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Mission Plattentausch: Debian Server

Donnerstag, 15. April 2010
Vorbereitung

Vorbereitung

Nachdem ich schon erwähnte das es den Festplatten in meinen Notebookservern, auch “Harz4 Server” oder “Harzer Host” genannt, allmählich die Lebenskraft entweicht, musste ich Handeln und Tauschte gestern erst mal die Festplatte von „netserver“ aus. Festplatten leben nicht ewig, denn durch ständiges an und Ausschalten des PCs aber auch durch Benutzung “leiern” Festplatten mit der Zeit eben aus, da sie eben immer noch Mechanik enthalten und getreu der Physik kann man kein Gerät herstellen das keine Verlustleistung hat, siehe auch Energieerhaltungssatz. Gerade bei alten Platten also der Generation bis zum Jahr 2001 hört man es ! Denn alte Platten kündigen ihren baldigen Ton meistens mit einem lauteren Laufgeräusch an, das dann im Laufe der Zeit zu einem „Flex“ ähnlichen Geräusch wird bis hin zum klingeln. Gefolgt wird ein Plattentot dann von langsam fehlerhaften Sektoren auf der Platte. Das waren die Alten Festplatten, denn die neuen Festplatten, also die Aktuellen die man sich im Laden kaufen kann und auch die schon etwas in die Jahre gekommene IDE Generation, wird nicht lauter… Nein, denn diese Kameraden fallen einfach von jetzt auf dann aus. Also man hört nur noch ein klackern und das war es dann.

Netserver liegt auf dem Rücken wie eine Schildkröte

Netserver liegt auf dem Rücken wie eine Schildkröte

Soweit kam es bei meinen Serverplatten jedoch nicht denn lediglich die alte, kreischende aber dennoch funktionstüchtige, 6GB Festplatte musste raus.  Da der netserver die Routing aufgaben in meinem Netzwerkübernimmt musste ich zunächst die Clientrechner im Netzwerk auf den Router Gateway und auch dem T-Online DNS verpassen damit man mit denen überhaupt ins Internet kam.  Nachdem dies erledigt war konnte ich das momentan auf dem Server vorhandene Debian 4.0 System runterfahren und den Server bzw. das alte Dell Notebook auf meinen Schreibtisch legen. Um nachher bei der Installation Netzwerkzugriff und Strom zu haben habe ich das Netzteil und  das Netzwerkkabel das beides aber noch nich angeschlossen wurde bereit gelegt. Das Netzwerkkabel habe ich einfach an eine Freie buchse des Switches im Rechenschrank gesteckt.

Die hat ausgedient...

Die hat ausgedient...

Dann begann die Bastellei. Die Festplatte des Notebooks verbarg sich an der rechten Seite des Gehäuses und war mit Schrauben gesichert. Ein Glück denn bei den neueren Notebooks werden die Platten aus Designgründen schön versteckt damit man gleich das gesamte Notebook auseinander nehmen muss. Dies ist hier nicht der Fall sodass ich ganz einfach, nachdem ich die Schrauben gelöst hatte, das Caddy rausziehen konnte worin die Festplatte lag. Das sogenannte “Caddy” ist wie eine Schublade in der die Festplatte drinnen liegt und befestigt wird. An der Festplatte vorne ist meist ein Adapter der den normalen 2,5′ IDE Anschluss mit dem Stecksystem der unterschiedlichsten Hersteller kreuzte. Diesen Adapter schraubte ich erst mal ab, aber Vorsichtig und ich passte auf wie der Adapter lag, denn auch wenn das Verpolen ausgeschlossen war, wegen

Das Festplattencaddy

Das Festplattencaddy

eines Fehlenden Pins auf der Festplatte, wollte ich auf Nummer sicher gehen. Die Alte Festplatte musste ich nur noch behutsam aus dem Caddy befreien und zur Seite legen.

Nun konnte ich die Neue Festplatte auspacken und sie in das Caddy legen. Eine stink normale 2,5′ 40 GB IDE Festplatte vom Conrad. Gut das noch ein paar günstige 2,5 IDE platten gekauft werden die eine für ältere Notebooks akzeptable Kapazität haben. Denn der in meinem Servernotebook enthaltene IDE Bus im Chipsatz, ein Intel 440BX, hat eine Maximale Ansprechgröße von 64 GB, sodass man nicht unnötig die Volle Breite ausnutzen sollte da das oft zu Fehlern führt. Die neue Festplatte schraubte ich dann also schön fest und schon den Adapter des Caddies vorsichtig auf die IDE Anschlüsse der Platte. Nun konnte ich den gesamten Caddy wieder reinschieben wie eine Schublade die ich dann auch festschraube.

Die neue Festplatte sammt Adapterbrücke

Die neue Festplatte sammt Adapterbrücke

Die wichtigsten Arbeiten waren nun erledigt. Allerdings musste ich noch gucken ob die Festplatte im BIOS überhaupt erkannt wird, weil wie gesagt der 440BX Chipsatz soll ja sehr pingelig gewesen sein der damals Standardmäßig in viele Modelle eingebaut wurde. Im BIOS dann Gewissheit, die Festplatte wurde wunderbar erkannt und zeigte die Volle Kapazität von 40 GB an. Nun konnte es ans Installieren gehen.

Grünes Licht im BIOS

Grünes Licht im BIOS

Als Betriebssystem kam wieder ein Debian zum Einsatz in der Aktuellen Version 5. Da ich vorher vor dem Plattentausch noch schnell ein Backup gemacht habe von “etc”, “home” und “www” brauchten wir nur zu installieren, als das Betriebssystem stand, und bequem die Config-Dateien des Backups zurückspielen. Der Server mache wieder seine gewohnte Arbeit und ich habe jetzt schön viel Platz für Programme die ich dann in meinem Netzwerk dann freigeben kann. Nächste Woche kommt dann Triton dran, mein Windows Server bei dem das dank Active Directory und Gesamtstruktureller Vertrauensstellung komplizierter und eine ganz andere Sache wird.

Support für Debian 4.0 wird eingestellt

Freitag, 22. Januar 2010
Debian 4.0

Debian 4.0

Eigentlich sehr schade das Debian den Support für seine gleichnamige Distribution einstellt. Die Unterstützung von Debian ‘etch’ mit Sicherheitsupdates wird zum 15. Februar eingestellt. Dann heißt es selber kompilieren und Löcher selber stopfen :D

Quelle

BSD-Games

Mittwoch, 04. März 2009

Jeder der sich ein bisschen mit der Geschichte von Unixbasierten Betriebsystemen auskennt weiss das es konsolen Spiele gibt. Das sind spiele die ohne große Grafik auskommen und meist nur aus den Farben Schwarz und weiß und Buchstaben sowie Zeichen gegliedert sind. Diese kleinen und meist auch schlichten games sind gerade bei Systemadministratoren beliebt wenns mal gerade nichts zu tun gibt. Das es diese Spiele die schon bei dem alten BSD Unix dabei waren, noch unter Linux gibts hat Historische gründe auf diese ich hier aber nicht näher eingehen möchte. Das verwendete System hier ist ein Debian GNU Linux mit 2.6 Kernel mit dem wir jetz ganz einfach mal also root “apt-get install bsdgames” eingeben um diese Spiele zu bekommen. Wenn die Installation abgeschlossen ist rufen wir das Verzeichnis /usr/games/ auf:

Das Games- verzeichnis

Das Games- verzeichnis

Habe hier mal die Games aufgezählt die für mich interessant waren:

BSD-Tetris

./bsd-tetris

BSD Tetris ist ein kleines Tetrisspiel das sehr schlicht gehalten ist und aber richtig spaß macht! Bedient wird es mit der J-Taste um die Steine Links zu bewegen, K um die Steine zu rotieren und L die Steine Rechts zu bewegen und die Leertaste um zu droppen. Die Highscore wird nach jeden spielen gespeichert und kann immer abgerufen werden. Richtig spaß macht es wenn man via SSH einen zweiten Spieler einläd und dann zu zweit um die Highscore spielt.

Wargames

./wargames

Jeder der den Film “Wargames” kennt weiss was dieser Satz bedeutet! Dieses “Game” is eigentlich kein Spiel im eigentlichen sinne sondern eher ein Joke der schöpfer dieser spiele Sammlung. Ein “Greetings Professor Falken” würde aber besser rüberkommen *g*

Rain

./rain und ./worms

Die Anwendungen “rain” sowie “worms” sind auch keine spiele im eigentlichen sinne sondern eher eine Animation. Diese hier soll Regen darstellen der fällt.

./hangman

./hangman

Jeder der schonmal eine Freistunde in der Schule hatte kennt dieses Spiel. Allerdings sind hier nur englische Wörter zu erraten und diese sind auch meinstens Fremdwörter, also nicht sehr einfach.

./adventure

./adventure

Adventure ist sowas wie ein Rollenspiel in Textform gegen den Computer. Vorrausetzung ist wie in jedem BSD Game Englisch. Hier habe ich mal sinnlose wörter eingegeben um zu demonstrieren das das Programm nachfragt bei unbekannten befehlen, wie “ok” oder “lol

./cribbage

./cribbage

Cribbage” ist ein Textbasiertes Kartenspiel. Wers mag – mein dings ists nicht.

./hunt

./hunt

Hunt scheint sowas wie ein Multiplayer brettspiel zu sein. Ich konnte aber leider nicht rausfinden wie es bedient wird, da auch keine Dokumentation für das Spiel verfügbar ist.

./phantasia

./phantasia

Scheinbar auch ein Rollenspiel.

Alle anderen games wollten nicht starten bzw, sie Reagierten nicht. Was auch immer das ist.

Wir idlen um die Wette, ohne rast und ohne Ziel…

Sonntag, 22. Februar 2009

Tja, der wohl am meisten idlende Linux Server der Welt, der Net.Server ^^

tote Hose...

tote Hose...

Musste einfach mal festgehallten werden ^^ Der load is normalerweise immer bei 0.00 aber auf dem screenshot ist er mal ausnahmsweise auf nem höheren wert \o/

Debian “Lenny” ist draußen

Sonntag, 15. Februar 2009

Tja Debian 5.0 “Lenny” ist heute am 15.02 nach vielen verzögerungen nun endlich rausgekommen! Lenny bringt einige änderung mit nähmlich den Kernel 2.6.26, X.org 7.3 und  Gnome 2.22.

Debian Homepage

Debian “Lenny” wohlmöglich am Valentinstag

Mittwoch, 11. Februar 2009

Wenns nach heise.de geht soll die neuste Debian GNU Linux Version 5.0 am Valentinstag erscheinen. Laut den Debian Entwicklern soll der Kernel komplett neu sein und

Debian GNU Linux

Debian GNU Linux

neure Hardware unterstützen. Auch Debian 4.0 ist aktualisiert worden und soll in der version 4.0.r7 mehrere Bugfixes enthalten und einige Verbesserungen Enthalten… Die Aktualisierung beschränkt sich da nur auf die Systemstabilität und hat keine neuen Features an board. Das soll sich mit Debian 5.0 “Lenny” ändern, deswegen werde ich es wohl möglich wenn es Hugo überlebt, ihn damit betreiben als Ersatz Plattform. Bin aber noch unentschlossen ob ich die grafische Oberfläche fluxbox, Gnome oder KDE benutzen soll… Ich denke es tendiert eher nach Gnome. Für meinen NET. Server kommt kein wechsel in Frage dennich bin froh das die kiste überhaupt läuft.

Der “Zwerg” im Schänkchen

Dienstag, 18. November 2008

Als ich vor einiger Zeit immer öfter mitbekommen habe das immer mehr Leute sich zuhause einen eigenen kleinen Webserver hallten, sagte ich mir “warum du nicht auch?” Gesagt getan… Ich wollte also einen eigenen Server, also einen Kumpel ausm Nickforum angeschrieben. Ich sagte ich wollte einen Windows basierten Webserver haben wo ich eine mehr oberwenig große Webseite hosten möchte und der meine Arbeitsgruppe “MSHOME” verwaltet. Nun Hardware war so gut wie keine da, weil ich vor kurzem all meine Hardware verschenkt habe, leider, aber egal, kommen wir zum eigentlichen Thema – Dem ersten Server. Ich also wie gesagt meinen Kumpel angeschrieben – ich hatte zu dem Zeitpunkt keinen Plan von irgendwelchen Servern oder Netzwerktechnik! Ich Sagte zum Andi, „Sach mal ich will einen Server haben usw.“ Er dann so „ja klar kein Thema, machen wir“… Also den uralten DELL Laptop aus der Kiste gekramt und soweit fertig gemacht. Angeschaltet und: Uii Windows 98SE ist drauf! Ich dachte mir Naja Windows 98 ist doch auch ok” Naja, VNC drauf geklatscht und Kumpel machen lassen… Da ich damals unbedingt FTP wollte, weil bei Windows 98 die Netzwerk Umgebung immer zickte (Mal ging’s mal nicht) sodass ich nicht in der Netzwerkumgebung auf das online Verzeichnis zugriff hatte… Wir wollten also FilzeZilla FTP drauf machen, erwies sich dann aber als schwierig, weil die neusten Versionen nur unter Windows NT laufen und für Windows 98 gab es erst recht keine FTP Server… Ich dachte mir schon “das wars” aber der Andi hatte noch ein Ass im Ärmel, er installierte einen Browserbasierten FTP Server! Nach stundenlangem hin und her und Problemen und gebastel mit dem Apache, wars dann geschafft! Der NET.Server in seiner primitivsten Form.
Ich also total stolz, und war bereit das Teil mindestens 200 Tage laufen zu lassen. Ich suchte einen geeigneten Platz für den Server und stellte ihn auf das Regal über dem Fernsehgerät…  mmh… Das ding ist Laut und hell…. Es war 04:00 Uhr und ich legte mich ins Bett um zu schlafen. Ich konnte aber nicht einschlafen weil der verdammte Server auch mit ausgeschaltetem Bildschirm Sau hell war… Ich also Aufgestanden (Es sollte nicht das letzte Mal sein) und die Klappe runter gedrückt. *sum sum sum klick* Toll… Jetzt iss er im Ruhrzustand…Ich also wieder klappe aufgemacht und AAAHGHH!! Apache wurde beendet etc., also alles neustarten usw. Gegen die Lautstärke konnte ich auch nichts machen und beschloss mich einfach damit abzufinden. Der Server lief einen Tag und eine Nacht und hatte 1T auf der Uptimer Uhr. Bis ich am Morgen des zweiten Tages zur Kontrolle den Bildschirm aus dem Leerlauf  zurückbrachte, fielen meine ganzen Pläne den Bach runter… Bluescreen.. Und was fürn Prachtkerl “System ist ausgelastet” superklasse -.- Naja das wars dann erstmal für 3 Monate mit dem Server…

Bis ich wieder auf die Idee kam und noch eine alte Windows 2000 CD gefunden hatte die ich dann auch flux auf den Server installierte. Nach dem Setup das einigermaßen zügig voran ging startete der Desktop… Und startete, und startete.. *schnarch* Man-o-Meter würde Spannik jetzt sagen.. Ich also fast 2 Minuten gewartet bis der oben war, ich rechnete schon mit dem schlimmsten, aber Hey! So flüssig wie mit Windows 98! Cool! Jetzt hab ich NT und gleichzeitig die Performance von Windows 98! Man war ich stolz, ich gleich den ganzen Server kram installiert… ABER STOP! Windows Update meldete sich und wollte die Updates installieren, Ich dann „jo warum nicht…“ Also installierte er nach fast 5 !!! Stunden waren alle Updates drauf, aber der Rechner war nicht wiederzuerkennen :( Lahm wie sau und scheinbar schwer von begriff… Naja dachte ich mir, das Issen Server der soll “Servern” und nicht schnell laufen. Also wieder alles eingerichtet hat auch wieder 2 Tage gedauert, und siehe da… Er läuft. Unglaubliche 5 Tage wurde der NET.Server mit Windows 2000 SP4 betrieben!! WOW 5 Tage !!! Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen! *Ironie* Naja egal, ich wollte ja damals den Server per Remote, sprich “VNC” bedienen… Aber als ich immer auf die Konsole wollte merkte ich das mein Grafiktreiber den Windows 2000 da für diese Steinzeit Grafikkarte bereitstellt, angefangen hat mich nicht mehr zu mögen :( Immer wenn ich per VNC auf den Desktop des Server zugreifen wollte gab’s Grafikfehler und ich konnte den Rechner nicht mehr aus dem Ruhezustand zurückholen.. Ich sagte mir schon “So eine Scheiße!” Da schein das Thema “Server” in weiteferne gerückt zu sein! Aber.. Mein sehr guter Freund ritti, ein wirklichter “EDV Gott” der es schwer aufm kasten hat, sagte mir „nicht gleich verzweifeln, Versuchs doch mit Windows NT Terminalserver!“ Das war der Startschuss! Ritti und ich nahmen uns nenn tag “frei” und machten meinen Server! Ich rechne das ihm immer noch heute sehr hoch an das er sich Zeit für mich genommen hat. Also Erstmal ne Windows NT Terminal Edition besorgen… Damals noch über Skype ganz lässig “Ich hab sowas nicht – hasst du? ” Klar! Ich hatte noch eine Bootbare CD gefunden mit dem man das Setup programstarten konnte! Denn ein großes Handicap hatte mein Server… Er hatte kein Diskettenlaufwerk! Eigentlich Fatal, weil diese alten Windows Versionen noch auf Diskette verkauft wurden und selbst die CDs waren nicht Bootfähig, aber Ritti hatte da eine hergezaubert, frag mich nicht woher :D Also CD ins CD Laufwerk und starten lassen… Mit Parametern wurde dann endgültig klargemacht das wir von CD starten.. Und siehe da TADA!! Ein Windows NT typischer Setup- Screen im DOS Modus :) Also ging es los… Wir ließen ihn installieren, Netzwerk einrichten etc… Bis das erste Problem auftauchte! Bei der Installation des TCP/IP Protokolls blieb der Balken auf einmal stehen weil er, wie sich später herausstellte, das Diskettenlaufwerk nach den Treibern absuchte.. Resultat ? Neustarten -.- Und den ganzen Mist nochmal von vorne… Ich Überbrückte das aber mit einer speziellen CD einlege und wieder rausnehm Reihenfolge…! Also an einem bestimmten Punkt die CD rein ne andere rein und dann wieder rein. Stellte sich als Bastelei raus weil der Laptop ja nur ein CD Laufwerk hatte, indem auch der Installationsdatenträger eingelegt war. Endlich!!! War schon am aufgeben, aber es ging weiter… Jetzt hieß es die Netzwerkkarte Installieren…Eine uralte Xircom PCMIA Karte mit 32bit Bus. Super dachte ich mir… Ich also CD rein mit Treiber, ging aber nicht, weil Windows NT also die richtig alten NTs nur .inf Dateien als Treiber akzeptieren… Puh also Google befragt, da fand ich aber nur .exe Dateien… Komisch das von diesen Ominösen “Treiber Webseiten” stand das das auch für Windows NT 4.0, wozu ja der Terminalserver auch gehörte, ginge. Ritti war schon ganz aus der Puste, Weils immer wieder neue Probleme gab :D Aber ritti hatte da auch was in seiner “Zauberkiste” und zwar hatte er auf irgendeiner CD bei sich zuhause noch alte inf Treiber rumfliegen! Bedenkt das wir die ganze Nacht Durch geskypt haben und immer in Verbindung waren… Also Webcam angemacht und auf den Laptopscreen gerichtet, damit er mir helfen konnte den Server lauffähig zu bekommen. Wie gesagt, die inf Treiber, hatte er mir geschickt und jetzt war das Problem, das der Server ja kein Diskettenlaufwerk hatte und ich leider einen 4,5 MB großen Treiber auf eine einzelne CD brennen musste. Naja hatte grade erst ne frische 300er spindel gekauft. Also CD eingelegt den Treiber für die Netzwerkkarte installiert. Hui… Es erschien ein Fenster wo er die IRQs wissen wollte von der karte… Toll, hab da ja keinen Schimmer von, irgendwas eingestellt und das Setup zu ende installieren lassen… Endlich, Das Betriebssystem startete.. Leider halt ohne Netzwerk, obwohl das Netzwerkkabel in der Buchse steckte… Es folge ein bastel- Marathon. Ritti erklärte mir nebenbei noch die Aufgaben dieser Terminalserver von damals noch während ich versuchte den richtigen IRQ zu finden, aber leider war das aussichtslos, weil es so viele verscheidende Kombinationen gab. Also sagte ich zu ritti das es einfach wäre auf der Zweiten Partition einfach Windows 2000 nochmal zu installieren und dort mit dem Windows 2000 Geräte Manager den richtigen IRQ zu finden, da Windows NT 4.0 keinen solchen hatte. Also wieder in die Hände gespuckt! Es war mittlerweile 3 Uhr Morgens und ich war noch beim installieren, die Webcam auf den Bildschirm gerichtet das ritti was sieht. Nebenbei unterhielten wir uns über Gott und die Welt, und vor allem über EDV Krimskrams, dass ich echt interessant fand. Also Windows 2000 startete ohne Probleme und ich schrieb die notwendigen Daten ab. E/A- FC00 – FC7F Speicherbereich: FF9FF 800 – FF9FFFFF ergibt also IRQ 9! Gar nichts so schwer, allerdings brauchten wir da die Speicherbereiche, und von denen gab es hunderte. Also wollten wir wieder in Windows NT Terminal Server starten, um die Windows 2000 Partition zu löschen. Wurde aber nix draus denn Windows NT 4 produzierte einen schönen Bluescreen mit der Meldungen NTFS_BROKEN so in der Art hallt… Herrlich, Windows 2000 hatte es irgendwie geschafft das NTFS Dateisystem des Terminalservers zu vermurksen, und das obwohl Win2k auf der anderen Partition lag !! Denn ihr müsst wissen das NTFS von NT4 und das von 2000 sind verschiedene Versionen. Sie können zwar gelesen werden von den Betriebssystemen, aber sie können nicht vom Kernel angesprochen werden. Naja sei es drum. Es war mittlerweile 4 Uhr moins und die Vögel haben schon gezwitschert… Ritti wich mir nicht von der Seite, denn er wollte das teil ja auch noch rennen sehn ;) Also wieder alles auf null, komplette Festplatte formatiert, und alles nochmal neu drauf…Dann die Daten in das Fensterchen eingetragen: SCHEISSE!! Den Speicherbereich den wir brauchen bietet der Treiber nicht an! -: Naja ich war eh schon am aufgeben sodass ich den nächst gelegenen Speicherbereich auswählte. Dann wie Windows NT 4 startete traute ich meinen Augen nicht, die LED der Netzwerkkarte leuchtete, weil wir vorher ja schon die Daten eingetragen hatten :D Ich jubelte laut, und der ritti musste einfach nur lachen ^^ Tja dann ging’s los mit dem konfigurieren des Servers! VNC drauf, ritti übernimmt -  Machte einen Heiden spaß und ich lernte dabei auch was, weil mir ritti alles genau erklärte… Wir waren dann soweit den Server soweit “abzuschließen” das heißt das die Konfiguration komplett ist und das wir ihn in den Schrank stellen! Das machten wir auch, und… Wunderbar, der Lüfter war aus weil NT4 die CPU nicht so viel belastet, ich konnte den Display des Servers runter drücken ohne das er in den Ruhezustand ging – PERFEKT!! Der Server lief nun 39 Tage lang ohne Probleme, als ich beschloss mit dem ritti zusammen den alten NT Server, IPv6 tauglich zu machen… Bei Microsoft fanden wir auch die passende Treiber Software etc. Also schweren Herzens Neugestartet nach der Installation, wegen dem Uptimer Project *g* und Zack ne kernel Fehlermeldung! Aber kein Bluescreen! Es war ein Dialogfenster in dem irgendwas von Kernel32.dll;Kernel32.dll;Kernel32.dll stand… Ganz komisch… Dann kam es auch zu anderen Probleme zum Beispiel das das Betriebssystem so alt war das einige System dll’s nicht mehr aktuell waren und sich Software zwar installieren lies die für NT war aber beim Starten immer ne Fehlermeldung rausgaben! Das endete dann so das ich nicht mal mehr diese webserver Software “XAMPP” bedienen konnte weil das php Interface verbuggt war.Schweren Herzens entschied ich mich dann mit ritti zusammen den Server wieder komplett platt zu machen und Linux drauf zu spielen. Ritti hielt mir schon zu NT zeiten immer vor “warum kein linux” :D Also Neuste Etch Webinstall Distro gezogen von debian.org und installiert! Völlig ohne Oberfläche, einfach nur Konsole – Reiner Text!

Nach dem wir installiert haben wurde die Netzwerkkarte gleich ohne irgendwelche fragen erkannt und installiert und alles funktionierte auf Anhieb! Ritti konnte gleich via SSH drauf zugreifen, und stellte mir alles ein! Mittlerweile habe ich einen DNS Server, Teamspeakserver,IRC, ipv6 und so viel mehr drauf laufen! Linux ist tatsächlich das perfekte Betriebssystem für den Server und er läuft bis  heute ununterbrochen! Mittlerweile läuft der Server sehr stabil, und er ist aus dem täglichen Alltag nicht mehr weg zu denken, schließlich löst er meine DNS auf und sorgt dafür das mein IRC Netzwerk läuft. Außerdem ist es immer praktisch eine Linux Konsole zu haben, wenn man mal was kompilieren must, vor allem wegen den vielen Laufzeitumgebungen und den Programmiersprachen. Rittis Server läuft nach dem gleichen prinziep wie meiner: Laptop, geringer stromverbrauch, Linux…
Also hatte ich also Linux drauf… Zuerst wusste ich nicht was ich damit anfangen soll. “Hää ? Kein Desktop ? Wasn Scheiß” dachte ich an manchen Tagen. Ich kann aber nur sagen, das ich mir kein besseres Betriebssystem vorstellen kann als Linux für diese art von Rechnern. Vor allem wenn der Server, wie in meinem falle, nur 128 MB RAM und einen 366 MHz Prozessor verfügt. Ein Linuxsystem völlig ohne Oberfläche das rein textbasiert ist, entlastet die System Ressourcen entscheidend und bringt auf kurz oder lang einen entscheidenden Leistungschub! Auch entlastet die geringe Leistungs- Anforderung auch die Hardware, und natürlich auch den Geldbeutel. Man muss erstmal versuchen einen Server auf einen Desktop PC aufzusetzen, sprich, ein 500W Netzteil 1 GB RAM etc. Da kommt man nach ein paar Monaten schon auf 200 Euro mehr auf der Stromrechnung. Deshalb sind solche “hyper Server” im Privatbereich nie lange am Netz. Deshalb sage ich, wenn auch ihr einen solchen Server haben wollt: Benutzt keinen Desktop Rechner! Benutzt nur einen Laptop bzw. Notebook für euer vorhaben.
Ritti und ich hatten also aus meinem Windows 98 Laptop einen vollwertigen kostengünstigen Linux Server gemacht. Eine regelrechte eierlegende Wollmilchsau! Auf Linux klappte die IPv6 Unterstützung auf Anhieb, keine Neustarts etc. Das Coole an Linux ist, das es scheinbar Modular aufgebaut ist d.H das wenn ich etwas installiere oder änder, das ich nur die Anwendung neustarten zu brauche, nicht das ganze System. Später kahm dann ein IRC Server hinzu der auf unter Windows NT lief, aber hier einfacher zu installieren war als unter Windows. Einfach die Pakete gedownloadet, Kompilieren lassen und die Config bearbeiten, wobei mir Ritti half und ich persönlich nicht durchgestiegen bin ^^ Zurück zum IPv6: Dar hier IPv6 nur durch sogenannte “Tunnelbroker” verfügbar ist, haben wir uns so einen angeschafft. Das war auch der Grund warum wir unter NT4 neustarten mussten weil wir den IPv6 stack installieren wollten. Dummerweise lief das Program nicht und der Tunnelbroker SixXS lehnte meine Mitgliedschaft eh ab. Naja unter Linux hatten wir dann einen neuen Tunnelbroker nämlich “freenet6″ dieser erwies sich dann aber als absoluter Müll weil die Pingzeiten katastrophal waren. Nun ja, ich gab nicht auf und stellte das Problem mit SixXS klar, sodass ich doch einen Tunnel bekam. So das es nun möglich ist eine DNS Auflösung zu ermöglichen und Namensserver etc. Das Gute an IPv6 ist das man keine Ports forwarden muss und das man keine 24 Stunden Trennung hat Naja wie auch immer, Linux war auf dem Server und bis heute gab es keine Probleme damit. Es amen kleine Spielereien wie TeamSpeak drauf, als Skype Ersatz, oder kleinere Konsolen spiele, wie Tetris. In Linux gibt es auch kleine Erleichterungen wie zum Beispiel einen Download Manager! Ja ganz genau einen Downloadmanger unter der Konsole! Damit ließen sich leicht Dateien runterladen. Das Zielverzeichnis musste man einrichten indem man zum gewünschten Zielverzeichnis navigierte z.B cd /var/www  wie in diesem Falle.

Zugegeben die Tastaturbedienung dieses Servers ist am Anfang ungewohnt, aber wenn man den bogen raus hat macht es sogar Spaß! Die Maus die bislang immer am Server gesteckt hatte habe ich schon lange nicht mehr angeschlossen! Tja, leider explodierte dann das Notebook und mit dem Server wars aus^^ 144 Tage lang hats gedauert und muss sagen, es war geil :)