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IKEA-Serverschrank – Lüfter

Samstag, 29. Mai 2010
Selbstbau Schranklüftung

Selbstbau Schranklüftung

Um uns mal wieder unserem IKEA Selbstbau Serverschrank zu widmen und gerade jetzt wo es wieder etwas wärmer

Unser IKEA-Serverschrank

Unser IKEA-Serverschrank

draußen wird, wird es Zeit mal über Kühlung zu sprechen… Am besten ein kleiner Lüfter der oben hinein bläst und weiter unten die warme Abluft raus pustet.

Um sowas zu realisieren brauchen wir eine Stichsäge, Zollstock, Schraubendreher und einen kleinen Ventilator ca. 19cm Radius erhältlich in jedem Baumarkt.

Im Grunde einfach das Dach abschrauben, und erst mal mit den Zollstock den Radius des Ventilator Gitters ausmessen. Am besten abschrauben vom Ventilator und sich Markierungen auf dem Holz machen. Danach mit einer Stichsäge ausschneiden, zuvor noch den stand fuß abschrauben den wir ja nicht mehr brauchen. Das ganze wird nun auf das Brett angepasst sodass der Ventilator einfach durchguckt. Das ganze wird nun wieder an den Schrank geschraubt und schon hat man eine selbstbau Lüftung.

Das ganze bin ich aber noch am Testen, also Geduld ;)

Mission Plattentausch: Windows Server

Samstag, 17. April 2010
Triton beim Sichern

Triton beim Sichern

Nun wurde es doch keine Woche draus allerdings konnte ich sonst auch nicht so früh damit anfangen. Da der Plattentausch vom Netserver reibungslos von statten ging konnte ich mich gestern an den Windows Server “Triton” machen und dort die Platte Tauschen. Wie ich schon im letzten Blogeintrag erwähnte ist das einfache neu installieren eines Domänencontrollers der obendrein auch noch eine Vertrauensstellung mit einem anderen DC hat nicht möglich. Möglich ist es zwar allerdings dürft ihr euch dann sicher sein dass euer Netzwerk zusammenkracht und gar nichts mehr geht und ihr euch nicht mehr in der Domäne mit eurem Konto anmelden könnt da die Master-Rollen und die SIDs nicht mehr stimmen.

Jedenfalls musste ich auch bei Triton handeln, und machte als ersten Schritt erst mal mit dem hausinternen Sicherungsprogramm vom Windows 2000 Server ein simples Backup und sicherte auch den Systemstatus. Danach griff ich zu einer Knoppix CD, einem Linux das komplett von CD Startet, ohne Installation.

Der Windows Server "Triton"

Der Windows Server "Triton"

die ich dann booten lies, und wartete bis ich auf der Shell war. Auf der Shell dann musste ich erst mal der Netzwerkkarte eine IP geben da bei mir für DHCP der Triton verantwortlich war, der ja gerade indisponiert war. Nachdem ich das getan habe Mountete ich erst mal mit CIFS eine Netzwerkfreigabe meines normalen Arbeitsrechners.

Jetzt kopierte er eine wunderbare 1:1 RAW-Kopie der Festplatte samt Bootloader und Bootsektor in die Freigabe des Gastrechners. Jetzt hieß es

Die Knoppix-Shell

Die Knoppix-Shell

erst mal Abwarten und Kaffee trinken… Nach 5 Stunden hatte er 6 GB in ein IMG-Image geschrieben. Jetzt konnte ich das System runterfahren um endlich die Platte zu Wechseln. Auch hier war wieder die Festplatte in einem Caddy, allerdings ohne Adapter denn einiger Hersteller stecken die Platte direkt an. Nachdem der Wechsel vollzogen war und ich den Computer wieder anschaltete und Knoppix wieder Bootete konnte ich das gleiche wieder machen wie vorher, also Freigaben mounten, IP vergeben etc. Das zurückspielen des Plattenimages dauerte im Gegensatz zum Sichern nur knapp eine halbe Stunde.

Nun gut Image war auch der neuen Platte, allerdings müsste man normal noch etwas Basteln, und zwar müsste man eigentlich den Bootloader und die Masterboottabelle neuschreiben. Allerdings war Tritons scheinbar nicht normal, denn der Sauhund startete einfach so als ob nichts gewesen sei!! Rotzfrech strahlte mich wieder der Desktop meines Servers an… Ich kann mir selber nicht erklären wie das ging, jedenfalls sparte mir das jede menge Arbeit! Alles ging wieder, sogar die Vertrauensstellung und das Active Directory hatte überlebt.

Mission Plattentausch: Debian Server

Donnerstag, 15. April 2010
Vorbereitung

Vorbereitung

Nachdem ich schon erwähnte das es den Festplatten in meinen Notebookservern, auch “Harz4 Server” oder “Harzer Host” genannt, allmählich die Lebenskraft entweicht, musste ich Handeln und Tauschte gestern erst mal die Festplatte von „netserver“ aus. Festplatten leben nicht ewig, denn durch ständiges an und Ausschalten des PCs aber auch durch Benutzung “leiern” Festplatten mit der Zeit eben aus, da sie eben immer noch Mechanik enthalten und getreu der Physik kann man kein Gerät herstellen das keine Verlustleistung hat, siehe auch Energieerhaltungssatz. Gerade bei alten Platten also der Generation bis zum Jahr 2001 hört man es ! Denn alte Platten kündigen ihren baldigen Ton meistens mit einem lauteren Laufgeräusch an, das dann im Laufe der Zeit zu einem „Flex“ ähnlichen Geräusch wird bis hin zum klingeln. Gefolgt wird ein Plattentot dann von langsam fehlerhaften Sektoren auf der Platte. Das waren die Alten Festplatten, denn die neuen Festplatten, also die Aktuellen die man sich im Laden kaufen kann und auch die schon etwas in die Jahre gekommene IDE Generation, wird nicht lauter… Nein, denn diese Kameraden fallen einfach von jetzt auf dann aus. Also man hört nur noch ein klackern und das war es dann.

Netserver liegt auf dem Rücken wie eine Schildkröte

Netserver liegt auf dem Rücken wie eine Schildkröte

Soweit kam es bei meinen Serverplatten jedoch nicht denn lediglich die alte, kreischende aber dennoch funktionstüchtige, 6GB Festplatte musste raus.  Da der netserver die Routing aufgaben in meinem Netzwerkübernimmt musste ich zunächst die Clientrechner im Netzwerk auf den Router Gateway und auch dem T-Online DNS verpassen damit man mit denen überhaupt ins Internet kam.  Nachdem dies erledigt war konnte ich das momentan auf dem Server vorhandene Debian 4.0 System runterfahren und den Server bzw. das alte Dell Notebook auf meinen Schreibtisch legen. Um nachher bei der Installation Netzwerkzugriff und Strom zu haben habe ich das Netzteil und  das Netzwerkkabel das beides aber noch nich angeschlossen wurde bereit gelegt. Das Netzwerkkabel habe ich einfach an eine Freie buchse des Switches im Rechenschrank gesteckt.

Die hat ausgedient...

Die hat ausgedient...

Dann begann die Bastellei. Die Festplatte des Notebooks verbarg sich an der rechten Seite des Gehäuses und war mit Schrauben gesichert. Ein Glück denn bei den neueren Notebooks werden die Platten aus Designgründen schön versteckt damit man gleich das gesamte Notebook auseinander nehmen muss. Dies ist hier nicht der Fall sodass ich ganz einfach, nachdem ich die Schrauben gelöst hatte, das Caddy rausziehen konnte worin die Festplatte lag. Das sogenannte “Caddy” ist wie eine Schublade in der die Festplatte drinnen liegt und befestigt wird. An der Festplatte vorne ist meist ein Adapter der den normalen 2,5′ IDE Anschluss mit dem Stecksystem der unterschiedlichsten Hersteller kreuzte. Diesen Adapter schraubte ich erst mal ab, aber Vorsichtig und ich passte auf wie der Adapter lag, denn auch wenn das Verpolen ausgeschlossen war, wegen

Das Festplattencaddy

Das Festplattencaddy

eines Fehlenden Pins auf der Festplatte, wollte ich auf Nummer sicher gehen. Die Alte Festplatte musste ich nur noch behutsam aus dem Caddy befreien und zur Seite legen.

Nun konnte ich die Neue Festplatte auspacken und sie in das Caddy legen. Eine stink normale 2,5′ 40 GB IDE Festplatte vom Conrad. Gut das noch ein paar günstige 2,5 IDE platten gekauft werden die eine für ältere Notebooks akzeptable Kapazität haben. Denn der in meinem Servernotebook enthaltene IDE Bus im Chipsatz, ein Intel 440BX, hat eine Maximale Ansprechgröße von 64 GB, sodass man nicht unnötig die Volle Breite ausnutzen sollte da das oft zu Fehlern führt. Die neue Festplatte schraubte ich dann also schön fest und schon den Adapter des Caddies vorsichtig auf die IDE Anschlüsse der Platte. Nun konnte ich den gesamten Caddy wieder reinschieben wie eine Schublade die ich dann auch festschraube.

Die neue Festplatte sammt Adapterbrücke

Die neue Festplatte sammt Adapterbrücke

Die wichtigsten Arbeiten waren nun erledigt. Allerdings musste ich noch gucken ob die Festplatte im BIOS überhaupt erkannt wird, weil wie gesagt der 440BX Chipsatz soll ja sehr pingelig gewesen sein der damals Standardmäßig in viele Modelle eingebaut wurde. Im BIOS dann Gewissheit, die Festplatte wurde wunderbar erkannt und zeigte die Volle Kapazität von 40 GB an. Nun konnte es ans Installieren gehen.

Grünes Licht im BIOS

Grünes Licht im BIOS

Als Betriebssystem kam wieder ein Debian zum Einsatz in der Aktuellen Version 5. Da ich vorher vor dem Plattentausch noch schnell ein Backup gemacht habe von “etc”, “home” und “www” brauchten wir nur zu installieren, als das Betriebssystem stand, und bequem die Config-Dateien des Backups zurückspielen. Der Server mache wieder seine gewohnte Arbeit und ich habe jetzt schön viel Platz für Programme die ich dann in meinem Netzwerk dann freigeben kann. Nächste Woche kommt dann Triton dran, mein Windows Server bei dem das dank Active Directory und Gesamtstruktureller Vertrauensstellung komplizierter und eine ganz andere Sache wird.

Selbstbau “IKEA” Serverschrank: Es geht weiter!

Samstag, 06. März 2010

Nachdem der Schrank fertig war, musste alles Sauber verkabelt werden und generell wollte ich schon seit einiger Zeit meine gesamte Elektronik Installation hier auf Vordermann bringen. Denn anders als bei vielen war das bei mir ein reines Chaos… 10 Steckdosenleisten teilweise hintereinander gesteckt und an jeder ging gerade mal 1 bis maximal 2 Geräte. Modem und Router sowie die Server hingen an zwei verschiedenen Steckdosen. ich wollte alles vereinheitlichen sowohl auch einen Überspannungsschutz vor eventuellen unangenehmen Überraschungen. Naja ich war jedenfalls erst mal Einkaufen im Mediamarkt und hab mir Folgendes besorgt:

  • 1x Netzwerkswitch von D-Link, Typ: DES-1005D – 39,95 €
  • 4x  3m Patchkabel von Hama – á 5,99 €
  • 1x Überspannungsschutz Steckdosenleiste mit “Master/Slave” Funktion- 17,95 €

Nachdem alles eingekauft war ging’s ans Verkabeln! Die Steckdosenleiste mit dem Master Slave Prinzip funktioniert ähnlich wie ein Relais, indem wen der Strom von dem Master Eingang ausgeht bzw. das Gerät das daran hängt, in meinem Fall mein PC, dass dann die ganzen Slave Ausgänge automatisch ausgeschaltet werden. Irre praktisch wenn man noch Peripherie am PC hängen hat und diese bislang immer manuell ausschalten muss. Allerdings einen Nachteil hat das ganze: Bei neuen PCs fehlt hinten der Netzschalter am Netzteil sodass in meinem falle, würde man den Stecker nicht rausziehen, die ganze Nacht das Netzteil Strom ziehen. Und wie schon in diversen Fernsehsendungen gezeigt braucht das auch Strom, und das nicht zu wenig. Zurück zu unserer Steckdose, die auch noch 2 “Permanent” Anschlüsse besetzt indem der Strom wie bei einer normalen Verteilerdose ständig da ist und unabhängig von der Master/Slave Schaltung agiert. Genau an dieser habe ich auch eine Weitere stinknormale weiße, schaltbare Steckdosenleiste gesteckt an der die Netzteile der Server, Modems, Router und des Switches hängen. Dank der Steckdose sind diese Bereiche gegen Spannungsspitzen und Überspannung geschützt.

Skizze der Verkabelung

Skizze der Verkabelung

Das Verkabeln der Netzwerkkomponenten erforderte ein wenig Planung und Geduld, denn das Patchkabel musste eben eingepasst werden und auch Notdürftig beschriftet werden. Da ich im Mediamarkt nur 3m Kabel fand musste ich wohl oder übel in den Sauren Apfel beißen und 3m nehmen. Da teilweise aber nur 30cm gebraucht wurden z.B für die Brücke vom Router zum Switch, war das schon ziemliche Verschwendung. Es gab zwar ganz kurze Kabel, diese kosteten aber 9 € und ich sah nicht ein für sowas so viel Geld auszugeben. Naja das Verkabeln ging recht zügig, musste es auch denn während den ganzen Arbeiten musste ich alle Server und Netzwerk relevanten Geräte vom Netz nehmen. An Weihnachten kommt die nächste Anschaffung, eine USV. Welche ich nehme, eine von APC oder eine Günstigere für den Home Office Bereich, muss ich noch überlegen, weil die APC Dinger arg teuer sind.

Beim Auspacken...

Beim Auspacken...

Triton

Triton

Tritons Verkabelung

Tritons Verkabelung sammt VGA für die Hauptkonsole!

Netserver

Netserver

Kabelstränge für die Server und für das Routing

Kabelstränge für die Server und für das Routing

Routing stage - Das Herzstück der Anlage wo sich Modem, Router und Switch befinden und alles zusammenläuft. Router und Modem extra, warscheinlich die beste Lösung, bekommt man allerdings kaum noch, da nur noch diese dümmlichen Kombigeräte angeboten werden.

Routing stage - Das Herzstück der Anlage wo sich Modem, Router und Switch befinden und alles zusammenläuft. Router und Modem extra, warscheinlich die beste Lösung, bekommt man allerdings kaum noch, da nur noch diese dümmlichen Kombigeräte angeboten werden.

Schrank

Schrank

Active Directory und co.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Nachdem der Serverschrank steht und soweit alles provisorisch läuft, und alles so funktioniert wie ich mir das dachte, stand eines auf dem Programm: Die Konfiguration des Servers.

Windows 2000 Server bootet...

Windows 2000 Server bootet...

Ein Windows Server ist meist für größere bzw. verantwortungsvollere Aufgaben in einem Netzwerk verantwortlich. Beispielsweise werden in Firmen Windows Server meist als Domänencontroller oder DNS/WINS eingesetzt, die zusammen mit anderen Firmenservern Vertrauensstellungen, Replikationen oder gar Clustering betreiben. Ebenfalls werden Windows Server auch als Webserver eingesetzt, allerdings aber eher selten da in Sachen Webserver und Webhosting die Unix basierten Betriebssysteme die Nase vorne haben. Die Verfügbarkeit solcher Server in Firmen ist meistens mehr wert als Geld, denn ein Ausfall eines Servers der beispielsweise mehrere Workstations in einer Domäne verwaltet, oder gar Oracle oder SQL Datenbanken beinhaltet, bedeutet Verlustgeschäft! Darum werden Windows Server meistens noch mit sogenannten Backup DCs betrieben, den Backup Domänencontrollern die bei einem Ausfall des Primärservers für den einen einspringen. Damit Daten und Benutzerkonten auf beiden Rechnern Synchron gehalten werden damit ein reibungsloser Übergang vom meinen Server zum anderen vollstatten geht, wird meistens Dateispiegelung mit DFS, dem Distributed Filesystem verwirklicht. Wenn’s Um WINS Einträge geht ist es auch kein Problem diese mit einem Replizierungspartner zu teilen bzw. synchronisieren zu lassen.

Desktop von Windows 2000 Server

Desktop von Windows 2000 Server

Eine Vertrauensstellung ist ein Zustand zweiter oder mehrerer Server die sich gegenseitig vertrauen. Jeder einzelne Server ist in diesem Falle für eine eigene Domäne zuständig und befinden sich meistens in einem VPN z.B von Firma A und einer Partner Firma B oder einer anderen Abteilung z.B Verkauf oder Versand. Um den Benutzen von Workstations in der gesamten Firma den Zugriff auf die gleichen Ressourcen z.B Dokumente die auf dem Domänencontroller in Firma A liegen, zu erlauben ist es erforderlich eine Gesamtstrukturelle Vertrauensstellung zu haben. Diese erlaubt durch das gegenseitige Vertrauen auf Ressourcen oder Rechner ohne Anmeldung zu gewährleisten. Außerdem können sich dann Workstations egal in welcher Abteilung sie sich befinden, an die ganzen Domänen die sich in der Ganzen Firma oder sich in der VPN Wolke befinden, anmelden.

Ähnlich ist es bei mir in unserem Privaten VPN das es erlaubt das ich mich Domänen einloggen kann die von einem DC verwaltet werden der z.B in einem ganz anderen Bundesland befindet, wenn ich ein Domänenkonto besitze. Um Triton soweit zu bekommen das er diese Aufgaben bewältigt, war es allerdings noch ein wenig Arbeit. Denn erst mal musste ich Triton so platzieren das nicht Dauernd das Netzkabel dafür gesorgt

Die OUs und Benutzer

Die OUs und Benutzer

hatte das er ausging. Diese Wackelige Angelegenheit hatte schon für Ausfälle bei ritti gesorgt, denn er setzt dieses Server-Notebook nämlich bis vor kurzem selber als seinen Linux Server ein. Triton ist im übrigen der Netbios Name meines Windows Servers der hier in meinem Netzwerk als DC dient. Nachdem Triton einigermaßen Platz gefunden hat mussten Monitorkabel und Tastatur eingepasst werden um auch in das BIOS zu kommen damit die Zeit und Datum eingestellt werden können. Zuvor wurde das Server Betriebssystem installiert und das System selbst auf einer FAT Partition die 2GB groß ist abgelegt und der Rest auf einer 3 GB NTFS Partition. Die mit 2 GB bemessene FAT Partition war allerdings etwas zu klein bemessen denn nach dem „Hochpatchen“, also dem einspielen aller aktuellen Sicherheitsupdates, wurde der Platz schnell knapp sodass wir zwei Anläufe brauchten, weil wir erst die Temporären Updatedateien löschen mussten. Am Ende blieben auf der gesamten FAT Partition grade mal 70 MB übrig die klar zu wenig waren um das Active Directory bzw. den Server zu Promovieren. Promovieren nennt sich das Hochstufen eines Windows Servers zu einem Domänencontroller. Dadurch wird das Active Directory erstellt, sozusagen das Herzstück eines jeden DCs wo alle Benutzer, Clients und Informationen über die Domäne gespeichert werden. Dieses Verzeichnis muss nach vorgaben von Microsoft mit NTFS Formatiert sein um einen Ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten. Allerdings wäre das so oder so, so gekommen weil wir auf C: eh nur noch 70 MB Platz hatten und es außerdem eine FAT Partition ist.

Mit dem klick auf ‚Start‘ -> ‚Ausführen‘ „dcpromo“ rufen wir einen Assistenten auf der uns durch die Promovierung unseres Windows Servers führt. Nachdem wie alles ausgefüllt und ausgewählt haben was unseren Wünschen entsprach, dauerte es ca. 10 Minuten bis Windows unseren Server zu einem echten DC gemacht hat, denn man muss hinzufügen das unser Heim Windows Server nur einen 300 MHz Prozessor hat und 192 MB Arbeitsspeicher. Nachdem er Zu ende gerödelt hatte war ein Neustart fällig, was natürlich reine Vertrauenssache ist in unserem falle denn unser Server hat wie schon erwähnt einen kaputten Bildschirm und ist nur über Terminal Sitzungen erreichbar. Nachdem wir unseren Server wieder Pingen konnten, und alles wieder gestartet ist, konnten wir in Startmenü unter „Verwaltung“ neue Einträge sehn. Einträge zur Verwaltung von Computern und Benutzer des Active Directorys sowie diverse Konsolen für die Verwaltung von Sicherheitsrichtlinien.

Bearbeiten einer Orginistationseinheit

Bearbeiten einer Orginistationseinheit

Wo wir gerade von Sicherheitsrichtlinien und Computerrichtlinien reden… Richtlinien die von einen DC ausgeteilt werden verhalten sich wie ein Ticket System. Man bekommt ein Ticket und man kommt überall rein. Allerdings haben Tickets auch ihre Beschränkungen die auch gewollt sind, denn diese Beschränkung, teil der Sicherheit ist die auch der Hauptgrund für Domänen sind. Richtlinien sorgen dafür das man auch bestimmten Nutzern die ein Konto in der Domäne verfügen, bestimmte Rechte entziehen kann, z.B das deaktivieren der Systemsteuerung oder das „Branden“ des Browsers, also das der Firmenname im Useragent sowie in der Titelleiste steht. Solche Tickets laufen allerdings nicht immer sodass in den meisten Fällen ein Ticket eine Laufzeit von 20 – 30 Tagen hat und nach dieser Zeitspanne sich wieder mit dem Domänencontroller in Verbindung setzten muss da man sich sonst nicht mehr einloggen kann.

Hauptkonsole von Triton

Hauptkonsole von Triton

Triton hat jedenfalls seinen Regulären Dienst hier bei mir angetreten, allerdings warten neue Herausforderungen, z.B das die Interne Festplatte bald den Geist aufgeben wird da diese recht laut wird, und das ein deutliches Anzeichen dafür ist das der Sensenmann sehr bald meine platte in das Reich der toten führen wird. Was kann man also machen? Klar eine neue Festplatte, allerdings mit einer Vertrauensstellung und einem DC der auf eine Domäne hört und sich komplett eingegliedert hat eine Neuinstallation zu wagen ohne im Schema rum zu doktern ist schier Wahnsinn. Denn das würde einen bösen knall im Netzwerk geben! Windows Server sind als DC für die Ewigkeit gemacht, deswegen werden in großen Firmen auch RAID5-Verbände sowie Cluster verwendet um eine höchstmögliche Verfügbarkeit zu garantieren. Ein Backup machen kann man, allerdings erzähle ich das erst ein andermal.

Was kommt denn da mit der Post ?

Donnerstag, 18. Februar 2010
Der Postmann war da!

Der Postmann war da!

*Aufsteh und kratz* *smack smack* Mhh nanu was steht denn da neben meiner Tür ? Ein Päckchen! Mal sehn

...und es ist vom Riddi *g*

...und es ist vom Riddi *g*

was das sein könnte ;) Also erst mal gucken von  wem das überhaupt ist… Ah ein Päckchen vom ritti *g* Gleich mal ausgepackt und war erleichtet!

Endlich war der Heißersehnte “Server” da! Naja eigentlich ist es ein antikes Peacock “Independer” Notebook das mit 192 MB RAM ausgestattet worden ist (64MB aufgelötet und 128MB erweitert). Naja erst mal musste das Notebook eine stunde stehen, weil es draußen Eiskalt war und sich das Notebook ebenfalls wie ein Eiswürfel anfühle musste es sich erst mal ne stunde an die Temperatur anpassen. Das Risiko von Kondenswasserbildung war einfach zu groß. Mit dabei war eine zuvor bei Ebay bestellte PCMCIA Netzwerkkarte für 9 Euro. Die 9 Euro sah man der kleinen karte auch sofort an. An den goldkontakten setzt sie stellenweise schon “Rost” oder ähnliche „oxidanzien“ an. Naja egal, sie tut ihren Dienst und braucht nicht mal Treiber dank des RTL8183A Chipsatzes der schon am Windows 98 von Haus aus unterstützt wird.

Der Zukünftige Domänencontroller für mein Netzwerk

Der Zukünftige Domänencontroller für mein Netzwerk

Das Notebook ist wenn mans so will gar kein Notebook mehr sondern eher, sieht man es aus der Sicht eines normalen Endverbrauchers, reif für den Müll. Aber die meisten wissen nicht das solche Notebooks bei denen vieleicht nur der Bildschirm kaputt ist, wahre schätze sind. In diesem Falle ist in diesem Peacock Notebook ein Defekten LCD Display, eine mittlerweile etwas in die Jahre gekommene IBM Festplatte, die schon langsam das Lied vom Tod singt und eine Defekte Tastatur da unser lieber ritti mal Wasser drüber geschüttet hatte *g* Eine weitere kleine Einschränkung ist das die BIOS Batterie kaputt ist und es notwendig ist nach vor dem Starten im BIOS die richtige Systemzeit ein zu geben. Außerdem muss man im BIOS von LCD auf CRT umstellen und das Jedes Mal wenn das Notebook vom Strom getrennt wurde. Schuld daran ist wie gesagt die kaputte BIOS Batterie die solche Einstellungen im BIOS gespeichert hält.

Naja, erst mal gucken ob wir den Brummer in unseren selbstbau Rack bekommen. Stellte sich raus das, dass Monitorkabel meines alten Fujitsu Monitors zu weit absteht wenn er eingesteckt ist und so nun das Notebook zu weit vorne steht sodass man die Tür nicht mehr schließen kann. Mhh.. da fings schon an das mir der Schweiz auf der Stirn stand weil es keine Lösung gab außer die Rückwand zu zertrümmern. Also tat ich das was ich am besten kann: Rohe Gewalt anwenden! Nach den verzweifelten

Beim Luftlöcher kloppen :p

Beim Luftlöcher kloppen :p

versuchen mit einem Seitenschneider das “Papierholz” zu zerbrechen hatte ich es geschafft. Also alles eingeschlossen und gebetet das es geht… Nein! Es tat sich nicht. Ritti hatte mich gewarnt das es nicht so einfach

Das BIOS wird eingestellt...

Das BIOS wird eingestellt...

sei das Teil zu starten, allerdings war ich mir sicher das es nicht am Server selbst lag, sonder eher am Monitor. Denn beim einschalten sieht man die BIOS Routine nämlich noch über den CRT, dies blieb hier allerdings aus. Komisch warum geht das nicht ?!? Ich versuchte folgendes: Ich holte einfach nen alten Belinea LCD Monitor den ich noch hier stehen hatte und habe den angeschlossen… Und ? Oh Wunder, es klappt! Im Nachhinein stellte sich raus das an den Steckkontakten des Fujitsu CRT Monitors widerliche schmiere befand die vorher allerdings fest war und sonst nie gestört hatte.. Naja jedenfalls wars klar das der kein Bild bekam dann…

Nachdem ich alle Einstellungen getätigt hatte wie die Uhrzeit einstellen und den CRT Modus eingeschaltet hatte startete nun endlich das Betriebssystem, ein Windows 2000 Server.

Nun muss der Server nur noch konfiguriert werden und das erzähle ich euch beim nächsten mal…

Projekt: Serverschrank

Dienstag, 16. Februar 2010
Ein Serverschrank im selbstbau

Ein Serverschrank im selbstbau

Eigentlich jeder Server der eine mehr oder wenige wichtige Aufgabe hat, sei es als Domänen Controller oder Webserver, in einem Serverschrank um vor den Langen fingern der Mitarbeitern oder eben zum Schutz vor äußeren Einflüssen, geschützt zu werden. Das ist zwar nicht so ganz üblich bei Homeservern, aber bei meiner Verkabelung und dem ganzen Netzwerk krempel ist das schon erforderlich. Was brauchen wir? Naja erst mal eine mehr oder weniger gut erhaltene Vitrine aus Holz, ein bisschen Geduld und eben die Elektronik…

Der Schrank:

Erst mal müssen wir in der Vitrine für ausrechend Frischluft sorgen, denn wenn ihr mehrere Server in einer Vitrine stehen habt kann das ganz schnell warm werden oder im schlimmsten Falle sterben die Server oder sogar ihr selbst in einem brachialem feuer *g* Also deshalb am besten die meistens bei diesen Ikea Dingern enthaltenen rückblende die aus einem pappe ähnlichen Holz besteht, lockern oder zumindest einen kleinen offenen Bereich schaffen damit die Server atmen können. Falls ihr so eine Vitrine habt wie ich wo zusätzlich noch Lampen o.ä drinnen ist und deswegen löcher  in der Rückwand sind, kann man da auch prima die Kabel und die anderen wichtigen Verbindungen nach draußen verlegen. Um ganz sicher zu gehen in Sachen Temperatur solltet ihr euch ein kleines Thermometer in den Schrank stellen der die Umgebungstemperatur misst. Die Raumluft sollte nicht über 30°C gehen.

Kabeldurchführungen

Kabeldurchführungen

Die Verkabelung:

Die Verkabelung erfordert besonderes Augenmerk denn bei Falscher Verkabelung oder bei fahrlässiger Verkabelung kann das schon ganz schön gefährlich werden. So solltet ihr z.B keine Verteilerdosen nehmen wo die Isolierung vom Kabel schon lose ist o.ä Da besteht Lebensgefahr also Finger weg. Besser sollte man zu TÜV geprüften oder mit dem GS logo versehene Stecker leisten greifen, kosten zwar mehr dafür hat man aber auch die Gewissheit das man sich nicht so einfach 230V abholen kann. Zudem sollten stromführende kabel besser etwas weiter weg von anderen Datenführenden kabeln gelegt werden z.B Patchkabeln o.a. um Störungen zu vermeiden die durch die Stromkabel wo vieleicht besonders viel Leistung drüberfließt vermieden werden.

Der Opa im Schrank!

Der Opa im Schrank!

Die Komponenten:

Die meisten Leute die einen kleinen Heimserver haben stellen sich gleich einen Quadcore Rechner oder ganze PCs mit Netzteil in den Schrank um die beste Leistung zu erzielen. Das die dann hohe Leistung erzielen will ich nicht bestreiten allerdings wird die Stromrechnung dementsprechend hoch ausfallen, denn ein 24/7 Server der also Tag und Nacht an ist verbraucht ziemlich viel Strom sodass man je nach dem schon so 500 € Stromkosten zusammen bekommt. Um dem vorzubeugen und auch die Nerven eures Bankers zu schonen können wir anstatt den großen sperrigen Rechnern, einfach einen alten Pentium II Laptop nehmen die es mit ein wenig glück, voll funktionsfertig bei eBay oder beim hiesigen gebraucht PC Händler zu kaufen gibt. Noch mehr Strom sparen lässt sich indem man auf einen Server nicht Windows sondern ein Unix System installiert ohne grafische Oberfläche. Durch den verminderten Leistungshunger der Grafikkarte oder des Netzteils lässt sich noch mehr Strom sparen. Bei meinem Server, einer 366 MHz Maschine, komme ich grade mal auf 20W verbrauch, das nicht mal einer Glühlampe entspricht.

Wo wir gerade bei 366 MHz sind, das ist der Nachteil dieser stromsparenden Ausführung, denn je mehr Taktfrequenz oder neuer das verwendete Notebook ist, desto mehr Strom will der delinquent. Allerdings kann man mit 366 MHz, wenn man Linux oder ein anderes Unix OS benutzt, sehr gut arbeiten. So zum Beispiel lässt sich dieser Rechner prima als DNS-Server oder als Proxyserver benutzen. Zusätzlich löst meiner hier die Rechnernamen und Hostnamen in meinem Netzwerk auf  und dient als zentrale Anlaufstelle im Netzwerk um den gesamten Computern im Netz nach draußen zu routen. Weiter im Text: Nachdem wir den Server besprochen haben, können wir DSL Modem und Router, oder wenn ihr beides in einem habt, auch in den Schrank stellen. Auch hier ist wieder zu beachten dass die Geräte nicht zu warm werden und das ihr das vorher richtig testet und ggf. Luftlöcher in die Rückwand macht, und vieleicht noch mit einem handelsüblichen Gehäuselüfter ausstattet.

IP und Hostname

IP und Hostname

Sonstiges:

Um unseren kleinen Selbstbau Rack noch ein bisschen Übersichtlichkeit zu geben, empfehle ich jedem Server oder gerät das im Schrank steht ein kleines Schild zu verpassen auf dem sich die IP und Hostname des Gerätes befindet. Sieht putzig aus und es ist hilfreich wenn man mal die IPs vergisst (Gibt ja solche experten).

DNS Server läuft endlich wieder!

Sonntag, 15. Februar 2009

Tja in Zeiten von Internetfilterung ist es echt Praktisch einen eigenen DNS Server zu haben. Denn gerne werden bestimmte Seiten vom Provider gesperrt weil man die DNS vom Provider nutzt. Mein DNS Server holt mir nun seine eigene DNS auf den PC sodass ich vom Provider unabhängig bin. Auch gut zuerkennen ist die Auflösung der Hostnamen im IRC:

Auflösung

Auflösung

Der “Zwerg” im Schänkchen

Dienstag, 18. November 2008

Als ich vor einiger Zeit immer öfter mitbekommen habe das immer mehr Leute sich zuhause einen eigenen kleinen Webserver hallten, sagte ich mir “warum du nicht auch?” Gesagt getan… Ich wollte also einen eigenen Server, also einen Kumpel ausm Nickforum angeschrieben. Ich sagte ich wollte einen Windows basierten Webserver haben wo ich eine mehr oberwenig große Webseite hosten möchte und der meine Arbeitsgruppe “MSHOME” verwaltet. Nun Hardware war so gut wie keine da, weil ich vor kurzem all meine Hardware verschenkt habe, leider, aber egal, kommen wir zum eigentlichen Thema – Dem ersten Server. Ich also wie gesagt meinen Kumpel angeschrieben – ich hatte zu dem Zeitpunkt keinen Plan von irgendwelchen Servern oder Netzwerktechnik! Ich Sagte zum Andi, „Sach mal ich will einen Server haben usw.“ Er dann so „ja klar kein Thema, machen wir“… Also den uralten DELL Laptop aus der Kiste gekramt und soweit fertig gemacht. Angeschaltet und: Uii Windows 98SE ist drauf! Ich dachte mir Naja Windows 98 ist doch auch ok” Naja, VNC drauf geklatscht und Kumpel machen lassen… Da ich damals unbedingt FTP wollte, weil bei Windows 98 die Netzwerk Umgebung immer zickte (Mal ging’s mal nicht) sodass ich nicht in der Netzwerkumgebung auf das online Verzeichnis zugriff hatte… Wir wollten also FilzeZilla FTP drauf machen, erwies sich dann aber als schwierig, weil die neusten Versionen nur unter Windows NT laufen und für Windows 98 gab es erst recht keine FTP Server… Ich dachte mir schon “das wars” aber der Andi hatte noch ein Ass im Ärmel, er installierte einen Browserbasierten FTP Server! Nach stundenlangem hin und her und Problemen und gebastel mit dem Apache, wars dann geschafft! Der NET.Server in seiner primitivsten Form.
Ich also total stolz, und war bereit das Teil mindestens 200 Tage laufen zu lassen. Ich suchte einen geeigneten Platz für den Server und stellte ihn auf das Regal über dem Fernsehgerät…  mmh… Das ding ist Laut und hell…. Es war 04:00 Uhr und ich legte mich ins Bett um zu schlafen. Ich konnte aber nicht einschlafen weil der verdammte Server auch mit ausgeschaltetem Bildschirm Sau hell war… Ich also Aufgestanden (Es sollte nicht das letzte Mal sein) und die Klappe runter gedrückt. *sum sum sum klick* Toll… Jetzt iss er im Ruhrzustand…Ich also wieder klappe aufgemacht und AAAHGHH!! Apache wurde beendet etc., also alles neustarten usw. Gegen die Lautstärke konnte ich auch nichts machen und beschloss mich einfach damit abzufinden. Der Server lief einen Tag und eine Nacht und hatte 1T auf der Uptimer Uhr. Bis ich am Morgen des zweiten Tages zur Kontrolle den Bildschirm aus dem Leerlauf  zurückbrachte, fielen meine ganzen Pläne den Bach runter… Bluescreen.. Und was fürn Prachtkerl “System ist ausgelastet” superklasse -.- Naja das wars dann erstmal für 3 Monate mit dem Server…

Bis ich wieder auf die Idee kam und noch eine alte Windows 2000 CD gefunden hatte die ich dann auch flux auf den Server installierte. Nach dem Setup das einigermaßen zügig voran ging startete der Desktop… Und startete, und startete.. *schnarch* Man-o-Meter würde Spannik jetzt sagen.. Ich also fast 2 Minuten gewartet bis der oben war, ich rechnete schon mit dem schlimmsten, aber Hey! So flüssig wie mit Windows 98! Cool! Jetzt hab ich NT und gleichzeitig die Performance von Windows 98! Man war ich stolz, ich gleich den ganzen Server kram installiert… ABER STOP! Windows Update meldete sich und wollte die Updates installieren, Ich dann „jo warum nicht…“ Also installierte er nach fast 5 !!! Stunden waren alle Updates drauf, aber der Rechner war nicht wiederzuerkennen :( Lahm wie sau und scheinbar schwer von begriff… Naja dachte ich mir, das Issen Server der soll “Servern” und nicht schnell laufen. Also wieder alles eingerichtet hat auch wieder 2 Tage gedauert, und siehe da… Er läuft. Unglaubliche 5 Tage wurde der NET.Server mit Windows 2000 SP4 betrieben!! WOW 5 Tage !!! Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen! *Ironie* Naja egal, ich wollte ja damals den Server per Remote, sprich “VNC” bedienen… Aber als ich immer auf die Konsole wollte merkte ich das mein Grafiktreiber den Windows 2000 da für diese Steinzeit Grafikkarte bereitstellt, angefangen hat mich nicht mehr zu mögen :( Immer wenn ich per VNC auf den Desktop des Server zugreifen wollte gab’s Grafikfehler und ich konnte den Rechner nicht mehr aus dem Ruhezustand zurückholen.. Ich sagte mir schon “So eine Scheiße!” Da schein das Thema “Server” in weiteferne gerückt zu sein! Aber.. Mein sehr guter Freund ritti, ein wirklichter “EDV Gott” der es schwer aufm kasten hat, sagte mir „nicht gleich verzweifeln, Versuchs doch mit Windows NT Terminalserver!“ Das war der Startschuss! Ritti und ich nahmen uns nenn tag “frei” und machten meinen Server! Ich rechne das ihm immer noch heute sehr hoch an das er sich Zeit für mich genommen hat. Also Erstmal ne Windows NT Terminal Edition besorgen… Damals noch über Skype ganz lässig “Ich hab sowas nicht – hasst du? ” Klar! Ich hatte noch eine Bootbare CD gefunden mit dem man das Setup programstarten konnte! Denn ein großes Handicap hatte mein Server… Er hatte kein Diskettenlaufwerk! Eigentlich Fatal, weil diese alten Windows Versionen noch auf Diskette verkauft wurden und selbst die CDs waren nicht Bootfähig, aber Ritti hatte da eine hergezaubert, frag mich nicht woher :D Also CD ins CD Laufwerk und starten lassen… Mit Parametern wurde dann endgültig klargemacht das wir von CD starten.. Und siehe da TADA!! Ein Windows NT typischer Setup- Screen im DOS Modus :) Also ging es los… Wir ließen ihn installieren, Netzwerk einrichten etc… Bis das erste Problem auftauchte! Bei der Installation des TCP/IP Protokolls blieb der Balken auf einmal stehen weil er, wie sich später herausstellte, das Diskettenlaufwerk nach den Treibern absuchte.. Resultat ? Neustarten -.- Und den ganzen Mist nochmal von vorne… Ich Überbrückte das aber mit einer speziellen CD einlege und wieder rausnehm Reihenfolge…! Also an einem bestimmten Punkt die CD rein ne andere rein und dann wieder rein. Stellte sich als Bastelei raus weil der Laptop ja nur ein CD Laufwerk hatte, indem auch der Installationsdatenträger eingelegt war. Endlich!!! War schon am aufgeben, aber es ging weiter… Jetzt hieß es die Netzwerkkarte Installieren…Eine uralte Xircom PCMIA Karte mit 32bit Bus. Super dachte ich mir… Ich also CD rein mit Treiber, ging aber nicht, weil Windows NT also die richtig alten NTs nur .inf Dateien als Treiber akzeptieren… Puh also Google befragt, da fand ich aber nur .exe Dateien… Komisch das von diesen Ominösen “Treiber Webseiten” stand das das auch für Windows NT 4.0, wozu ja der Terminalserver auch gehörte, ginge. Ritti war schon ganz aus der Puste, Weils immer wieder neue Probleme gab :D Aber ritti hatte da auch was in seiner “Zauberkiste” und zwar hatte er auf irgendeiner CD bei sich zuhause noch alte inf Treiber rumfliegen! Bedenkt das wir die ganze Nacht Durch geskypt haben und immer in Verbindung waren… Also Webcam angemacht und auf den Laptopscreen gerichtet, damit er mir helfen konnte den Server lauffähig zu bekommen. Wie gesagt, die inf Treiber, hatte er mir geschickt und jetzt war das Problem, das der Server ja kein Diskettenlaufwerk hatte und ich leider einen 4,5 MB großen Treiber auf eine einzelne CD brennen musste. Naja hatte grade erst ne frische 300er spindel gekauft. Also CD eingelegt den Treiber für die Netzwerkkarte installiert. Hui… Es erschien ein Fenster wo er die IRQs wissen wollte von der karte… Toll, hab da ja keinen Schimmer von, irgendwas eingestellt und das Setup zu ende installieren lassen… Endlich, Das Betriebssystem startete.. Leider halt ohne Netzwerk, obwohl das Netzwerkkabel in der Buchse steckte… Es folge ein bastel- Marathon. Ritti erklärte mir nebenbei noch die Aufgaben dieser Terminalserver von damals noch während ich versuchte den richtigen IRQ zu finden, aber leider war das aussichtslos, weil es so viele verscheidende Kombinationen gab. Also sagte ich zu ritti das es einfach wäre auf der Zweiten Partition einfach Windows 2000 nochmal zu installieren und dort mit dem Windows 2000 Geräte Manager den richtigen IRQ zu finden, da Windows NT 4.0 keinen solchen hatte. Also wieder in die Hände gespuckt! Es war mittlerweile 3 Uhr Morgens und ich war noch beim installieren, die Webcam auf den Bildschirm gerichtet das ritti was sieht. Nebenbei unterhielten wir uns über Gott und die Welt, und vor allem über EDV Krimskrams, dass ich echt interessant fand. Also Windows 2000 startete ohne Probleme und ich schrieb die notwendigen Daten ab. E/A- FC00 – FC7F Speicherbereich: FF9FF 800 – FF9FFFFF ergibt also IRQ 9! Gar nichts so schwer, allerdings brauchten wir da die Speicherbereiche, und von denen gab es hunderte. Also wollten wir wieder in Windows NT Terminal Server starten, um die Windows 2000 Partition zu löschen. Wurde aber nix draus denn Windows NT 4 produzierte einen schönen Bluescreen mit der Meldungen NTFS_BROKEN so in der Art hallt… Herrlich, Windows 2000 hatte es irgendwie geschafft das NTFS Dateisystem des Terminalservers zu vermurksen, und das obwohl Win2k auf der anderen Partition lag !! Denn ihr müsst wissen das NTFS von NT4 und das von 2000 sind verschiedene Versionen. Sie können zwar gelesen werden von den Betriebssystemen, aber sie können nicht vom Kernel angesprochen werden. Naja sei es drum. Es war mittlerweile 4 Uhr moins und die Vögel haben schon gezwitschert… Ritti wich mir nicht von der Seite, denn er wollte das teil ja auch noch rennen sehn ;) Also wieder alles auf null, komplette Festplatte formatiert, und alles nochmal neu drauf…Dann die Daten in das Fensterchen eingetragen: SCHEISSE!! Den Speicherbereich den wir brauchen bietet der Treiber nicht an! -: Naja ich war eh schon am aufgeben sodass ich den nächst gelegenen Speicherbereich auswählte. Dann wie Windows NT 4 startete traute ich meinen Augen nicht, die LED der Netzwerkkarte leuchtete, weil wir vorher ja schon die Daten eingetragen hatten :D Ich jubelte laut, und der ritti musste einfach nur lachen ^^ Tja dann ging’s los mit dem konfigurieren des Servers! VNC drauf, ritti übernimmt -  Machte einen Heiden spaß und ich lernte dabei auch was, weil mir ritti alles genau erklärte… Wir waren dann soweit den Server soweit “abzuschließen” das heißt das die Konfiguration komplett ist und das wir ihn in den Schrank stellen! Das machten wir auch, und… Wunderbar, der Lüfter war aus weil NT4 die CPU nicht so viel belastet, ich konnte den Display des Servers runter drücken ohne das er in den Ruhezustand ging – PERFEKT!! Der Server lief nun 39 Tage lang ohne Probleme, als ich beschloss mit dem ritti zusammen den alten NT Server, IPv6 tauglich zu machen… Bei Microsoft fanden wir auch die passende Treiber Software etc. Also schweren Herzens Neugestartet nach der Installation, wegen dem Uptimer Project *g* und Zack ne kernel Fehlermeldung! Aber kein Bluescreen! Es war ein Dialogfenster in dem irgendwas von Kernel32.dll;Kernel32.dll;Kernel32.dll stand… Ganz komisch… Dann kam es auch zu anderen Probleme zum Beispiel das das Betriebssystem so alt war das einige System dll’s nicht mehr aktuell waren und sich Software zwar installieren lies die für NT war aber beim Starten immer ne Fehlermeldung rausgaben! Das endete dann so das ich nicht mal mehr diese webserver Software “XAMPP” bedienen konnte weil das php Interface verbuggt war.Schweren Herzens entschied ich mich dann mit ritti zusammen den Server wieder komplett platt zu machen und Linux drauf zu spielen. Ritti hielt mir schon zu NT zeiten immer vor “warum kein linux” :D Also Neuste Etch Webinstall Distro gezogen von debian.org und installiert! Völlig ohne Oberfläche, einfach nur Konsole – Reiner Text!

Nach dem wir installiert haben wurde die Netzwerkkarte gleich ohne irgendwelche fragen erkannt und installiert und alles funktionierte auf Anhieb! Ritti konnte gleich via SSH drauf zugreifen, und stellte mir alles ein! Mittlerweile habe ich einen DNS Server, Teamspeakserver,IRC, ipv6 und so viel mehr drauf laufen! Linux ist tatsächlich das perfekte Betriebssystem für den Server und er läuft bis  heute ununterbrochen! Mittlerweile läuft der Server sehr stabil, und er ist aus dem täglichen Alltag nicht mehr weg zu denken, schließlich löst er meine DNS auf und sorgt dafür das mein IRC Netzwerk läuft. Außerdem ist es immer praktisch eine Linux Konsole zu haben, wenn man mal was kompilieren must, vor allem wegen den vielen Laufzeitumgebungen und den Programmiersprachen. Rittis Server läuft nach dem gleichen prinziep wie meiner: Laptop, geringer stromverbrauch, Linux…
Also hatte ich also Linux drauf… Zuerst wusste ich nicht was ich damit anfangen soll. “Hää ? Kein Desktop ? Wasn Scheiß” dachte ich an manchen Tagen. Ich kann aber nur sagen, das ich mir kein besseres Betriebssystem vorstellen kann als Linux für diese art von Rechnern. Vor allem wenn der Server, wie in meinem falle, nur 128 MB RAM und einen 366 MHz Prozessor verfügt. Ein Linuxsystem völlig ohne Oberfläche das rein textbasiert ist, entlastet die System Ressourcen entscheidend und bringt auf kurz oder lang einen entscheidenden Leistungschub! Auch entlastet die geringe Leistungs- Anforderung auch die Hardware, und natürlich auch den Geldbeutel. Man muss erstmal versuchen einen Server auf einen Desktop PC aufzusetzen, sprich, ein 500W Netzteil 1 GB RAM etc. Da kommt man nach ein paar Monaten schon auf 200 Euro mehr auf der Stromrechnung. Deshalb sind solche “hyper Server” im Privatbereich nie lange am Netz. Deshalb sage ich, wenn auch ihr einen solchen Server haben wollt: Benutzt keinen Desktop Rechner! Benutzt nur einen Laptop bzw. Notebook für euer vorhaben.
Ritti und ich hatten also aus meinem Windows 98 Laptop einen vollwertigen kostengünstigen Linux Server gemacht. Eine regelrechte eierlegende Wollmilchsau! Auf Linux klappte die IPv6 Unterstützung auf Anhieb, keine Neustarts etc. Das Coole an Linux ist, das es scheinbar Modular aufgebaut ist d.H das wenn ich etwas installiere oder änder, das ich nur die Anwendung neustarten zu brauche, nicht das ganze System. Später kahm dann ein IRC Server hinzu der auf unter Windows NT lief, aber hier einfacher zu installieren war als unter Windows. Einfach die Pakete gedownloadet, Kompilieren lassen und die Config bearbeiten, wobei mir Ritti half und ich persönlich nicht durchgestiegen bin ^^ Zurück zum IPv6: Dar hier IPv6 nur durch sogenannte “Tunnelbroker” verfügbar ist, haben wir uns so einen angeschafft. Das war auch der Grund warum wir unter NT4 neustarten mussten weil wir den IPv6 stack installieren wollten. Dummerweise lief das Program nicht und der Tunnelbroker SixXS lehnte meine Mitgliedschaft eh ab. Naja unter Linux hatten wir dann einen neuen Tunnelbroker nämlich “freenet6″ dieser erwies sich dann aber als absoluter Müll weil die Pingzeiten katastrophal waren. Nun ja, ich gab nicht auf und stellte das Problem mit SixXS klar, sodass ich doch einen Tunnel bekam. So das es nun möglich ist eine DNS Auflösung zu ermöglichen und Namensserver etc. Das Gute an IPv6 ist das man keine Ports forwarden muss und das man keine 24 Stunden Trennung hat Naja wie auch immer, Linux war auf dem Server und bis heute gab es keine Probleme damit. Es amen kleine Spielereien wie TeamSpeak drauf, als Skype Ersatz, oder kleinere Konsolen spiele, wie Tetris. In Linux gibt es auch kleine Erleichterungen wie zum Beispiel einen Download Manager! Ja ganz genau einen Downloadmanger unter der Konsole! Damit ließen sich leicht Dateien runterladen. Das Zielverzeichnis musste man einrichten indem man zum gewünschten Zielverzeichnis navigierte z.B cd /var/www  wie in diesem Falle.

Zugegeben die Tastaturbedienung dieses Servers ist am Anfang ungewohnt, aber wenn man den bogen raus hat macht es sogar Spaß! Die Maus die bislang immer am Server gesteckt hatte habe ich schon lange nicht mehr angeschlossen! Tja, leider explodierte dann das Notebook und mit dem Server wars aus^^ 144 Tage lang hats gedauert und muss sagen, es war geil :)