt und der Rest auf einer 3 GB NTFS Partition. Die mit 2 GB bemessene FAT Partition war allerdings etwas zu klein bemessen denn nach dem „Hochpatchen“, also dem einspielen aller aktuellen Sicherheitsupdates, wurde der Platz schnell knapp sodass wir zwei Anläufe brauchten, weil wir erst die Temporären Updatedateien löschen mussten. Am Ende blieben auf der gesamten FAT Partition grade mal 70 MB übrig die klar zu wenig waren um das Active Directory bzw. den Server zu Promovieren. Promovieren nennt sich das Hochstufen eines Windows Servers zu einem Domänencontroller. Dadurch wird das Active Directory erstellt, sozusagen das Herzstück eines jeden DCs wo alle Benutzer, Clients und Informationen über die Domäne gespeichert werden. Dieses Verzeichnis muss nach vorgaben von Microsoft mit NTFS Formatiert sein um einen Ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten. Allerdings wäre das so oder so, so gekommen weil wir auf C: eh nur noch 70 MB Platz hatten und es außerdem eine FAT Partition ist.

Mit dem klick auf ‚Start‘ -> ‚Ausführen‘ „dcpromo“ rufen wir einen Assistenten auf der uns durch die Promovierung unseres Windows Servers führt. Nachdem wie alles ausgefüllt und ausgewählt haben was unseren Wünschen entsprach, dauerte es ca. 10 Minuten bis Windows unseren Server zu einem echten DC gemacht hat, denn man muss hinzufügen das unser Heim Windows Server nur einen 300 MHz Prozessor hat und 192 MB Arbeitsspeicher. Nachdem er Zu ende gerödelt hatte war ein Neustart fällig, was natürlich reine Vertrauenssache ist in unserem falle denn unser Server hat wie schon erwähnt einen kaputten Bildschirm und ist nur über Terminal Sitzungen erreichbar. Nachdem wir unseren Server wieder Pingen konnten, und alles wieder gestartet ist, konnten wir in Startmenü unter „Verwaltung“ neue Einträge sehn. Einträge zur Verwaltung von Computern und Benutzer des Active Directorys sowie diverse Konsolen für die Verwaltung von Sicherheitsrichtlinien.

Bearbeiten einer Orginistationseinheit

Bearbeiten einer Orginistationseinheit

Wo wir gerade von Sicherheitsrichtlinien und Computerrichtlinien reden… Richtlinien die von einen DC ausgeteilt werden verhalten sich wie ein Ticket System. Man bekommt ein Ticket und man kommt überall rein. Allerdings haben Tickets auch ihre Beschränkungen die auch gewollt sind, denn diese Beschränkung, teil der Sicherheit ist die auch der Hauptgrund für Domänen sind. Richtlinien sorgen dafür das man auch bestimmten Nutzern die ein Konto in der Domäne verfügen, bestimmte Rechte entziehen kann, z.B das deaktivieren der Systemsteuerung oder das „Branden“ des Browsers, also das der Firmenname im Useragent sowie in der Titelleiste steht. Solche Tickets laufen allerdings nicht immer sodass in den meisten Fällen ein Ticket eine Laufzeit von 20 – 30 Tagen hat und nach dieser Zeitspanne sich wieder mit dem Domänencontroller in Verbindung setzten muss da man sich sonst nicht mehr einloggen kann.

Hauptkonsole von Triton

Hauptkonsole von Triton

Triton hat jedenfalls seinen Regulären Dienst hier bei mir angetreten, allerdings warten neue Herausforderungen, z.B das die Interne Festplatte bald den Geist aufgeben wird da diese recht laut wird, und das ein deutliches Anzeichen dafür ist das der Sensenmann sehr bald meine platte in das Reich der toten führen wird. Was kann man also machen? Klar eine neue Festplatte, allerdings mit einer Vertrauensstellung und einem DC der auf eine Domäne hört und sich komplett eingegliedert hat eine Neuinstallation zu wagen ohne im Schema rum zu doktern ist schier Wahnsinn. Denn das würde einen bösen knall im Netzwerk geben! Windows Server sind als DC für die Ewigkeit gemacht, deswegen werden in großen Firmen auch RAID5-Verbände sowie Cluster verwendet um eine höchstmögliche Verfügbarkeit zu garantieren. Ein Backup machen kann man, allerdings erzähle ich das erst ein andermal.

Er kann doch noch…

Donnerstag, 11. Februar 2010
IE2 auf der Seite des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V

IE2 auf der Seite des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V

Der Internet Explorer 2 von Microsoft, der der im Heutigen Web eine reine Codeschleuder ist und eher als Quelltextprogramm arbeiten könnte, ist doch nicht so nutzlos wie einige immer gesagt hätten. Denn wenn man die Möglichkeit hat und einen Proxy hat und den dazwischen schaltet, kann man auch noch heute Webseiten anzeigen die Fehlerfrei dargestellt sind. S0 z.B Der Verein zum Erhalt klassischer Computer, der seine Webseite aufgrund der Tatsache das auch Amiga Computer Browser einsetzen die kein CSS unterstützen, wird fehlerfrei angezeigt genau wie das Forum das mit einem alten Woltlab Burningboard 1.x läuft.

Wer also mal ausprobieren möchte wie das so ist kann mal mit dem IE2 reinschauen:

Verein zum Erhallt klassischer Computer e.V

PDA Kaputt :(

Mittwoch, 04. November 2009

Tja mein Jahrelanger Begleiter, mein MDA II von T-Mobile ist nun hinüber…

Die Schwachstelle der HTC Himalaya Serie hat zugeschlagen, die Ladebuchse, oder auch besser gesagt die gesamte Schnittstelle zur Außenwelt, hat den geist aufgegeben. Über diese Schnittstelle am unteren Ende des Gerätes funktioniert der gesamte USB verkehr und das Aufladen des Akkus. Naja.. als ich versucht habe den PDA zu reparieren auf der auf dieser Webseite online gestellten Anleitung, gab ich ihm wohl den letzten stoß ins Herz. Denn diese winzigen SMD- Bauteilchen zu löten war höllisch schwer, und so kam es das das Bauteil total verlötet wurde mit Lötzinn… Tja..

An Weihnachten gibt’s nen neuen, einen MDA Pro von Ebay *g*

Windows für Worksgroups im Praxistest

Mittwoch, 04. November 2009

Lang ists her aber mit hilfe einer VMWare kann man alte erinnerungen wieder aufleben lassen. Wir versuchen heute mal ein WfW System in unsere VMWare Netzwerkinfrastruktur zu integrieren.Das ganze ist zusammengefast in einer schönen Bilderstrecke weil ich zu faul war hier nen Halben roman zu schreiben ;) Es ist zu beachten das Windows 3.11 die Netzwerkfähige version von Windows 3.1 ist und einige der gezeigten features in der normalen Windows 3.1 Version nicht vrfügbar sind!

Für das WfW system habe ich mich für folgende Hardware entschieden:

  • 16 MB RAM
  • 1 GB Festplatte mit FAT Dateisystem
  • Emulierte AMD PCNET 32 Netzwerkkarte
  • 16 Farben VGA Grafikkarte

Anmeldung an WfW

Anmeldung an Windows für Workgroups.

Der mittlerweile Personalisierte Desktop

Der mittlerweile Personalisierte Desktop

Der mit dem Year 2000 patch ausgestatteten Datei-Manager

Der mit dem Year 2000 patch ausgestatteten Datei-Manager

Dateifreigabe

Dateifreigabe

Paintshop Pro

Paintshop Pro - Professionelle Bildbearbeitung für Windows 3.1

Volle 16-Farben pracht

Volle 16-Farben pracht

WinZIP 3.x

WinZIP 3.x

Mail: Nicht zu vergelichen heutiger Mail Protokolle, denn der Mailserver ist nichts anderes als ein Freigegebener Ordner im Netzwerk. Die Mails können nur im Netzwerk verschickt und Empfangen werden. Dieses Protokoll wurde noch bis Windows 98 unterstützt.

Mailfach

Mailfach

Der Posteingang

Der Posteingang

Adressbuch

Das Adressbuch - Darin werden alle im Netzwerk vorhandene Kontakte gespeichert

Kontaktdetails

Kontaktdetails

Mit WfW verbundene Computer

Mit WfW verbundene Computer

Speichern Dialog

Speichern Dialog

Das lokale Netzwerk durchsuchen

Das lokale Netzwerk durchsuchen

Ein kleiner Wehrmutstropfen gibt es dennoch: Beim versuch ein Netzlaufwerk zu verbinden bekommt man eine Fehlermeldung denn WfW kommt mit den NT-Freigaben nicht klar.

a

Fehler beim Verbinden

Auch einen FTP klienten gab es, der mit dem TCPIP Protokoll mitgeliefert wird, das man nachträglich installieren muss, allerdings rein textbasiert, also nix für GUI liebhaber!

Textbasierte FTP Navigation

Textbasierte FTP Navigation

Ebenfalls ist ein Telnet klient dabei.

Telnet

Telnet

Der letzte Internet Explorer für die Windows 3.x reihe war der IE5 in der 16-Bit ausführung. Er unterstützt keine PNGs und an Flash und Web 2.0 Anwendungen brauch man gar nicht erst denken.

Internet Explorer 5 16-Bit

Internet Explorer 5 16-Bit

40-bit verschlüsselung

40-bit Verschlüsselung

Mit hilfe von der “Video for Windows” erweiterung kann WfW auch einfache AVI Videos abspielen. Mit einer realen Maschiene bräuchte man dann aber Mindestens einen 100 MHz Prozessor damit alles flüssig läuft.

Multimedia unter WfW

Multimedia unter WfW

Apple bietet auch Multimedia- lösungen an.

Quicktime für Windows

Quicktime für Windows

Damit alles läuft, mit Internet und Netzwerk, braucht man wie oben beschrieben den nicht enthaltenen TCPIP-Treiber bzw. das Protokoll. Denn WfW unterstützt von Haus aus leider nur NetBios und NETBEU protokolle.

Verwaltung der Netzwerk- Hardware

Verwaltung der Netzwerk- Hardware

Verwaltung der IP und WINS sowie DNS einstellungen

Verwaltung der IP und WINS sowie DNS einstellungen

Windows 3.1-2009-11-03-23-53-22

Windows 3.1-2009-11-03-23-53-33

Internet Explorer 2.0 vs. NCSA Mosaic 1.0.x

Donnerstag, 20. August 2009

Ich kann’s einfach nicht lassen mit meinen Virtuellen Maschinen rum zu spielen und so ergab sich bei mir folgende Frage: Was ist besser, der NCSA Mosaic oder der darauf Basierende Internet Explorer 2.0

Da der IE2 aus dem Jahre 1996 kommt und auf eine neuere NCSA engine basiert also der zu unserem Test verwendete NCSA Mosaic 1.0 der aus dem Jahre 1993 stammt liegt die Antwort eigentlich auf der Hand, aber ich wollte mich persönlich mal davon überzeugen.

Also erst mal eine Virtuelle Maschine gestartet, eine Windows NT 4 Workstation mit SP6 noch ganz jungfräulich und mit IE2 vorinstalliert… Dazu noch vorher von meiner Privaten Webseite einen alten NCSA Mosaic 1.0 runtergeladen, entpackt und geöffnet…

Wir müssen bevor wir loslegen erst mal eine wichtige Einstellung treffen die ihr schon von meinen anderen Blogeinträgen kennt, nämlich einen Proxy vor unseren IE2

Menüpunkt Internet

Menüpunkt Internet

setzen, denn sonst kommt der IE nicht mit unseren Multihomes Webseiten klar. Dazu unter Systemsteuerung unter dem eintrag “Internet” die Adresse von einem offenen Proxyserver oder wie in diesem falle meinen Privaten Proxy der auf dem Netserver liegt, eintragen.

Jetzt öffnen wir mal den IE2 und Testen erst einmal ob google aufgeht! Google benutzt Multihomes Seiten das ist Sonnenklar und wenn wir da Erfolg haben dann kann nix schiefgehen:

Buggy aber es klappt!

Buggy aber es klappt!

Jetzt öffnen wir nochmal ein paar Seiten zum Test:

IE21

IE21

IE2 gibt Serverfehlermeldungen aus

IE2 gibt Serverfehlermeldungen aus

Bis jetzt ist es noch relativ normal, wenn man weiss das der IE2 nunmal älter ist als die Normalen Browser und das die Darstellung neuer webseiten so ziehmlich fürn Arsch ist. Allerdings wollen wir nun mal den NCSA Mosaic starten und mal gucken was uns dort erwartet :)

NCSA Mocaic Adresseneingabe

NCSA Mocaic Adresseneingabe

NCSA Misaic unterstützt wohl noch keine 256 Farben GIFs. Javascript und tralala funktionieren eh nicht bei einem Browser aus dem Jahr 93.

NCSA Misaic unterstützt wohl noch keine GIFs.Komisch denn 1993/94 GIF pupulär geworden ist mit dem Compuserve Onlinedienst der dieses Bildformat entwickelt hat. Javascript und tralala funktionieren eh nicht bei einem Browser aus dem Jahr 93.

Einfache Formularfelder werden auch nicht unterstützt! Der Browser scheint ein reiner Textbrowser zu sein.

Einfache Formularfelder werden auch nicht unterstützt! Der Browser scheint ein reiner Textbrowser zu sein.

Der Bugreport

Der Bugreport

Neuer PC

Montag, 04. Mai 2009

Jo ein neuer ist in meinem Besitz. Endlich:

http://www.sysprofile.de/id11068

Spielereien mit Internet Explorer 2

Mittwoch, 25. März 2009

Wenn einem langweilig ist macht man viel Mist, aber auch Interessante sachen wie zum Beispiel alte verstaubte Software zu benutzen. Wir haben hier einen Windows NT

Internet Explorer 2.0

Internet Explorer 2.0

Terminal Server 4.0 am laufen an dem wir uns mittels dem Windows eigenem Programm “Remotedesktopverbindung” anmelden. Da noch kein Servicepack installiert ist haben wir noch den Internet Explorer 2.0 mitdem man in heutigen Seiten wirklich gar nichts mehr machen kann. Der IE2 unterstützt weder das PNG Bildformat noch Javascripts oder frames. Wir sehen bei der Internetseite www.google.de unter IE2 das javascript codebrocken angezeigt werden und die seite nie fertig geladen werden kann weil neue Server eine Sogenannte “virtual homes” Funktion haben. Klatext: Da heutzutage mehrere Domains sich eine IP Adresse eines Servers teilen kann der IE2

Der IE2 auf der Microsoft.com

Der IE2 auf Microsoft.com

dasnicht auseinander halten sodass eine endlosschleife entsteht. Hier auf diesem Screenshot haben wir das umgangen indem wir einen Proxy dazwischen geschaltet haben der dieses Problem umgeht. POST oder GET befehle oder simple Formularfelder werden natürlich unter IE2 korrekt dargestellt. CGI und die älteren Protokolle die Server gesteuert sind laufen natürlich auch. Auf Microsoft.com sehn wir auch das umengen an Codemüll und fehlenden Bildern zu sehen sind. das kommt wie gesagt von der fehlenden unterstützung von PNG dateien, Javascript und bestimmten Server- Protokolle die auf der heutigen MS webseite angewendet

Die Netserver HP ist IE2 freundlich... Naja fast...

Die Netserver HP ist IE2 freundlich... Naja fast...

werden. Es gibt aber auch Webseiten die er fast fehlerfrei anzeigen kann, nähmlich reine Textseiten die mit GIF-Bildern oder JPG dateien “verschönert” worden sind. Allerdings findet man Heuzutage fast keine Seiten mehr mit solch einer Formatierung denn der IE2 unterstützt KEIN CSS und da heute sogar an einfachsten Seiten mit CSS rumgewurschtelt wird kann man auf korrekt dargestellte Webseiten die für IE2 optimiert sind nur noch unter Unixer kreisen finden die ja am liebsten mit “Lynx” unter der Konsole surfen *g* Die Netserver Homepage die nur aus gegliederten GIF dateien besteht zeigt er fast korrekt an. Lediglich die PNG Grafik die die Uptime anzeigen soll ist

Downloaden mit dem IE2

Downloaden mit dem IE2

verschwunden. Auch lustig ist der Download Dialog wenn man etwas runterlädt. Dort hatte Microsoft ja bis zur Version 5.0 einfach “Datei speichern” anstatt Downloaden gesetzt, und genau so ist es nun hier zu sehen… Eine süße kleine Balkengrafik sehr schlicht und monoton gehalten informiert einen über den Download status… Recht lustig weil gerade eine 75 MB große Datei gedownloadet wird die für damalige verhältnisse utopisch groß war ^^ Die Winhistory Webseite wird korrekt angezeigt wenn auch ohne CSS der sich unten am footer sammelt und den Rest der Seite mit Codemüll anfüllt *g*

Pfade mit Photoshop7

Montag, 09. Februar 2009

Cellshading mit Photoshop 7.0

Cellshading mit Photoshop 7.0

System:   Photoshop 7.0

Mich fragen immer einige Leute wie ich immer den Schatten bzw. immer so gerade Linien hin bekomme, und muss ich immer antworten das ich das alles mit Pfaden mache. Klar es gibt einige Leute die benutzen immer Weichzeichner und ihre Bilder zu Kolorieren.. Aber ich gehöre zu denen die das Cellshading einigermaßen beherrschen und das in ihrer Kunst gut umsetzen können. Ich will hier ein bisschen erklären wie man mit Pfaden Arbeitet und wie man richtig Schatten im Cellshading verfahren in

(1) Reiter Pfade öffnen...

(1) Reiter Pfade öffnen...

Zeichnungen erstellt.  Wir müssen zunächst einmal Rechts unten(1) auf den Reiter “Pfade” klicken und eine neue Pfadebene erstellen. Nachdem wir das gemacht haben werden wir mit dem Pentool einen Pfad erstellen den wir mittels diesen kleinen Ärmelchen(²) ausrichten können. Indem wir

(2) Pfad richtig Ausrichten

(2) Pfad richtig Ausrichten

die „STRG“ taste drücken und die Ärmelchen greifen können ohne das eine neue Pfadkomponente dabei entsteht, können wir unseren Pfad anpassen. Wenn es dann wie gewünscht ausgerichtet ist müssen wir den Pfad schließen, nutzt dabei am besten die Lineart um evtl. Farbüberlagerungen zu retuschieren. Nachdem der gewünschte Pfad erstellt ist müssen wir erstmal eine neue Ebene erstellen. Rechts unten da wo wir die Pfadebene erstellt haben, müssen wir auf den Reiter Ebenen klicken und erstellen eine neue Ebene(rdewsa). Nachdem die ebene erstellt ist gehen wir zu der eigentlichen Aufgabe, des Ausfüllen des Pfades… Dazu einen Rechtsklick machen und auf “Pfadfläche füllen” klicken, zuvor nicht vergessen die Vordergrundfarbe auf Schwarz zu stellen. Wenn ihr Neulinge auf dem Gebiet seid werden ihr jetzt erstmal erschrecken weil die Fläche die wir gefüllt haben Schwarz ist, und natürlich unmöglich aussieht. Aber keine angst das werden wir nun ausbessern indem wir die Deckkraft der Pfadauswahl verändern bzw. vermindern. Dazu oben bei dieser Prozent anzeige drauf klicken(³) und mit dem

(3) Deckkraft ändern

(3) Deckkraft ändern

Schieberegler “20%” einstellen. Natürlich ist es euch selber überlassen wie stark ihr euren Schatten haben wollt. Aber in unserem falle bei diesen Twicky- Bild müssen wir 20% einstellen. Ihr seht ihr habt einen Cellshading Schatten erstellt der sich auch recht gut sehen lassen kann! Es ist gar nicht immer so schwer wie es aussieht. Dieses Bild könnt ihr im übrigens in der Adult Art Galerie bewundern…